Allergien und Intoleranzen gegen Nahrungsmittel
Wenn Nahrungsmittel nicht vertragen werden und Beschwerden verursachen, kann eine Nahrungsmittelunverträglichkeit die Ursache sein. Unter dem Begriff Nahrungsmittelunverträglichkeit werden Nahrungsmittelallergien und -intoleranzen zusammengefasst. In der Schweiz sind mehr als eine Million Menschen von einer Nahrungsmittelallergie oder -intoleranz betroffen.
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Nahrungsmittelallergien – Symptome
In industrialisierten Ländern sind mindestens 5-8 Prozent der Kinder und 2-4 Prozent der Erwachsenen von einer Nahrungsmittelallergie betroffen. In der Schweiz leben somit rund eine halbe Million Nahrungsmittelallergiker.
Bei einer Nahrungsmittelallergie reagiert das Immunsystem übermässig stark auf an sich harmlose Bestandteile eines Nahrungsmittels (meistens Eiweisse). Sogenannte IgE-Antikörper identifizieren das Allergen und bringen Abwehrzellen des Immunsystems (Mastzellen) dazu, verschiedene Botenstoffe auszuschütten. Diese Botenstoffe (z. B. Histamin, Leukotriene) lösen die allergischen Symptome aus.
Allergische Symptome:
- Juckreiz, Brennen, pelziges Gefühl im Mund-Rachen-Raum (orales Allergiesyndrom)
- Erbrechen, Übelkeit, Durchfall
- Nesselsucht (Urtikaria), Quincke-Ödem
- Allergischer Fliessschnupfen, allergische Bindehautentzündung
- Asthmaanfall, Atemnot
- Schwindel, beklemmendes Gefühl
- Anaphylaktischer Schock (lebensbedrohlicher Schockzustand, Kreislaufversagen)
Die Symptome treten typischerweise schon wenige Sekunden bis Minuten nach dem Genuss eines Nahrungsmittels auf. Oft genügen Spuren eines Nahrungsmittels, um eine heftige allergische Reaktionen auszulösen.
Folgenden Faktoren können die Heftigkeit einer allergischen Reaktion beeinflussen:- Allgemeiner Gesundheitszustand
- Stress
- Medikamente
- Kälte (auch kalte Getränke) oder Hitze
- Andere gleichzeitig eingenommene Nahrungsmittel
- Körperliche Betätigung
- Alkohol
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Nahrungsmittelallergien – Diagnose
Ob eine Nahrungsmittelallergie vorliegt, kann der Arzt mittels eines Allergietests feststellen. Der Betroffene trägt mit einer möglichst genauen Selbstbeobachtung zu einer schnellen Diagnose bei.
- Welche Symptome treten auf?
- Was habe ich gegessen? Wie viel habe ich davon gegessen?
- Treten die Symptome immer auf, wenn ich dieses Nahrungsmittel esse?
- Was habe ich dazu getrunken?
- Habe ich Alkohol konsumiert?
- Habe ich andere Allergien, die im Zusammenhang mit der Nahrungsmittelunverträglichkeit stehen könnten?
- War ich vorher körperlich aktiv? Hatte ich Stress? Belastet mich etwas?
Nach einer ausführlichen Befragung des Betroffenen (Anamnese) wird meist ein Blut- und Hauttest durchgeführt. Zusätzlich kann eine sogenannte orale Provokation durchgeführt werden.
- Im Bluttest werden spezifische Antikörper (sog. IgE-Antikörper) gegen das verdächtige Allergen gemessen.
- Beim Hauttest (Pricktest) wird ein Tropfen des in Flüssigkeit gelösten Allergens auf den Unterarm geträufelt und mit einer Nadel in die Haut gestochen. Anschliessend kann die Reaktion der Haut abgelesen werden.
- Bei der oralen Provokation wird das Nahrungsmittel offen oder versteckt verabreicht. Anschliessend wird die Reaktion des Betroffenen während mehrerer Stunden medizinisch überwacht.
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Nahrungsmittelintoleranzen
Die Zahl der Betroffenen mit einer Nahrungsmittelintoleranz hat in den letzen Jahren zugenommen. Die Gründe dafür sind wahrscheinlich vielfältig. Trotz vermehrter Diagnose kann davon ausgegangen werden, dass Nahrungsmittelintoleranzen immer noch zu wenig erkannt und diagnostiziert werden.
Nahrungsmittelintoleranzen sind mit Allergietests nicht nachweisbar.
Die häufigsten Nahrungsmittelintoleranzen sind:
- Laktoseintoleranz – Milchzuckerunverträglichkeit
- Zöliakie – Glutenunverträglichkeit
- Nicht definierte Intoleranzreaktionen (Pseudoallergie)
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Kennzeichnung von Allergenen – die Zutatenliste als Informationsquelle
Die Zutatenliste ist für Personen, die von einer Allergie oder Intoleranz betroffen sind, die beste Informationsquelle. Sie bildet die wichtigste Entscheidungsgrundlage für den täglichen Einkauf.
