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Digitale Zertifikate: Gesetzliche Grundlagen in der Schweiz

Digitale Zertifikate sorgen für sichere, nachweisbare und effiziente Geschäftsabwicklungen im Internet. Sie ermöglichen den Schutz der Vertraulichkeit sowie die zuverlässige Authentizität (Herkunft) und Integrität (Unverändertheit) von übermittelten Daten. Auch digitalisierte (eingescannte) Informationen können durch elektronische Signaturen gesetzeskonform (EIDI-V und GeBüV) übermittelt werden.

So vielseitig und praktisch der elektronische Datenaustausch auch ist, die Sicherheit darf dabei nicht vernachlässigt werden. Alles, was über das Internet verschickt wird – Bestellungen, Lieferscheine, Rechnungen, Verträge, Protokolle und andere hochsensible, vertrauliche Informationen – muss den Anforderungen des E-Business genügen.

Typische Anwendungen von digitalen Zertifikaten sind zum Beispiel elektronische Signaturen, Sicherheit in Netzwerkprotokollen oder auch Schutz von e-mails.

Mit ZertES wurde per 1.1.2005 die elektronische Signatur geregelt und der Willen geäussert, die Umsetzung (anders als z.B. in Finnland, Singapore, China) durch die Privatindustrie umsetzen zu lassen.

>> Bundesgesetz über die elektronische Signatur, ZertES

Wo kann eine Privatperson oder Firma sich ein Zertifikat beschaffen?

Sie haben folgende Möglichkeiten, um mit der Migros elektronische Daten auszutauschen, ohne deren Sicherheit zu gefährden:

Heute existieren die folgenden drei offiziellen Zertifizierungsstellen: Swisscom, QuoVadis und Die Post.

Die Liste mit den Stellen, die gemäss ZertES für die Ausgabe von Zertifikaten nach Art. 14 Abs. 2 bis OR anerkannt sind, wird auf der Website der Schweizerischen Akkreditierungsstelle (SAS) publiziert.

Alternativ bieten ausländische Firmen wie TrustCenter oder VeriSign fortschrittliche Zertifikate an.