Durch eine möglichst naturnahe Gestaltung der Firmenareale leistet die Migros einen Beitrag zur biologischen Vielfalt in Siedlungsgebieten. Sie verfügt über insgesamt acht Gelände, die Heimat für seltene Tiere und Pflanzen bieten.
Insgesamt acht Firmenareale der Migros sind speziell naturnah gestaltet und bieten Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere. Die Migros leistet so einen Beitrag zur biologischen Vielfalt im Siedlungsgebiet. Die betreffenden Areale wurden von der Stiftung „Natur & Wirtschaft“ mit Zertifikaten ausgezeichnet. Ausgezeichnet werden Firmenareale, die durch ihre hervorragende ökologische Qualität einen Beitrag zur Erhaltung der natürlichen Artenvielfalt insbesondere in Industrie- und Gewerbezonen leisten. Bedingung ist, dass mindestens 30 Prozent des Gebäudeumschwungs naturnah gestaltet sind.
Die Naturareale der Migros
Der Migros-Verteilbetrieb Neuendorf zeigt vorbildlich, wie in einem stark industrialisierten Gebiet rund um das Autobahnkreuz Egerkingen Tiere und Pflanzen ein Refugium finden können. Und auf den jeweils weit über 10'000 Quadratmeter grossen Flachdächern des Rheinparks St. Margrethen und des Einkaufszentrums Länderpark können seltene Pionierpflanzen gedeihen und Tierarten leben, die trockene Lebensräume benötigen. Neuestes Beispiel für eine gelungene Wiederansiedlung der Natur bietet das Hauptgebäude der Genossenschaft Migros Ostschweiz in Gossau. Auf dem rund 10'000 Quadratmeter grossen Flachdach wurde mit Wasser, Schwemmholz vom Bodensee und Steinen aus dem Rhein eine natürliche Landschaft der Region nachgebaut. Um einen möglichst idealen Lebensraum für bodenbrütende Vögel zu schaffen, arbeiteten die Verantwortlichen eng mit der Vogelwarte Sempach zusammen. Ein erster Erfolg zeigte sich bereits: Ein Kiebiz – ein seltener Zugvogel, der auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten steht – richtete auf dem Dach sein Nest ein.
Generation M