Beachten Sie die Zusatzliste!
Zutaten, die als häufige Auslöser von Allergien oder anderen Unverträglichkeiten bekannt sind (kurz Allergene genannt), müssen bei verpackten Lebensmitteln immer in der Zutatenliste aufgeführt werden. Dies ist gesetzliche Pflicht. Und zwar auch dann, wenn die Zutat nur in geringen Mengen oder als Teil einer zusammengesetzten Zutat enthalten ist.
Die Auskunftspflicht gilt sinngemäss auch für offen verkaufte Lebensmittel und die Gastronomie. Erkundigen Sie sich direkt beim Personal vor Ort. -
Die häufigsten Allergene
Die nachfolgend aufgelisteten Auslöser von Allergien und anderen Unverträglichkeitsreaktionen gelten aus lebensmittelrechtlicher Sicht als die häufigsten Allergene. Sie müssen immer in der Zutatenliste aufgeführt werden:
- Glutenhaltige Getreide (d. h. Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel, Kamut oder deren Hybridsorten) und daraus gewonnene Erzeugnisse
- Krebstiere und daraus gewonnene Erzeugnisse
- Eier und daraus gewonnene Erzeugnisse
- Fische und daraus gewonnene Erzeugnisse
- Erdnüsse und daraus gewonnene Erzeugnisse
- Sojabohnen und daraus gewonnene Erzeugnisse
- Milch und daraus gewonnene Erzeugnisse (einschliesslich Laktose)
- Hartschalenobst (Nüsse), d.h. Mandeln (Amygdalus communis L.), Haselnüsse (Corylus avellana), Walnüsse (Juglans regia), Cashewnüsse (Anacardium occidentale), Pecannüsse (Carya illinoiesis (Wangenh.) K. Koch), Paranüsse (Bertholletia excelsa), Pistazien (Pistacia vera), Macadamianüsse und Queenslandnüsse (Macadamia ternifolia) und daraus gewonnene Erzeugnisse
- Sellerie und daraus gewonnene Erzeugnisse
- Senf und daraus gewonnene Erzeugnisse
- Sesamsamen und daraus gewonnene Erzeugnisse
- Schwefeldioxid und Sulfite in Konzentrationen von mehr als 10mg/kg oder 10mg/l, ausgedrückt als SO2
- Lupinen und daraus gewonnene Erzeugnisse
- Weichtiere und daraus gewonnene Erzeugnisse
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Was bedeutet „Kann … enthalten“?
Zusätzlich muss in der Schweiz auf unbeabsichtigte Vermischungen mit Allergenen hingewiesen werden, sofern ein gesetzlich festgelegter Höchstwert überschritten wird oder werden könnte. Dies erfolgt zum Beispiel mit der Formulierung „Kann… enthalten“.
Ein solcher Hinweis kann bei geringeren unbeabsichtigten Vermischungen auch freiwillig erfolgen.
Zu unbeabsichtigten Vermischungen kann es auf den Produktionsanlagen oder bei der Lagerung von Rohmaterialien kommen. Dies lässt sich in manchen Bereichen leider nicht vermeiden. -
Empfindliche Haut
Wenn die Haut auf gewisse Substanzen oder Einflüsse empfindlich reagiert, handelt es sich häufig um ein Kontaktekzem (auch Kontaktdermatitis genannt). Das Kontaktekzem ist eine nichtinfektiöse Entzündungsreaktion der Haut auf äussere Substanzen und Einflüsse und gehört zu den häufigsten Hautkrankheiten.
Kontaktekzeme können kurz oder intensiv, aber auch lange und chronisch verlaufen. Die Haut entzündet sich, ist gerötet, kann anschwellen, entwickelt Papeln (rote «Bibeli») und Bläschen, die dann aufbrechen und offene, schmerzhafte Stellen bilden. Bei langer Dauer können sich die ekzematischen Hautpartien verdicken, die Haut reisst ein und wird schuppig. Ekzeme sind meist auch von einem quälenden Juckreiz begleitet.
- irritative Kontaktekzeme sind besonders häufig. Sie entstehen durch Abnützung der Hautbarriere.
- allergische Kontaktekzeme treten weniger häufig auf. Sie werden durch eine körpereigene Abwehrreaktion gegen normalerweise harmlose Stoffe ausgelöst.
Die Ekzeme treten immer zuerst dort auf, wo die Haut mit der verursachenden Substanz in Berührung gekommen ist. Am häufigsten entstehen die Ekzeme daher an den exponiertesten Stellen, an den Händen und im Gesicht.
