Die Migros spart nicht bloss Strom, sondern sie produziert auch welchen: und zwar klimafreundlichen Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Bereits sind auf Migros-Dächern über 20 Photovoltaikanlagen in Betrieb. Zudem ist die Migros eine der grössten Abnehmerinnen von „naturemade“-Strom in der Schweiz, also von Elektrizität aus zertifizierten erneuerbaren Energiequellen.
Solarstrom
Die Migros betreibt eigene Solaranlagen oder stellt dafür Dächer ihrer Betriebe zur Verfügung.1990 nahm die Migros Genossenschaft Ostschweiz ihre erste Photovoltaikanlage in Davos Dorf in Betrieb. Inzwischen befinden sich insgesamt 24 Photovoltaikanlagen auf Migros-Gebäuden, darunter die grösste Anlagen der Innerschweiz und des Tessins. Alle zusammen liefern über 4400 MWh saubere Solarenergie pro Jahr. Dies entspricht dem Verbrauch von rund 1050 Einfamilienhäusern.
Windkraft und andere erneuerbare Energiequellen
Neben der Sonne nutzt die Migros auch andere erneuerbare Stromquellen. So dreht sich zum Beispiel seit 2010 auf der Betriebszentrale in Gossau ein Windrad mit sechs Meter langen Rotorblättern.Auf dem Hochhausdach der Migros Herdern wurde Anfang 2012 eine kleine Windanlage installiert.
Auch beim Heizen investiert die Migros in innovative Lösungen. Zum Beispiel heizen die Betriebszentrale Waadt und die Einkaufszentren Säntispark (SG) und Westside (BE) mit Holzschnitzeln. Ausserdem setzt die Migros Grundwasser-Wärmepumpen ein. Insgesamt 7 von 13 Logistikzentralen der Migros setzen auf Wärme aus erneuerbarer Energie wie Holz, Umweltwärme oder Wärme aus Kehrrichtanlagen. Ein ganz besonderes Projekt läuft in der Genossenschaft Migros Zürich, wo seit 2001 aus eigenen Grünabfällen und Speiseresten Biogas hergestellt wird, mit dem elf Migros-Lastwagen für den Gütertransport betrieben werden.
Pilotversuch für die Energiewende
Um den mit erneuerbaren Energien produzierten Strom effizient zu nutzen, muss der Verbrauch in Zukunft besser an die Verfügbarkeit von Strom angepasst werden. So sollen flexible Stromverbraucher vorübergehend auf Strom verzichten, wenn das Angebot knapp ist. Vor diesem Hintergrund beteiligt sich die Migros seit Sommer 2012 an einem zweijährigen Pilotversuch, bei dem sie testet, in wieweit sich der Stromverbrauch ihrer Kältelager in Neuendorf flexibilisieren lässt, ohne dass die Qualität der Kühlprodukte leidet.
Generation M

