Tierwohl

Artgerechte Haltung von Tieren

Die Nachfrage nach Fleisch und Eiern aus artgerechter Haltung wächst. Auch der Migros ist Tierschutz ein wichtiges Anliegen. Mit Fleisch aus der Schweiz und ihren Labelbestimmungen bekennt sie sich klar zum Tierwohl.

Glückliche Hühner

Immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten ist es nicht egal, unter welchen Umständen das Tier gelebt hat, von dem sie das Fleisch kaufen. Die Migros trägt diesem Anliegen Rechnung, indem sie weitestgehend Fleisch anbietet, das nach strengen Vorschriften zum Schutz der Tiere produziert wird.

Tierhaltung in der Schweiz

Die Tierschutzvorschriften in der Schweiz sind im internationalen Vergleich streng. Käfigbatterien für Legehennen, Kastration von Ferkeln ohne Narkose, tagelange Tiertransporte oder Tierfabriken für Schweine und Hühner sind in der Schweiz verboten. Ein Grossteil des in der Migros verkauften Fleisches stammt aus der Schweiz: bei Rind-, Kalb- und Schweinefleisch sind es nahezu 100%, bei Poulet 70%. 78% der Eier stammen aus der Schweiz. Die Migros verkauft keine importierten Eier aus Käfighaltung – dies gilt auch für Produkte mit Ei-Bestandteilen wie Teigwaren, die von einem Migros-Industriebetrieb hergestellt werden.

Migros setzt sich auch im Ausland für mehr Tierwohl ein. So zum Beispiel bei Kaninchen: Das Kaninchenfleisch stammt zu 20 Prozent aus der Schweiz, 80 Prozent werden aus Ungarn importiert. Dort setzt die Migros zusammen mit dem Lieferanten eine tiergerechte Kaninchenhaltung nach Schweizer Tierschutzgesetz um.

Den gleichen Ansatz – zusammen mit Partnern im Ausland das Tierwohl verbessern – wird aktuell auch bei Trutenfleisch verfolgt. Generell gelten bei importiertem Fleisch die gesetzlichen Bestimmungen des Herkunftslandes.

Zusätzliche Bestimmungen der Labels

Im Rahmen ihrer Labelprogramme «Migros Bio» und «TerraSuisse» fördert die Migros eine Tierhaltung, die über die gesetzlichen Vorgaben hinausgeht. Aber auch unter dem Label «TerraSuisse» werden Schweine, Rinder, Lämmer und Geflügel in tierfreundlichen Stallsystemen gehalten und erhalten regelmässigen Auslauf ins Freie. Ebenfalls im Rahmen von «TerraSuisse» kontrolliert der Schweizer Tierschutz die Schlachttiertransporte und die Schlachtbetriebe. Vom Fleisch, das die Migros von der Schweizer Landwirtschaft bezieht, entsprechen 94% der Kälber, 65% der Rinder und 85% der Schweine einem oder mehreren Labels. Der Anteil an Bio- und Freiland-Eiern beträgt 35%.

Gütesiegel für Weidefleisch

2010 lancierte die Migros die Rindfleischprogramme «Bio Weide-Beef» und «Weide-Beef». Bei beiden Programmen werden die Schweizer Rinder in Gruppen gehalten, haben das ganze Jahr hindurch Auslaufmöglichkeiten und sind im Sommer täglich auf der Weide. Die Transporte und Bedingungen in den Schlachthöfen werden vom Schweizer Tierschutz kontrolliert. «Bio Weide-Beef» wurde 2010 vom WWF Schweiz, der Stiftung für Konsumentenschutz und dem Schweizer Tierschutz als «sehr empfehlenswert» eingestuft und als das am besten bewertete Programm ausgezeichnet. Daneben bietet Migros neu während der Herbstzeit Lammfleisch aus der Schweiz unter ‚Alplamm‘ an. Die Lämmer verbringen den Sommer über auf Alpen und ernähren sich von feinstem Bergkräutern und -gräsern. Damit wird ein wertvoller Lebens- und Schutzraum ideal genutzt.

Fische und Meeresfrüchte

Der Tierschutz endet bei der Migros nicht an der Wasseroberfläche. Sie ist Mitglied der WWF Seafood Group und hat bedrohte Fischarten aus dem Sortiment genommen. Gleichzeitig hat sie das Angebot an Fischen und Meeresfrüchten aus nachhaltiger Fischerei (MSC), aus Bio-Zuchten und mit Schweizer Herkunft ausgebaut.

Was wir heute tun.

Lino

Wir versprechen Lino, dass dank TerraSuisse-Produkten die artenreichen Lebensräume auf Schweizer
IP-Suisse Bauernhöfen bis 2013 um 30 Prozent zunehmen.

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