Mögliche Auslöser:
- Metalle wie z. B. Nickel, oft enthalten in Modeschmuck
- Duftstoffe in kosmetischen Produkten und in Wasch- und Reinigungsmitteln
- Konservierungsmittel in kosmetischen Produkten und in Wasch- und Reinigungsmitteln
- Chromate im Zement
Empfehlungen:
- Vermeiden Sie den Kontakt mit der auslösenden Substanz.
- Verwenden Sie kosmetische Produkte ohne Duft- und Konservierungsstoffe.
- Achten Sie bei Wasch- und Reinigungsmitteln darauf, dass sie keine Farb- und Konservierungsstoffe enthalten.
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Milcheiweissallergie
Vorkommen
Im Säuglings- und Kleinkindalter ist die Kuhmilcheiweissallergie die häufigste Nahrungsmittelallergie. Die meisten betroffenen Kinder (ca. 80%) entwickeln bis zum Schulalter eine Toleranz und vertragen danach Milch und Milchprodukte wieder. Die Milcheiweissallergie kommt deshalb bei Erwachsenen weniger häufig vor.
Mögliche Symptome:
- Durchfall
- Wachstumsstörungen, Gewichtsabnahme
- Hautausschläge
Casein und Molkenproteine
Die Kuhmilch enthält ca. 25 verschiedene Eiweisse, von denen theoretisch jedes einzelne eine Allergie auslösen könnte. Die meisten Allergien treten aber gegen Casein oder gegen Molkenproteine auf. Beide sind relativ hitzestabil, d. h. die Kuhmilch wird auch pasteurisiert oder ultrahocherhitzt (UHT) nicht vertragen. Casein kommt in der Milch aller Säugetiere vor. Molkenproteine sind hingegen nur in der Kuhmilch in dieser Form enthalten.
Ernährungsempfehlungen
Kuhmilch und Kuhmilchprodukte müssen bei einer Kuhmilcheiweissallergie konsequent weggelassen werden. Ziegen- und Schafmilchprodukte sind keine Alternative, da sie die gleichen oder sehr ähnliche Proteine enthalten und deshalb ebenfalls allergische Reaktionen verursachen können.
Folgende Produkte können Milch oder Milchbestandteile enthalten:
- Brot- und Backwaren
- Saucen und Salatdressings
- Suppen
- Wurstwaren
- Fertigprodukte
Beachten Sie die Angaben auf der Verpackung! Milch und daraus hergestellte Erzeugnisse (Rahm, Butter, Käse etc.) müssen in der Zutatenliste immer aufgeführt werden, auch wenn sie in noch so kleinen Mengen zugegeben werden.
Spuren von Milch können während des Herstellungsprozesses auch unbeabsichtigt in ein Produkt gelangen. Dies lässt sich manchmal nicht vermeiden. Auf Spuren muss hingewiesen werden, sofern der gesetzlich festgelegte Höchstwert (1g/kg) überschritten wird oder werden könnte (z. B. „Kann Milch enthalten“). Auf Spuren unterhalb des gesetzlich festgelegten Höchstwertes darf in gleicher Art freiwillig hingewiesen werden.
aha!-Produkte "ohne Milch"
aha!-Produkte mit dem Hinweis „ohne Milch“ sind für Betroffene besonders geeignet. Sie werden unter spezieller Berücksichtigung der Allergieproblematik hergestellt und durch unabhängige Stellen geprüft. Migros-aha!-Produkte gewährleisten grösstmögliche Sicherheit.
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Erdnussallergie
Vorkommen
Die Allergie auf Erdnüsse kann bereits im Kindesalter auftreten und bleibt meist das ganze Leben bestehen. Die Erdnussallergie gehört zu den schwersten Nahrungsmittelallergien. Sie kann bei einigen Betroffenen bereits bei kleinsten Mengen heftige allergische Reaktionen auslösen.
Mögliche Symptome:
- Juckreiz, Brennen, pelziges Gefühl im Mund-Rachen-Raum (orales Allergiesyndrom)
- Erbrechen, Übelkeit, Durchfall
- Nesselsucht (Urtikaria), Quincke-Ödem
- Allergischer Fliessschnupfen, allergische Bindehautentzündung
- Asthmaanfall, Atemnot
- Schwindel, beklemmendes Gefühl
- Anaphylaktischer Schock (lebensbedrohlicher Schockzustand, Kreislaufversagen)
Ernährung bei Erdnussallergie
Erdnüsse und erdnusshaltige Zutaten wie Erdnussbutter oder Erdnussflips müssen konsequent weggelassen werden. Raffinierte Erdnussöle, wie sie zum Frittieren und Braten verwendet werden, werden von den meisten Erdnussallergikern gut vertragen. Bei einer hochgradigen Allergie sollten auch diese weggelassen werden.
