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Intelligente Bewässerungssysteme

So wässerst du Pflanzen vom Strand aus

Es müssen nicht immer die Nachbarn sein, die in der Ferienabwesenheit die Pflanzen am Leben erhalten. Intelligente Bewässerungssysteme sind eine zuverlässige Alternative.

Text Philipp Rüegg
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Du kennst das: Die Ferien stehen an und keiner kann für deine Pflanzen sorgen. Der Nachbar ist nicht da, die Freunde kommen mit dir mit und die Eltern wohnen zu weit weg zum Giessen. Was tun? Kein Problem. Heute gibt es zahlreiche vollautomatische Bewässerungssystem, die Garten- und Balkonpflanzen in deiner Abwesenheit giessen. Du kannst sie teilweise gar via Smartphone von Ferne steuern. Wir stellen hier ein paar Systeme vor: 

Vollautomatisch

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Wer nichts dem Zufall überlassen will, holt sich einen voll­automatischen Bewässerungscomputer Master von ­Gardena. Dieser wird direkt an den Wasserhahn an­ge­schlos­sen. Über einen Dreh- und Druckschalter sowie ein in­tegriertes Display können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. In Verbindung mit einem Bodenfeuchtesensor passt sich die Bewässerung automatisch dem Wetter an.

Preis: Bewässerungscomputer: Fr. 80.–; bei galaxus.ch

Bodenfeuchtesensor: Fr. 20.– bis 70.–, je nach Produkt, bei galaxus.ch 

Erhältlich bei galaxus.ch

Vorteil: Kann so programmiert werden, dass der Boden
dem Wetter entsprechend bewässert wird.

Nachteil: Bodenfeuchtesensor muss zusätzlich gekauft werden.

Einfach, aber solar

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Eine Variante, die ohne Strom­anschluss auskommt, heisst ­Gardena Aquabloom. Sie richtet sich primär an Terrassen- oder Balkonbesitzer. Mit dem mit­gelieferten Rohr und den verschiedenen Kupplungen lässt sich das Set für mehrere Pflanzen in unterschiedlichen Abständen ­einrichten. Das Rohr wird dabei einfach auf die gewünschte Länge zugeschnitten. Ist man mit dem Set-up zufrieden, verbindet man das Ganze mit der solarbetriebenen Steuerung. Sie enthält Akkus, damit das System nicht gleich bei der kleinsten ­Wolke schlappmacht. Das andere Ende wird in einem Eimer mit Wasser gelegt. AquaBloom besitzt 14 verschie­dene Programme, je nachdem wie stark und wie lange bewässert werden soll. 

Preis: Fr. 149.– bei galaxus.ch

Vorteil: preiswert, automatische Steuerung, ohne Stromzufuhr.

Nachteil: kein Feuchtigkeitssensor für die Erde, bewässert auch, wenn es regnet, aber nur solange der ­Eimer voll ist.

Per App oder mit der Stimme

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Der Bewässerungscomputer Eve Aqua wird in Verbindung mit ­einem bereits bestehenden System (etwa Rasensprenger oder Pipeline) verwendet. Er wird direkt an den Wasserhahn angeschlossen und ist dank Standard­an­schluss mit jedem Gardena-­System kompatibel. Gesteuert wird Eve Aqua ­per App. Damit kann die Bewäs­se­rung nach Belieben eingestellt werden, inklusive Zeitplan und Wasserverbrauch. Obendrein ist es mit Apple HomeKit kom­pa­ti­bel und kann damit auch aus der Ferne bedient werden, auch eine Sprachsteuerung über Siri ist möglich.

Preis: Fr. 105.– bei galaxus.ch 

Vorteil: lässt sich mit bestehenden Bewässerungssystemen ­verbinden, Steuerung  übers Internet.

Nachteile: nicht mit Android ­kompatibel, nicht vollautomatisch.

Das einfachste aller Systeme

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Wem das alles zu teuer oder zu aufwendig ist, für den gibts eine noch einfachere und preiswer­tere ­Variante: PET-Flasche mit Wasser füllen, ­Löcher in den Deckel stechen und verkehrt ­herum ­neben der Pflanze in den Boden stecken. Dosiert weniger genau und hält nicht ewig, dafür ist das Material bereits vorhanden. Wer die Was­ser­­verteilung in der Erde stärker ­dosieren möchte, ersetzt den PET-Deckel durch ­einen Bewässerungskegel aus Ton.

Blumat Wasserspender, Fr. 11.90 bei galaxus.ch.

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