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Do it + Garden Migros

Sehnlichst erwartete Wiedereröffnung

Am Montag, den 27. April, durften Garten- und Baumärkte wieder öffnen. Die Kundschaft freute sich darüber sehr, wie der starke Andrang im Do it + Garden Migros MParc La Praille in Genf, dem grössten der Schweiz, bewies.

Text Pierre Wuthrich
Fotos Niels Ackermann
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Die Gärtner und Heimwerker erwarteten den 27. April genauso sehnlich wie das Aufblühen der ersten Knospen im Frühling. Denn diesen Montag, nach sechs langen Wochen der Schliessung, konnten die Center von Do it + Garden Migros sowie die OBI-Baumärkte endlich wieder ihre Tore öffnen.

Überall in der Schweiz machten sich zahlreiche Kundinnen und Kunden auf den Weg, um diesen ersten Schritt auf dem Rückweg in die Normalität mitzugehen. Der Do it + Garden Migros MParc La Praille in Genf machte da keine Ausnahme, sodass sich schon am frühen Morgen viele Menschen auf dem Parkplatz einfanden. Bei der Öffnung um 7.30 Uhr waren es rund 100 Personen, die in einer langen Schlange vor dem Eingang warteten. Um 11 Uhr war die Menge der geduldig Wartenden auf mehr als 150 angewachsen.

 

 

«Zum Glück haben wir letzte Woche Markierungen am Boden angebracht, damit die Leute den nötigen Abstand halten, und Sicherheitsbarrieren zur Kanalisierung des Zustroms aufgestellt», so der 54-jährige Marktleiter Denis Caddoux. «Gemäss den Anweisungen des BAG lassen wir auf einmal jeweils nur 40 Personen eintreten. Dann warten wir, bis sich die Leute im Laden verteilen, bevor wir die nächsten 40 Kundinnen und Kunden hereinbitten. So geht es weiter, bis die Maximalzahl von 350 Personen im Do it erreicht ist.»

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Eine lange Schlange bildet sich auf dem Parkplatz des Do it + Garden Migros MParc La Praille.

Die 41-jährige Amanda Grudinskas ist an diesem Morgen eine der ersten Kundinnen. «Es ist grossartig, hier sein zu können! Es ist das zweite Mal innerhalb von sechs Wochen, dass ich das Haus verlassen habe. Eine echte Befreiung.» Dann erklärt sie uns den Grund ihres Besuchs. Sie möchte jetzt endlich ihren Balkon bepflanzen: «Ich brauche Blumenerde, Erdbeeren, Minze und Basilikum. Ausserdem möchte ich Blumen für meine Nachbarin kaufen. Sie ist 80 Jahre alt und kann ihre Wohnung nicht verlassen.»

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Unter den ersten Kundinnen und Kunden: Amanda Grudinskas (links im Bild), Jean-Claude Borle und Marie-Thérèse Gaillard-Borle (rechts im Bild).

Trotz ihres Alters von jeweils 70 Jahren machten sich auch Jean-Claude Borle und Marie-Thérèse Gaillard-Borle auf den Weg und waren bereits um 7.20 Uhr vor Ort. «Jetzt gehen wir direkt zu den Pflanzen! Wir konnten es kaum erwarten. Wir benötigen Samen für die Aussaat, ausserdem Pflanzerde und Töpfe, in denen die Pflanzen keimen können. Wir freuen uns, wieder hier im Laden zu sein. Es war frustrierend, die vielen geschlossenen Geschäfte zu sehen.»

Denis Caddoux ist ebenfalls begeistert und freut sich über das gute Geschäft an diesem Tag: «Dieser Montagmorgen erinnert mich sehr an einen äusserst verkaufsstarken Samstag.» Wie erwartet, ist im Gartenbereich besonders viel los. «Kräuter, Tomaten und Erdbeerpflanzen gehen weg wie warme Weggli. Dasselbe gilt für Blumenerde, Sträucher und Unkrautvernichtungsmittel.» Überraschender ist der Andrang im Baumarktbereich. «Plexiglas-Schutzscheiben verkaufen sich an diesem Montag extrem gut», so Denis Caddoux. Offenbar haben die Leute Bedarf für diese Art von Schutzvorrichtungen.»

Trotz dieses sehr guten Starts erwartet der Marktleiter ein schwieriges Jahr. «Den Umsatzrückstand können wir nicht aufholen. Der April, neben dem Mai und dem Juni einer der drei wichtigsten Monate für uns, ist definitiv verloren.» 

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Denis Caddoux, Marktleiter Do it + Garden Migros MParc La Praille.

Sicherheit hat Priorität

Im Laden, dem mit 8200 m2 grössten der Schweiz, ist die Atmosphäre entspannt. Es wurde ja auch alles für die Sicherheit der Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitenden getan. «Wir haben zum Beispiel Schutzscheiben an den Kassen installiert, die stündlich gereinigt werden. Ausserdem tragen unsere Mitarbeitenden alle einen Button auf ihrer Kleidung, der die Kundinnen und Kunden an die Einhaltung des Sicherheitsabstands erinnert. Des Weiteren steht allen Personen ein Desinfektionsgel zur Verfügung.» Sechs Teammitglieder kontrollieren am Eingang den Personenfluss, informieren die Kunden über die Sicherheitsvorkehrungen und bitten sie, ihre Einkaufswagen mithilfe eines mit Hände-Desinfektionsmittel getränkten Haushaltspapiers zu reinigen.

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Corentin Morger (links im Bild) und Julien Morel-Jean (rechts im Bild), Gärtner.

Denis Caddoux und sein Team, welches das Jahr über aus 71 Mitarbeitenden besteht und im Frühjahr auf bis zu 76 Personen aufgestockt wird, haben eine Woche lang alles für die Öffnung am heutigen Montag vorbereitet. Es mussten der Laden gereinigt, die Regale aufgefüllt und die verschiedenen Schutzeinrichtungen installiert werden. «Wir konnten es gar nicht erwarten, den Do-it-Markt zu eröffnen. Die Mitarbeitenden waren stolz darauf, ihre Kolleginnen und Kollegen in anderen Bereichen zu unterstützen. Jetzt freuen sie sich aber, zurück zu sein.» Das erklärt uns Gärner Corentin Morger, während er Tomaten-, Paprika- und Auberginenpflanzen auf den Verkaufsständern platziert. Denis Caddoux ergänzt: «Während der Schliessung haben meine Teammitglieder zahlreiche andere Aufgaben erledigt. Sie bereiteten zum Beispiel Bestellungen für die Lieferfirma Smood in der Filiale Cointrin vor, entluden Lastwagen an den Lagerhäusern und arbeiteten an den Kassen anderer Filialen, die weiterhin geöffnet hatten.»

Heute sind wieder alle vereint: «Wir freuen uns immer sehr auf den Frühling», sagt Gärtner Julien Morel-Jean. «Kundinnen und Kunden, die gerne im Garten arbeiten, sind sympathisch. Sie haben oft unzählige Fragen, die wir ihnen natürlich gerne beantworten. Denn wir lieben unsere Arbeit.»

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