Beachten Sie die Angaben auf der Verpackung! Erdnüsse und daraus hergestellte Erzeugnisse, einschliesslich Erdnussöl, müssen in der Zutatenliste immer aufgeführt werden, auch wenn sie nur in sehr geringen Mengen zugegeben werden. Erdnussöl darf also nicht einfach als „Pflanzliches Öl“ deklariert werden.
Spuren von Erdnüssen können während des Herstellungsprozesses auch unbeabsichtigt in ein Produkt gelangen. Dies lässt sich manchmal nicht vermeiden. Auf Spuren muss hingewiesen werden, sofern der gesetzlich festgelegte Höchstwert (1g/kg) überschritten wird oder werden könnte (z. B. „Kann Erdnüsse enthalten“). Auf Spuren unterhalb des gesetzlich festgelegten Höchstwertes darf in gleicher Art freiwillig hingewiesen werden.Folgende Produkte können Erdnüsse oder Spuren von Erdnüssen enthalten:
- Getreideflocken, Müeslimischungen, Getreideriegel
- Backwaren (Kuchen, Kekse etc.)
- Schokolade
- Desserts
- Fertigprodukte
- Asiatische Gerichte
Kreuzallergie auf Lupine
Die Lupine gehört wie die Erdnuss zur Familie der Hülsenfrüchte. Sie wird seit langer Zeit in den Mittelmeerländern kultiviert. Die Samen wurden als Nahrung für Tier und Mensch verwendet.
In den letzten Jahren fand die Lupine in der Lebensmittelindustrie immer vielfältigere Verwendung. Die Lupinenkerne weisen einen nussartigen Geschmack auf, sind wasserbindend und sorgen für feinporige Backwaren, welche weniger rasch austrocknen. Lupinenmehl wird aber auch in anderen Lebensmittelgruppen als Bindemittel eingesetzt.
Erdnuss- und Sojaallergiker können aufgrund der Eiweissähnlichkeit eine Kreuzallergie auf Lupine entwickeln. Falls eine solche Kreuzreaktion bekannt ist, muss auf der Verpackung unbedingt auf Lupine als Zutat geachtet und auf diese Produkte verzichtet werden. Lupine und daraus hergestellte Erzeugnisse sind wie Erdnüsse deklarationspflichtig.
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Allergie auf Hartschalenobst (Nüsse)
Hartschalenobst oder Nüsse sind Früchte unterschiedlicher Pflanzenfamilien, die botanisch nicht miteinander verwandt sind. Aus lebensmittelrechtlicher Sicht zählen Mandeln (Amygdalus communis L.), Haselnüsse (Corylus avellana), Walnüsse (Juglans regia), Cashewnüsse (Anacardium occidentale), Pecannüsse (Carya illinoiesis (Wangenh.) K. Koch), Paranüsse (Bertholletia excelsa), Pistazien (Pistacia vera), Macadamianüsse und Queenslandnüsse (Macadamia ternifolia) zu den Nüssen. Allergologisch gesehen haben sie unterschiedliches Potenzial, Allergien auszulösen.
Nüsse mit bekanntem allergenem Potenzial
- Haselnüsse und Walnüsse sind neben Kiwi die häufigsten Auslöser einer Kreuzreaktion auf Nahrungsmittel bei Birkenpollenallergie.. Die Symptome treten meist lokal im Mund auf: Jucken sowie geschwollene Lippen nach dem Konsum von Haselnüssen.
- Mandeln können ebenso eine birkenpollenassoziierte Nahrungsmittelallergie hervorrufen.
- Wenn die Pecannuss allergische Reaktionen auslöst, sind sie meist ziemlich schwer.
- Allergische Reaktionen auf Cashewnuss/Paranuss sind vereinzelt bei Betroffenen mit Beifusspollenallergie bekannt.
- Die Macadamianuss hat zwar ein hohes allergenes Potenzial, da sie aber selten gegessen wird, sind Allergien darauf wenig bekannt.
- Pistazien lösen selten allergische Reaktionen aus.
Ernährungsempfehlungen
Die allergieauslösende Nuss und nusshaltige Zutaten müssen konsequent weggelassen werden.
Raffinierte Nussöle werden von den meisten Allergikern gut vertragen, von kaltgepressten Nussölen wird abgeraten.Beachten Sie die Angaben auf der Verpackung! Hartschalenobst (Nüsse) und daraus hergestellte Erzeugnisse müssen in der Zutatenliste immer aufgeführt werden, auch wenn sie nur in geringen Mengen zugegeben werden.
Spuren von Hartschalenobst (Nüssen) können während des Herstellungsprozesses auch unbeabsichtigt in ein Produkt gelangen. Dies lässt sich manchmal nicht vermeiden. Auf Spuren muss hingewiesen werden, sofern der gesetzlich festgelegte Höchstwert (1g/kg) überschritten wird oder werden könnte (z. B. „Kann Haselnüsse enthalten“, „Kann Mandeln enthalten“). Auf Spuren unterhalb des gesetzlich festgelegten Höchstwertes darf freiwillig hingewiesen werden. In diesem Fall müssen die Nüsse nicht einzeln genannt werden, sondern es darf ein pauschaler Hinweis erfolgen („Kann Nüsse enthalten“ oder „Kann Hartschalenobst enthalten“).
