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Auszeichnung für M-Budget

Auszeichnung für M-Budget

Migros und M-Budget gehören zu den stärksten Marken der Schweiz. Das zeigt eine Umfrage unter 1500 Konsumenten.

Alle zwei Jahre zeigt sich, welche Produkte und Unternehmen in der Schweiz besonders bekannt und angesehen sind. Dann befragt die internationale Werbeagentur AdvicoYoung&Rubicam 1500 Schweizerinnen und Schweizer im Alter von 18 bis 74 Jahren. Diese bewerten insgesamt 1200 Marken. Es geht darum, welche Firmen und Produkte die Konsumenten kennen, schätzen und als unverwechselbar empfinden.

Zwanzig Namen teilen sich jeweils das Siegerpodest. Dieses Jahr zählen dazu etwa Lego, Sugus, Zweifel oder die Post. Auch die Migros gehört zu den Top Twenty. Sie behauptet ihren Podestplatz, seit Advico Young & Rubicam vor zwölf Jahren die Schweizer erstmals befragte. "Das ist nicht erstaunlich", findet Caspar Coppetti, Schweizer Strategieleiter der
Agentur. "Die Konsumenten nehmen das gesellschaftliche Engagement der Migros wahr. Der "Dutti-Spirit", der Geist des Migros-Gründers, trägt zum Ansehen des Unternehmens bei."

Die Migros ist aus dem Alltag nicht wegzudenken. Zunehmend gilt das auch für M-Budget. Denn die besonders günstige Migros-Produktelinie gehört neu auch zu den zwanzig stärksten Marken. Dafür schafft es das Uhrenlabel Swatch diesmal nicht mehr auf das Siegerpodest. "M-Budget hat das berühmte Label Swatch als Kultmarke ersetzt", sagt Coppetti. Für den Spezialisten sind die Gründe dafür klar: Seit rund elf Jahren verbindet M-Budget günstige Preise mit Qualität und einer auffällig schlichten Verpackung. Der völlige Verzicht auf Protz wurde zum Erfolgsrezept. Coppetti dazu: "M-Budget hat das Sparen zu einer humorvollen Sache gemacht."

Sicher hat der unaufhaltsame Aufstieg von M-Budget auch mit dem ständig wachsenden Sortiment zu tun: Von anfänglich siebzig ist die Auswahl auf über fünfhundert Artikel gewachsen. Heute gibts unter dem grün-weissen Label längst nicht nur Lebensmittel, sondern etwa auch Handys, Velos oder Mobility-Autos. Neben dem Erfolg der Migros dokumentiert die Umfrage auch die digitale Revolution, die in der Schweiz stattgefunden hat. Die Suchmaschine Google verpasste nur knapp den Einzug in die Top Twenty. "Google hat in nur acht Jahren geschafft, wofür Coca-Cola 121 Jahre brauchte", fasst Coppetti zusammen. Betrachtet man nur die Gruppe der 18- bis 19-jährigen Deutschschweizer, so zeigt sich dieser Trend noch deutlicher: Dort hat dieVideo-Website YouTube die Boulevardzeitung "Blick" eingeholt und den "Tages-Anzeiger" sogar überflügelt.

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