Mit dem Eco-Standard garantiert die Migros eine umweltverträgliche Produktion und sichere Arbeitsbedingungen. Ausserdem baut das Unternehmen den Anteil an nachhaltiger Baumwolle stark aus.
Bereits 1996 schuf die Migros das Eco-Programm. Eco garantiert eine umweltverträgliche Produktion und sichere Arbeitsbedingungen. Heute sind bereits rund 65 Prozent aller Bekleidung und Heimtextilien der Migros nach den Richtlinien des Eco-Labels produziert. Die Richtlinien dafür lauten:
- Schutz der Umwelt: Kritische Substanzen werden vermieden, reduziert oder kontrolliert eingesetzt.
- Transparenz: Bei jedem Verarbeitungsschritt werden die verwendeten Stoffe erfasst und auf ihre Unbedenklichkeit überprüft.
- Sichere und gesunde Arbeitsplätze: angemessene Schutzausrüstungen, ausreichende Belüftung und Aufklärung der Arbeiterinnen und Arbeiter über mögliche Gefahren.
- Ständige Verbesserung: zusammen mit Lieferanten und Experten sucht die Migros ständig nach Möglichkeiten, die Produktionsprozesse ökologischer zu gestalten.
Baumwolle: Bio-Anbau und Better-Cotton-Initiative
Kleider, Haustextilien, Watte – Baumwolle ist aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Die Baumwollproduktion beschäftigt rund 30 Millionen Menschen in über 60 Ländern. Allerdings ist beim konventionellen Anbau von Baumwolle sowohl der Wasserverbrauch als auch der Einsatz von Pestiziden enorm. Dies gefährdet nicht nur die Umwelt, sondern auch die Gesundheit der Menschen in den Anbaugebieten. Doch es geht auch anders.
Beim Anbau von Migros Bio Cotton wird natürlicher Dünger eingesetzt, Schädlinge werden mit natürlichen Methoden bekämpft. Dadurch bleibt die Natur intakt und die Böden langfristig fruchtbar. Die Bäuerinnen und Bauern sparen sich die Kosten für teure Pestizide und Dünger und schützen ihre Gesundheit. Die Felder werden in Fruchtfolgen und Mischkulturen bewirtschaftet, der Einsatz von Gentechnik ist verboten.
Die Migros will ihr Angebot an Bio-Baumwolle deutlich ausbauen. Die Kundinnen und Kunden sollen in den Filialen eine noch breitere Auswahl an Bekleidung und Haustextilien finden. In einigen Fällen tragen die Produkte neben dem Bio-Cotton- ebenfalls das Max-Havelaar-Label und garantieren somit auch faire Arbeitsbedingungen und die Bezahlung einer Fair-Trade-Prämie.
Better Cotton Initiative
Gemeinsam mit anderen Firmen und dem WWF gründete die Migros 2009 die „Better Cotton Initiative“ (BCI). Dieser Verein will ergänzend zum Biolandbau auch den herkömmlichen Baumwollanbau langfristig optimieren: Ziel ist ein nachhaltigerer Anbau, der die Umwelt schont und den Bauern ein gesichertes Einkommen ermöglicht. Als Mitglied hat sich die Migros verpflichtet, die Abnahme von nachhaltiger Baumwolle zu forcieren und somit den Marktzugang für die Produzenten zu erleichtern.
Zusätzlich engagiert sich die Migros gemeinsam mit einem ihrer indischen Lieferanten in einem konkreten Projekt in der Region Gujarat in Westindien. Damit schlägt sie eine Brücke direkt zu den Produzenten. 350 Kleinbauern werden in Themen wie dem Umgang mit Boden, Wasser und Pestiziden sowie zu Arbeitsbedingungen geschult und bei der Umsetzung der Massnahmen begleitet. Die erste Ernte aus diesem Projekt wird noch dieses Jahr erwartet. Insgesamt soll vor Ort jährlich Better-Cotton-Baumwolle für rund 2,6 Millionen Kleidungsstücke entstehen.
Generation M