Mit Spuren von Nüssen muss in den folgenden Produktgruppen gerechnet werden:
- Getreideflocken, Müeslimischungen, Getreideriegel
- Backwaren (Kuchen, Kekse etc.)
- Schokolade
- Desserts
- Fertigprodukte
aha!-Produkte "ohne Nüsse"
aha!-Produkte mit dem Hinweis „ohne Nüsse“ sind für Betroffene besonders geeignet. Sie werden unter spezieller Berücksichtigung der Allergieproblematik hergestellt und durch unabhängige Stellen geprüft. Migros-aha!-Produkte gewährleisten grösstmögliche Sicherheit.
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Sellerieallergie
Vorkommen
Sellerie ist eine der häufigen Nahrungsmittelallergien in der Schweiz und kommt vor allem bei Erwachsenen vor. Eine Sellerieallergie tritt vor allem zusammen mit einer Allergie auf Birkenpollen oder Beifusspollen auf (pollenassoziierte Nahrungsmittelallergie).
Birkenpollenallergiker reagieren oft nur auf rohen Sellerie und haben keine Probleme mit gekochtem Sellerie. Beifusspollenallergiker dagegen können auch auf gekochten Sellerie reagieren.
Mögliche Symptome
- Juckreiz, Brennen, pelziges Gefühl im Mund-Rachen-Raum (orales Allergiesyndrom)
- Erbrechen, Übelkeit, Durchfall
- Nesselsucht (Urtikaria), Quincke-Ödem
- Allergischer Fliessschnupfen, allergische Bindehautentzündung
- Asthmaanfall, Atemnot
- Schwindel, beklemmendes Gefühl
- Anaphylaktischer Schock (lebensbedrohlicher Schockzustand, Kreislaufversagen)
Ernährungsempfehlungen
Rohen Sellerie weglassen. Gegebenenfalls auch auf den gekochten Sellerie und kleine Mengen Sellerie in verarbeiteten Produkten verzichten.
Beachten Sie die Angaben auf der Verpackung! Sellerie und daraus hergestellte Erzeugnisse müssen in der Zutatenliste immer aufgeführt werden, auch wenn sie nur in geringen Mengen zugegeben werden.Spuren von Sellerie können während des Herstellungsprozesses auch unbeabsichtigt in ein Produkt gelangen. Dies lässt sich manchmal nicht vermeiden. Auf Spuren muss hingewiesen werden, sofern der gesetzlich festgelegte Höchstwert (1g/kg) überschritten wird oder werden könnte (z. B. „Kann Sellerie enthalten“). Auf Spuren unterhalb des gesetzlich festgelegten Höchstwertes darf in gleicher Art freiwillig hingewiesen werden.
Sellerie kann in folgenden Produktgruppen enthalten sein:
- Suppen und Bouillon
- Saucen und Salatdressings
- Gewürze, Gewürzextrakte, Gewürzmischungen, Gewürzzubereitungen
- Fertigprodukten
aha!-Produkte „ohne Sellerie“
aha!-Produkte mit dem Hinweis „ohne Sellerie“ sind für Betroffene besonders geeignet. Sie werden unter spezieller Berücksichtigung der Allergieproblematik hergestellt und durch unabhängige Stellen geprüft. Migros-aha!-Produkte gewährleisten grösstmögliche Sicherheit.
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Sojaallergie
Vorkommen
Eine Allergie auf Soja kann sich bereits im frühen Kindesalter entwickeln. Jugendliche und Erwachsene mit einer Birkenpollenallergie sind ebenfalls eher gefährdet, eine Allergie auf Soja zu entwickeln (pollenassoziierte Nahrungsmittelallergie).
Da die Erdnuss und die Sojabohne botanisch verwandt sind – beide gehören zur Gattung der Hülsenfrüchte – treten Allergien gegen Erdnüsse und Soja des Öfteren zusammen auf.
