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Migros-Kulturprozent

Migros-Kulturprozent

Die Migros widmet jedes Jahr 1% ihres Umsatzes den Bereichen Kultur, Bildung, Gesellschaft, Freizeit, Wirtschaft. Wer kann ihr das nachmachen?

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Als Gottlieb Duttweiler 1957 als Mäzen das Migros-Kulturprozent einführte, war dies europa- und sogar vielleicht weltweit ein einzigartiges Vorgehen. Für je hundert von den regionalen Genossenschaften einkassierten Franken werden 50 Rappen für Kultur, Bildung und soziale Angelegenheiten eingesetzt. Der Migros-Genossenschafts-Bund als Dachorganisation des Unternehmens beteiligt sich ebenfalls an diesem Fonds. Insgesamt werden so mehr als 100 Millionen in die Kultur, die Erziehung und das Sozialwesen überwiesen.

Das Migros-Kulturprozent erlaubt es der Migros in sehr verschiedenen Bereichen von der Bildung zur Förderung künstlerischer Aktivitäten, von der Organisation von Ereignissen zur Unterstützung von Anlässen, die von Dritten organisiert werden, von der Soforthilfe an Personen, die Schäden erlitten haben, oder von Aktionen zu Gunsten von Bergdörfern zu intervenieren. Jede Genossenschaft definiert ihre Prioritäten je nach Umfeld, in dem sie tätig ist. Im Wallis wird das Migros-Kulturprozent vor allem dazu verwendet, um die Kursgelder der Klubschule zu reduzieren und diese so für die ganze Bevölkerung erschwinglich zu machen.

Die Migros fördert das kulturelle Schaffen und als mediales Netzwerk die Aufrechterhaltung der Kultur mit dem Ziel, deren Vielfalt und breit gestreute Verbreitung zu begünstigen. Dies in Berücksichtigung des bereits Bestehenden und dessen, was sich bewährt hat. Zudem soll dazu beigetragen werden, Neues zu schaffen und die Innovation zu fördern. Ein weiteres wichtiges Ziel besteht darin, möglichst breite Kreise der Bevölkerung in die Lage zu versetzen, Zugang zum kulturellen Leben zu haben.

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