Work-Life-Balance

Work-Life-Balance und die richtige Einstellung

Die persönliche Einstellung entscheidet oft darüber, wie eine Situation erlebt wird. Wie reagieren wir auf Veränderung? Werden neue Anforderungen als Herausforderung oder als Last empfunden? Wie gehen wir mit Druck und mit den an uns gestellten Erwartungen um? Eine positive, lösungsorientierte Arbeits- und Lebenseinstellung ist eine wichtige Grundlage für eine gute Lebensqualität.

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  • Work-Life-Balance

    Um das Leben im Gleichgewicht zwischen Arbeit, Freizeit und Familie zu halten, ist es wichtig, diesem Ausgleich die nötige Aufmerksamkeit zu schenken. Experten sprechen in diesem Fall von Work-Life-Balance, Life-Balance, Life-Domain-Balance oder Ressourcen-Management. Dabei geht es um das Bestreben, neben dem Erwerbsleben genügend Freiräume zu schaffen – für Familie und Freundeskreis. Erste Voraussetzung ist ein achtsamer Umgang mit sich selbst. Das ist nicht immer ganz einfach und muss unter Umständen gelernt werden.

     

    Arbeit
    Die persönliche Einstellung zur Arbeit entscheidet meistens, wie man mit Aufträgen, Kunden, Mitarbeitenden und Vorgesetzten umgeht. Viele Aufgaben lassen sich ruhig und aufmerksam erledigen. Damit ist man in der Regel effizienter und insgesamt leistungsfähiger.

     

    Eigene Bedürfnisse
    Die Grundregel lautet: Eigene Bedürfnisse nicht hinten anstellten, sondern bewusst dafür Freiräume schaffen. Für Termine mit sich selbst oder mit Freunden gilt dieselbe Priorität wie für Geschäftstermine. An diese wichtigen Erholungszeiten sollte sich jeder genauso selbstverständlich halten wie an Arbeitszeiten.

     

    Schlaf
    Bis heute ist es weitgehend ungeklärt, weshalb wir schlafen müssen. Die Wirkung dagegen ist bekannt: Wir erholen uns körperlich und verarbeiten Erlebtes. Gerade in Zeiten erhöhter Belastungen ist es besonders wichtig, dem persönlichen Schlafbedürfnis umfangmässig gerecht zu werden.

     

    Soziale Kontakte
    Als Ausgleich zum Berufsleben ist es wichtig soziale Kontakte zu pflegen. Ein gutes soziales Netzwerk kann in herausfordernden Situationen viel Unterstützung bringen. Echte Freunde sind auch in schwierigen Zeiten für uns da und geben uns das Gefühl wertvoll zu sein.

  • Aufmerksamkeit

    Aufmerksamkeit meint ein Verhalten, das nicht nur die Umwelt, andere Menschen, sondern auch sich selbst aufmerksam(er) wahrnimmt. Wer aufmerksam oder achtsam lebt, setzt sich zum Ziel, den gegenwärtigen Augenblick unvoreingenommen und nicht wertend zu erleben. Wir sind mit unseren Gedanken nicht in der Zukunft, sondern in der Gegenwart. Wer achtsam lebt, ist aufmerksam sich selbst und andern gegenüber und lebt bewusst im „Hier und Jetzt“. Der Fokus richtet sich auf das Hinschauen, das Wahrnehmen.

     

    Diese Einstellung zum Leben fördert Gelassenheit und macht es leichter, eigene Bedürfnisse zu erkennen und offener auf andere Menschen zuzugehen.

  • Mentaltraining

    Mentale Trainingsformen helfen dabei, herausfordernde Situationen erfolgreich zu bewältigen.

     

    Mentaltraining …

    • ermöglicht das Kontrollieren von Emotionen (z.B. bei Provokationen oder Kritik).
    • hilft in Prüfungen oder vor Präsentationen die Ruhe zu bewahren und klar zu denken.
    • fördert die Konzentrationsfähigkeit.
    • unterstützt beim Einschlafen.
    • fördert ein sicheres und überzeugendes Auftreten.
  • Ist-Zustand erkennen - Sollzustand festlegen: So gehts

    Beschreiben Sie als erstes den IST-Zustand: Was läuft nicht so, wie Sie es gerne möchten? Beschreiben Sie die Situation möglichst genau: Was denken und fühlen Sie in dieser Situation? Wie verhalten Sie sich?
    Machen Sie sich anschliessend Gedanken darüber, was Sie dazu beitragen können, dass sich diese Situation verändert. Sie können nicht andere Menschen ändern, nur die eigene Sichtweise, das eigene Denken und die eigenen Gefühle. Wie soll es künftig ablaufen? Formulieren Sie diesen SOLL-Zustand und notieren Sie, welche Massnahmen Sie treffen. Braucht es eine Veränderung in Ihrem Verhalten? Möchten Sie z. B. ruhig bleiben, wenn Sie kritisiert werden? Oder mit einem Lächeln auf den Lippen Ihre Präsentation vortragen? Braucht es Veränderungen im Umfeld? Z. B. eine Anpassung der Arbeitszeit oder des Wohnortes? Oder gibt es Störfaktoren wie die schlechte Beleuchtung, das einkommende E-Mail-Signal usw., die schnell beseitigt werden können?

     

    Wenn Sie wissen, was Sie denken, fühlen und wie Sie handeln möchten in einer für Sie herausfordernden Situation, können Sie mit dem mentalen Training starten. Rufen Sie in Gedanken die Situation auf – Experten sprechen von Visualisierung. Stellen Sie sich dann vor, wie Sie nun anders denken, welche Emotionen Sie dabei haben und wie Sie sich verhalten. Lassen Sie sich für eine solche Visualisierung rund fünf Minuten Zeit. Suchen Sie dafür einen ruhigen Ort aus, entspannen Sie sich und gehen Sie dann gedanklich die Situation so durch, wie Sie künftig ablaufen soll. Trainieren Sie diese Übung jeden Tag ein- bis zweimal. Die Erfahrung zeigt, dass es rund zwei bis sechs Wochen dauert, bis sich erste Veränderungen einstellen.

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Wir versprechen Ikechi, den Salzgehalt bei 170 Fertigprodukten bis Ende 2012 zu reduzieren.

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