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Carnitin
Funktion:
Carnitin spielt eine wichtige Rolle im Fettstoffwechsel. Es transportiert die Fettsäuren zu den Mitochondrien (Kraftwerke der Zelle) in den Muskelzellen, wo diese dann „verbrannt“ werden. Carnitin kommt in der sogenannten D- oder L- Form vor. Die L- Form ist die für den Stoffwechsel aktive Form.
Vorkommen:
Carnitin kommt in tierischen Lebensmitteln vor, z.B. im Muskelfleisch von Rind, Huhn und Schaf aber auch in Milchprodukten.
Empfehlung für die tägliche Zufuhr:
In Ergänzung zur Nahrung sollten maximal 1000mg L-Carnitin aufgenommen werden.
Quelle: Migros Ernährung & Gesundheit -
Glucosamin
Funktion:
Glucosamin ist Bestandteil des Gelenkknorpels und der Gelenkflüssigkeit. Eine ausreichende Versorgung mit Glucosamin kann dem Erhalt der Gelenkbeweglichkeit dienen.
Vorkommen:
Glucosamin kommt natürlicherweise im menschlichen Körper als Bestandteil des Bindegewebes, des Knorpels und der Gelenkflüssigkeit vor.
Empfehlung für die tägliche Zufuhr:
keine
Quelle: Migros Ernährung & Gesundheit -
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: Omega 3 / Omega 6
Funktion:
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren können vom Organismus nicht selbst gebildet werden und müssen daher mit der Nahrung zugeführt werden. Es gibt zwei Hauptgruppen Omega-6-Fettsäuren (dazu zählen Linolsäure und Arachidonsäure) und Omega-3-Fettsäuren (dazu zählen die Alpha-Linolensäuren, EPA und DHA). Mehrfach ungesättigte Fettsäuren können dem Körper als Energiequelle dienen. In erster Linie erfüllen sie jedoch zahlreiche Funktionen im Körper: Sie sind unter anderem Ausgangssubstanz zur Herstellung wichtiger Gewebshormone (Regulation von Entzündungsprozessen, Immunsystem) und besitzen einen günstigen Einfluss auf die Blutfette.
Vorkommen:
Omega 3 Fettsäuren: Pflanzliche Nahrungsmittel wie Rapsöl, Leinöl, Sojaöl, Baumnüsse und dunkelgrünes Blattgemüse liefern Alpha-Linolensäure; fettreiche Fische sind Lieferanten von EPA+DHA Omega 6 Fettsäuren: Pflanzliche Nahrungsmittel wie Sonnenblumenöl, Distelöl, Kürbiskernöl, Maiskeimöl und Traubenkernöl enthahlten Linolsäure; Tierische Nahrungsmittel wie Fleisch, Butter, Milch- und Milchprodukte und Eigelb liefern Arachidonsäure.
Empfehlungen für die tägliche Zufuhr:
Ca. 1/3 der Fettzufuhr bzw. 7–10% der täglichen Energiezufuhr sollte von mehrfach ungesättigten Fettsäuren stammen. Das Verhältnis von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren sollte maximal 5 zu 1 betragen.
Quelle: Migros Ernährung & Gesundheit -
Probiotika
Funktion:
Probiotika bzw. probiotische Bakterien unterdrücken das Wachstum unerwünschter Keime, hemmen die Aktivität gesundheitsgefährdender Enzyme und anderer Stoffe, die im Verdauungstrakt gebildet werden und stimulieren das Immunsystem. Sie tragen zu einem gesunden Gleichgewicht der Darmflora bei und können das allgemeine Wohlbefinden steigern.
Vorkommen:
Probiotische Bakterien (z.B. Bifidus, Lactosbacillus casei, Lactobacillus Gorbach und Goldin LGG) sind ursprünglich natürliche Bewohner des Darmes. Sie können aber auch gezüchtet und ausgewählten Produkten wie beispielsweise Joghurts zugesetzt werden.
Empfehlung für die tägliche Zufuhr:
Produkte mit Probiotika, beispielsweise Joghurt, werden am besten täglich genossen.
Quelle: Migros Ernährung & Gesundheit -
Phytosterine/ -stanole
Funktion:
Phytostanole haben eine ähnliche Struktur wie Cholesterin. Sie können durch kompetitive
Hemmung, der Cholesterinaufnahme im Darm, den Cholesterinspiegel senken.
Vorkommen:
Phytostanole sind sekundäre Pflanzenstoffe und kommen hauptsächlich in
fettreichen Pflanzenteilen vor. Besonders reich an Phytostanolen sind Sonnenblumenkerne,
Weizenkeime, Sesamsaaten und Sojabohnen.
Empfehlung für die tägliche Zufuhr:
Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung wird der Zufuhr an Phytosterinen Rechnung getragen.
Quelle: Migros Ernährung & Gesundheit