Mögliche Symptome:
- Juckreiz, Brennen, pelziges Gefühl im Mund-Rachen-Raum (orales Allergiesyndrom)
- Erbrechen, Übelkeit, Durchfall
- Nesselsucht (Urtikaria), Quincke-Ödem
- Allergischer Fliessschnupfen, allergische Bindehautentzündung
- Asthmaanfall, Atemnot
- Schwindel, beklemmendes Gefühl
- Anaphylaktischer Schock (lebensbedrohlicher Schockzustand, Kreislaufversagen)
Ernährungsempfehlungen
Sojabohnen und daraus hergestellte Produkte müssen konsequent weggelassen werden. Dazu zählen:
- Sojamehl, Sojateigwaren
- Sojaflocken
- Sojadrink und daraus hergestellte Produkte (z. B. Soja-„Joghurt“, Sojacrème, Sojarahm)
- Tofu
- Sojasprossen, Mungosprossen
- Sojasauce
- Sojakonzentrate (z. B. Miso Würzpaste, Sojapaste)
- Sojagranulat, Tempeh
Beachten Sie die Angaben auf der Verpackung! Sojabohnen und daraus hergestellte Erzeugnisse müssen in der Zutatenliste immer aufgeführt werden, auch wenn sie nur in geringen Mengen zugegeben werden.
Spuren von Soja können während des Herstellungsprozesses auch unbeabsichtigt in ein Produkt gelangen. Dies lässt sich manchmal nicht vermeiden. Auf Spuren muss hingewiesen werden, sofern der gesetzlich festgelegte Höchstwert (1g/kg) überschritten wird oder werden könnte (z.B. „Kann Soja enthalten“). Auf Spuren unterhalb des gesetzlich festgelegten Höchstwertes darf in gleicher Art freiwillig hingewiesen werden.
Spezialfall Lecithin
Der Zusatzstoff Lecithin (E 322) wird meist aus Soja gewonnen. Dies wird in der Zutatenliste entsprechend angegeben (z. B. „Emulgator E322 (aus Soja)“). Sojalecithin führt aber normalerweise nicht zu allergischen Reaktionen.
Spezialfall Sojaöl
Vollständig raffiniertes Sojaöl wird in der Regel auch von Sojaallergikern problemlos vertragen. Vollständig raffiniertes Sojaöl zählt aus lebensmittelrechtlicher Sicht nicht als Allergen. Es kann in der Zutatenliste eines Produktes auch einfach als „Pflanzenöl“ oder „pflanzliches Öl“ deklariert werden.
Kreuallergie auf Lupine
Die Lupine gehört wie die Erdnuss zur Familie der Hülsenfrüchte. Sie wird seit langer Zeit in den Mittelmeerländern kultiviert. Die Samen wurden als Nahrung für Tier und Mensch verwendet.
In den letzten Jahren fand die Lupine in der Lebensmittelindustrie immer vielfältigere Verwendung. Die Lupinenkerne weisen einen nussartigen Geschmack auf, sind wasserbindend und sorgen für feinporige Backwaren, welche weniger rasch austrocknen. Lupinenmehl wird aber auch in anderen Lebensmittelgruppen als Bindemittel eingesetzt.
Erdnuss- und Sojaallergiker können aufgrund der Eiweissähnlichkeit eine Kreuzallergie auf Lupine entwickeln. Falls eine solche Kreuzreaktion bekannt ist, muss auf der Verpackung unbedingt auf Lupine als Zutat geachtet und auf diese Produkte verzichtet werden. Lupine und daraus hergestellte Erzeugnisse sind wie Erdnüsse deklarationspflichtig.
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Hühnerallergie
Vorkommen
Die Hühnereiallergie ist ebenso wie die Milcheiweissallergie vor allem bei Kindern verbreitet. Sie ist aber seltener als die Allergie auf Milch. Auch bei der Eiallergie entwickelt ein Grossteil der Kinder mit zunehmendem Alter eine Toleranz und kann wieder Eier essen.
Mögliche Symptome
- Erbrechen, Durchfall
- Asthmaanfall, Atemnot
- Hautausschlag (Urtikaria)
- Anaphylaktischer Schock (lebensbedrohlicher Schockzustand, Kreislaufversagen)
Ernährungsempfehlungen
Betroffene müssen auf Hühnereier, Eierspeisen und eihaltige Zutaten verzichten. Teilweise werden kleine Mengen Ei in erhitzter Form beispielsweise in Kuchen vertragen. Dies muss mit einer Fachperson abgeklärt werden.
Folgende Produkte können Ei enthalten:
- Kuchen, Gebäck, Kekse
- Desserts wie Cremen, Glacé, Patisserie, Mousse
- Mayonnaise, Saucen, Suppen
- Aufstriche, belegte Brote
- Panierte Speisen
- Teigwaren
- Cornatur-Produkte
- Hackbraten, Hamburger
- Milchmixgetränke
- Aufläufe
Beachten Sie die Angaben auf der Verpackung! Eier und daraus hergestellte Erzeugnisse müssen in der Zutatenliste immer aufgeführt werden, auch wenn sie nur in geringen Mengen zugegeben werden.
Spuren von Eiern können während des Herstellungsprozesses auch unbeabsichtigt in ein Produkt gelangen. Dies lässt sich manchmal nicht vermeiden. Auf Spuren muss hingewiesen werden, sofern der gesetzlich festgelegte Höchstwert (1g/kg) überschritten wird oder werden könnte (z.B. „Kann Eier enthalten“). Auf Spuren unterhalb des gesetzlich festgelegten Höchstwertes darf in gleicher Art freiwillig hingewiesen werden.
