Die Karriere des Weihnachtssterns
Der aus Süd- und Mittelamerika stammende Busch names Euphorbia pulcherrima oder Weihnachtsstern etablierte sich erst in den 1950er-Jahren zur ultimativen Weihnachtspflanze.
Der aus Süd- und Mittelamerika stammende Busch names Euphorbia pulcherrima oder Weihnachtsstern etablierte sich erst in den 1950er-Jahren zur ultimativen Weihnachtspflanze.
Ursprünglich stammt der Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima) aus Mittel- und Südamerika, wo er zu einem stattlichen Busch von bis zu vier Metern Höhe heranwächst. Auch wenn der Naturforscher Alexander von Humboldt die Pflanze bereits 1804 nach Europa brachte, startete ihre Karriere als Weihnachtsblume erst im 20. Jahrhundert. Zunächst wurde der Stern als Schnittblume angeboten. Züchtungserfolgen in den 1950er-Jahren ist es zu verdanken, dass der Weihnachtsstern heute als Topfpflanze auch in geheizten Räumen zurechtkommt.
Die roten Blätter sind nicht die Blüten wie oft vermutet, sondern die sogenannten Hochblätter. Diese verfärben sich jedoch nur zur Blütezeit und nur, wenn sie nicht mehr als 12 Stunden Licht abbekommen. In ihrem Herkunftsland am Äquator ist dies von Natur aus gegeben, in unseren Breitengraden muss der Tag- und Nachtrythmus künstlich simuliert werden. Dazu werden in den Gewächshäusern im September durch Verdunkeln die Nächte auf 12 Stunden verlängert. So auch bei der Firma Pflanzenkulturen Emil Huber AG in Altwis, die jährlich bis zu 120 000 Weihnachtssterne in den Farben Rot, Weiss, Zimt oder Pink produziert. Der Familienbetrieb beliefert die Migros Luzern bereits seit mehreren Jahren mit den beliebten Sternen unter dem Label «Aus der Region. Für die Region.».
- Weihnachtssterne brauchen Zimmertemperatur.
- In mässig feuchter Erde fühlt sich die Pflanze wohl.
- Heller, teils sonniger Standort ist ideal.
- Durchzug mag der Weihnachtsstern nicht.
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