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Mibelle Biochemistry

Mibelle Biochemistry Chef Fred Zülli im Kühlraum

Auf der Jagd nach dem nächsten Wunder

Mit der Gewinnung von Apfelstammzellen ist der zur M-Industrie gehörenden Mibelle Biochemistry im letzten Jahr eine kosmetische Sensation gelungen. Inzwischen beschäftigen sich die Forscher auch mit Trauben und Alpenrosen.

Vor drei Jahren hat die Mibelle Biochemistry, ein Profitcenter der zur M-Industrie gehörenden Mibelle in Buchs AG, weltweit aufhorchen lassen. Dem 25-köpfigen Team um Chef Fred Zülli war es gelungen, einen völlig neuen kosmetischen Wirkstoff auf der Basis von Pflanzenstammzellen zu lancieren: Aus der Apfelsorte Uttwiler Spätlauber wurden Stammzellen isoliert, gezüchtet und kosmetisch anwendbar weiterentwickelt. Kaum ein bedeutender Kosmetikhersteller wollte sich den Wirkstoff PhytoCellTec Malus omestica entgehen lassen. In der US-amerikanischen «Vogue» wurde darüber berichtet, und sogar Präsidentengattin Michelle Obama vertraut ihre Hautpflege dem Wirkstoff.

Natürliche Wirkstoffe für die nachhaltige Herstellung

Als Leitsatz dient der Forschung stets eine konkrete Problemstellung. Das wird am Beispiel des Traubenwirkstoffs klar: «Die Hautalterung im Gesicht wird zu rund 80 Prozent durch UV-Strahlen verursacht», sagt Zülli. Mit der durch den Apfelwirkstoff erprobten und weiterer zur Patentierung angemeldeten Technologien in der Hinterhand haben sich die Mibelle-Forscher daher auf die Suche nach einer möglichst UVresistenten Pflanze gemacht. Fündig wurden sie in der Burgunder Traubensorte Gamay Teinturier Fréaux. Ein neues Forschungsprojekt mit Alpenrosen steht ebenfalls an.

Das kleine Team, das in der internationalen Topliga der kosmetischen Forschung mitspielt, wird also auch künftig weiter für Sensationen sorgen!

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