Spezialfall Lecithin
Der Zusatzstoff Lecithin (E 322) kann aus Ei gewonnen werden. Dies wird in der Zutatenliste entsprechend angegeben (z. B. „Emulgator E322 (aus Ei)“). Lecithin aus Ei führt aber normalerweise nicht zu allergischen Reaktionen.
Spezialfall Lysozym
Der Zusatzstoff Lysozym (E 1105) wird meist aus Ei gewonnen. Dies wird in der Zutatenliste entsprechend angegeben (z. B. „Konservierungsmittel E 1105 (aus Eiklar)“). Lysozym aus Ei führt aber normalerweise nicht zu allergischen Reaktionen.
aha!-Produkte "ohne Ei"
aha!-Produkte mit dem Hinweis „ohne Ei“ sind für Betroffene besonders geeignet. Sie werden unter spezieller Berücksichtigung der Allergieproblematik hergestellt und durch unabhängige Stellen geprüft. Migros-aha!-Produkte gewährleisten grösstmögliche Sicherheit.
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Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit)
Vorkommen
Die Laktoseintoleranz ist eine Unverträglichkeit gegenüber Milchzucker (Laktose). Die Betroffenen (in der Schweiz etwa jede siebte Person!) können das Verdauungsenzym Laktase nur unzureichend oder überhaupt nicht mehr bilden.Symptome
Der Mangel an Laktase führt dazu, dass der Milchzucker im Dünndarm nicht in seine Zuckerbausteine Glukose und Galaktose aufgespaltet werden kann. Der ungespaltene Milchzucker gelangt somit in den Dickdarm, wo er durch Bakterien vergoren wird.
Blähungen, Magenkrämpfe und Durchfall nach dem Genuss von Milch und daraus hergestellten Produkten können die Folge sein.
Viele Betroffene sind sich nicht bewusst, woher ihre Beschwerden rühren, oder meiden symptomauslösende Nahrungsmittel ganz automatisch.
Ernährungsempfehlungen
Die Verträglichkeit von Laktose (Milchzucker) ist individuell sehr verschieden. In den meisten Fällen genügt bereits der Verzicht auf Milch und die gezielte Auswahl gut verträglicher Produkte:
- Laktosefreie Milch
- Gereifte Käsesorten (Hart-, Halbhart- und Weichkäse)
- Sauermilchprodukte, laktosefreie Joghurt
Besonders empfindliche Personen müssen auf Produkte ganz ohne Milch ausweichen:
- Sojadrink („Sojamilch“)
- „Sojajoghurt“
- Reisdrink
- Margarinen ohne Milch
- Eiswaren ohne Milch
Zudem müssen auch Produkte gemieden werden, welche geringe Mengen an Milch oder Milchzucker enthalten.
Beachten Sie die Angaben auf der Verpackung! Milch und daraus hergestellte Erzeugnisse (Rahm, Butter, Käse etc.) müssen in der Zutatenliste immer aufgeführt werden, auch wenn sie nur in geringen Mengen zugegeben werden. Dies gilt auch für Laktose (Milchzucker).
Spuren von Milch können während des Herstellungsprozesses auch unbeabsichtigt in ein Produkt gelangen. Dies lässt sich manchmal nicht vermeiden. Auf Spuren muss hingewiesen werden, sofern der gesetzlich festgelegte Höchstwert (1g/kg) überschritten wird oder werden könnte (z. B. „Kann Milch enthalten“). Auf Spuren unterhalb des gesetzlich festgelegten Höchstwertes darf in gleicher Art freiwillig hingewiesen werden.
Laktosefreie aha!-Produkte
Laktosefreie aha!-Produkte mit dem Hinweis „laktosefrei“ sind für Betroffene besonders geeignet. Sie werden unter spezieller Berücksichtigung der Intoleranzproblematik hergestellt und durch unabhängige Stellen geprüft. Migros-aha!-Produkte gewährleisten grösstmögliche Sicherheit.
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Zöliakie (Glutenunverträglichkeit)
Vorkommen
Zöliakie ist eine Unverträglichkeit des Dünndarms gegenüber dem Getreideeiweiss "Gluten". Die Häufigkeit dieser Erkrankung wird auf 1:100 geschätzt. Immer mehr sind auch Erwachsene betroffen; bei Frauen scheint die Erkrankung häufiger vorzukommen als bei Männern.
Die Symptome können unterschiedlich sein. Bei Erwachsenen sind Eisenmangel und Magen-Darm-Beschwerden typisch, bei Kindern stehen Wachstums- und Gedeihstörungen im Vordergrund. Bei Verdacht auf Erkrankung kann eine Blutuntersuchung (Antikörpertest) durch den Arzt/die Ärztin durchgeführt werden. Zur Sicherung der Diagnose ist zusätzlich eine Dünndarmbiospsie (Entnahme von Dünndarmgewebe) nötig.
