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Die Geschichte des Kaugummis

Drei Kaugummimaschinen

Die Geschichte des Kaugummis

Eine Mischung aus Naturstoffen und Kunststoff hat im 19. Jahrhundert für Aufsehen gesorgt: der Kaugummi. Ein Produkt, das von den alten Griechen über die Indianer entstanden und entwickelt worden ist.

Lange vor unserer Zeitrechnung wurden Blätter, Pflanzenextrakte, Früchte, Wurzeln usw. zum Zeitvertreib genüsslich gekaut. Das Harz der Rinde des Mastix-Baumes (Pistacia lentiscus), das von den alten Griechen gekaut wurde, ist der bekannteste Vorläufer unseres Kaugummis. Vom Namen dieses Baumes leitet sich auch die Bezeichnung für den Kauprozess ab: Mastikation. Schon damals verwendeten die Kau-Liebhaber dieses Harz, um die Zähne zu reinigen und den Atem zu erfrischen.

Entstehung und Entwicklung

Die Indianer Nordamerikas und die ersten europäischen Siedler kauten Baumextrakte. Diese Extrakte wurden zu Beginn des 18. Jahrhunderts in Neu-England zum Kauen in Umlauf gebracht. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts verkauften die Händler in Nordamerika gesüsstes Paraffin (Stoffgemisch) zum Kauen. In dieser Zeit begann man damit, Kaugummi-Massen mit Naturstoffen wie Fruchtextrakten und Essenzen zu aromatisieren. Die natürliche Gewinnung von Rohstoffen für die Kaumasse, auch Gum-Base genannt, reichte jedoch nicht aus, um den Bedarf an Kaugummibasen* zu decken. Deshalb erhielten die Naturstoffe den Zusatz von Kunststoff.

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Der grosse Nutzen

Kaugummis sind praktisch und dienen im Notfall als Hilfsmittel. Natürlich im so genannten ABC-Stadium (Already Been Chewed). Eine bekannte und beliebte Kaugummi-Anekdote sei hier als Beispiel erwähnt:

Den Briten kam während der Dreharbeiten des berühmten Films "Yellow Submarine" mit den Beatles der Kaugummi als Reparatur-Hilfsstoff gelegen:

Eine Schraube flickten sie mit Hilfe eines Kaugummis, so dass die Helden tatsächlich allen Gefahren entrannen.

* Die Kaugummibase ist der Bestandteil des Kaugummis, welcher nach dem Gebrauch als wasserunlösliche Masse im Munde verbleibt und schliesslich entfernt wird.

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