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Do-it-yourself: Klassische Rasur

Nass rasieren à la Barbershop

«Back to the roots» – stilvoll und vor allem sehr gründlich: Die klassische Vintage-Rasur kann man auch zu Hause pflegen. Das Do-it-yourself-Programm.

Text Petra Koci
Mann sieht sich nach der Rasur im Spiegel an.

Gesicht und Bart mit warmem Wasser reinigen – so öffnen sich die Poren, und das Haar wird aufgeweicht. Warum die Rasur nicht gleich nach der Dusche planen? Oder wie es die Profis tun: kurz ein feuchtwarmes Tuch auf das untere Gesicht legen.

Frisch aufgeschäumt

Eine traditionelle und schöne Zeremonie ist es, Rasierseife oder -creme mit dem Rasierpinsel frisch aufzuschlagen. Schaum aus der Dose geht natürlich auch, der handgeschlagene ist aber meist dichter und cremiger. Den Schaum ausgiebig auftragen und einwirken lassen. Kreisende Pinselbewegungen wirken wie eine kleine Massage. Die Barthaare werden nochmals aufgeweicht und lassen sich leichter abschneiden.

Die scharfe Klinge geführt

Die Anwendung klassischen Werkzeugs wie Rasiermesser oder Rasierhobel braucht Übung. Man hält es so, dass der Winkel zwischen Haut und Klinge ungefähr 30 Grad beträgt. Um verletzungsfrei zu arbeiten, lässt man die Klinge mit geringem Druck langsam gleiten. Wenn es rascher gehen soll, bietet sich auch ein Systemrasierer an: Hier sind die Klingenreihen schon im richtigen Winkel angesetzt.

Trocken aufbewahrt

Auch das Werkzeug will gepflegt sein: Den Pinsel unter fliessendes warmes Wasser halten und kräftig auswaschen, damit kein Wasser zwischen den Borsten zurückbleibt. Danach kopfüber aufhängen. Den Rasierer gründlich ausspülen und gut trocknen lassen.

Hilfe bei kleinen Bobos

Autsch! Nicht immer läuft es ganz glatt. Ein Rasierstift, auch Alaunstift genannt, leistet Erste Hilfe. Stift anfeuchten, dann kurz und fest auf den Schnitt oder die Rötung drücken. Dank der zusammenziehenden, antibakteriellen und austrocknenden Wirkung wird die Blutung gestoppt, die Wunde desinfiziert. Keinen Stift zur Hand? Notfalls tut es auch ein sauberes Taschen- oder Küchentuch.

Gut gepflegt danach

Schaumreste und Stoppeln mit kaltem Wasser gut abspülen: Kaltes Wasser schliesst die Hautporen. Die Haut danach mit einem sauberen Tuch sanft abtupfen. Ein Aftershave beruhigt, desinfiziert, wirkt gegen Rasurbrand und Hautirritationen oder pflegt. Rasierwasser mit desinfizierendem Alkohol kann etwas brennen. Milder ist eine Lotion. Bei empfindlicher Haut eignet sich Balsam am besten.

Tipp: Haut spannen

Die Barthaare in der Wuchsrichtung zu rasieren, schont die Haut. Für eine gründliche und verletzungsfreie Rasur sollte man die Haut mit der freien Hand spannen – so werden die Barthaare angehoben. Und: Wangen werden zuerst rasiert, dann folgt der Hals. Die Stoppeln an Oberlippe und Kinn sind am härtesten und kommen am Schluss an die Reihe.

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