Ernährungsempfehlungen
Die Therapie besteht aus einer lebenslangen, glutenfreien Ernährung. Gluten ist ein Sammelbegriff für bestimmte Proteine (Eiweisse), welche in den Getreidesorten Weizen, Dinkel (einschliesslich Grünkern), Gerste, Roggen und Hafer enthalten sind. Wer sich glutenfrei ernährt, muss deshalb diese Getreidesorten und alle daraus hergestellten Produkte oder Speisen wie Brot, Gebäck, Teigwaren, Flocken, Paniertes, Mehlsaucen etc. meiden.
Mais, Reis, Kartoffeln, Hirse, Buchweizen, Soja etc. sind von Natur aus glutenfrei und stellen eine gute Alternative dar. Ebenso sind natürlich auch unverarbeitete Grundnahrungsmittel wie Milch, Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Eier, Gemüse, Obst, Öle und Zucker gut geeignet.
Beachten Sie die Angaben auf der Verpackung! Glutenhaltiges Getreide und daraus hergestellte Erzeugnisse (Mehl, Stärke etc.) müssen in der Zutatenliste immer aufgeführt werden, auch wenn sie nur in geringen Mengen zugegeben werden.Spuren von Gluten können aber auch unbeabsichtigt in ein Produkt gelangen. Dies lässt sich manchmal nicht vermeiden. Auf Spuren muss hingewiesen werden, sofern der gesetzlich festgelegte Höchstwert (10mg Gliadin (= 20mg Gluten) pro 100g Trockenmasse) überschritten wird oder werden könnte (z. B. „Kann Gluten enthalten“). Auf Spuren unterhalb des gesetzlich festgelegten Höchstwertes darf in gleicher Art freiwillig hingewiesen werden.
Glutenfreie aha!-Produkte
Glutenfreie aha!-Produkte mit dem Hinweis „glutenfrei“ sowie dem Symbol der durchgestrichenen Ähre sind für Betroffene besonders geeignet. Sie werden unter spezieller Berücksichtigung der Zöliakieproblematik hergestellt und durch unabhängige Stellen geprüft. Migros-aha!-Produkte gewährleisten grösstmögliche Sicherheit.
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Nicht definierte Intoleranzreaktionen (Pseudoallergien)
Pseudoallergien sind von den Symptomen her kaum von echten Allergien zu unterscheiden, aber sie laufen ohne Beteiligung des Immunsystems ab. Der Entstehungsmechanismus ist bis heute unklar. Oft kommt es nur zu einer kurzzeitigen, meist nicht juckenden Rötung und zu Hautausschlägen in Gesicht und Dekolleté-Bereich, welche nach einer Viertelstunde wieder verschwinden.
Bei nicht definierten Intoleranzreaktionen handelt es sich um Reaktionen gegen natürliche Nahrungsmittel oder Zusatzstoffe wie Azo- und andere Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Antioxidantien und Geschmacksverstärker. Pseudoallergien auf Zusatzstoffe kommen äusserst selten vor: Weniger als 0.1% der Bevölkerung reagiert auf Zusatzstoffe in Lebensmitteln.
Azo- und andere Farbstoffe:
- E102 (Tartrazin)
- E110 (Sunsetgelb FCF, Gelborange S)
- E120 (Cochenille, Karminsäure, Karmin)
- E122 (Azorubin, Carmoisin)
- E123 (Amaranth)
- E124 Ponceau 4R, Cochenillerot A)
- E127 (Erythosin)
- E129 (Allurarot AC)
- E131 (Patentblau V)
- E132 (Indigotin, Indigokarmin)
- E133 (Brillantblau FCF)
- E151 (Brillantschwarz BN, Schwarz PN)
- E155 (Braun HAT),
- E180 (Litholrubin BK)
Konservierungsmittel/Antioxidantien:
- Sorbinsäure (E200)
- Benzoesäure (E210 – 215, E218 – 219)
- Gallate (E310 – E312)
- BHA (E320)
- BHT (E321)
- Sulfite (E220 – 224, E226 – 228)
Geschmacksverstärker:
- Glutamate (E620 – 625)
Die Deklaration der Zusatzstoffe mit ihrer E-Nummer oder ihrem Namen ermöglicht es Betroffenen, die für sie problematischen Zusatzstoffe zu meiden.
Weiterführende Informationen
Die Broschüre und das Faltblatt „Allergene in Lebensmitteln: gut informiert“ des Bundesamtes für Gesundheit BAG helfen Betroffenen, die gesetzlichen Bestimmungen und die Angaben auf den Produkten besser zu verstehen:
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