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Optimaler Datenschutz

Mehr Privatsphäre auf dem Smartphone

Apple bietet seit dem neusten Update seines Handy-Betriebssystems «iOS» besseren Schutz der Privatsphäre. Das Migros-Magazin zeigt, was sich ändert und wie Sie sich bei iPhones und Android-Geräten optimal schützen.

Text Reto Vogt
Alles gesichert: Mit diesen Einstellungen schützen Sie Ihre Daten am besten. (Bild: Getty Images)

Alles gesichert: Mit diesen Einstellungen schützen Sie Ihre Daten am besten. (Bild: Getty Images)

Mit dem aktuellen iOS-Update schützt Apple die Privatsphäre seiner Nutzerinnen und Nutzer besser und zieht mit Android gleich. Was sich ändert und welche drei Bereiche Sie punkto Privatsphäre besonders im Blick haben sollten.

Daten

Genauso wie Computer speichern Smartphones Daten über Ihre Aktivitäten. Sogenannte Tracker merken sich, welche Apps Sie wofür nutzen, wonach Sie suchen, was Sie sich ansehen und erstellen so ein Profil von Ihnen. Aufgrund dessen wird Ihnen Werbung angezeigt, die möglichst genau zu Ihren Interessen passen soll. Tracker analysieren also das Verhalten von Nutzerinnen und Nutzern und speichern dieses ab.

iPhone: Seit Ende April 2021 ist die iOS-Version 14.5 verfügbar. Diese ermöglicht es allen iPhone-Besitzerinnen und -Besitzern sämtlichen Apps die Nutzung von Daten ausserhalb der eigenen App zu untersagen.

Dazu genügt es, unter Einstellungen/Datenschutz/Tracking die Option «Apps erlauben, Tracking anzufordern» auszuschalten. Unter Datenschutz/Apple-Werbung lässt sich ausserdem ausschalten, dass Apple selbst personalisierte Werbung anzeigen darf.

Android: Unter Einstellungen/Google/Werbung findet sich schon länger die Option «Personalisierte Werbung deaktivieren». Wer diese aktiviert, unterbindet das Werbe-Tracking ebenfalls. Nutzerinnen und Nutzer haben darüber hinaus die Möglichkeit, im gleichen Menü «Werbe-ID zurücksetzen» anzuklicken. Dies löscht alle bisher erfassten persönlichen Daten.

Standort

Bei manchen Apps macht es Sinn, dass diese Ihren Standort kennen. Ein Kartendienst muss wissen, wo sich Nutzerinnen und Nutzer befinden, damit dieser sinnvoll genutzt werden kann. Andere brauchen den Aufenthaltsort nicht zwingend oder benötigen diesen, um zum Beispiel Werbung für den Laden um die Ecke anzuzeigen.

iPhone: Unter Einstellungen/Datenschutz/Ortungsdienste sind alle Apps aufgelistet, die auf den Standort des Smartphones zugreifen. Apple unterscheidet je nach App zwischen vier verschiedenen Optionen: «Nie», «Nächstes Mal fragen», «Beim Verwenden der App» und «Immer».

Überlegen Sie sich bei jeder App gut, wie viel Sie dieser zugestehen wollen. Die meisten benötigen den Standort nicht – und falls es doch einmal notwendig sein sollte, lässt sich der Zugriff an gleicher Stelle wieder einschalten.

Android: In den Einstellungen findet sich die Option Standort (die genaue Bezeichnung kann je nach Version abweichen). Unter «App-Berechtigung» kann für alle Apps festgelegt werden, ob diese «Immer», «Während der Nutzung» oder «Nie» auf Ihren Standort zugreifen dürfen. Wenn Sie die Berechtigungen einer App ändern möchten, tippen Sie darauf und wählen Sie dann den entsprechenden Standortzugriff für die App aus.

Kontakte

Dass im Telefonbuch und in der Messenger-App die Kontakte abrufbar sind, ist selbstverständlich. Aber auch andere Apps wünschen, auf die Informationen Ihrer Kontakte zugreifen zu dürfen. Das lässt sich unterbinden.

iPhone: Im Menü Einstellungen/Datenschutz/Kontakte listen iPhones alle Apps auf, die auf Ihre Kontakte zugreifen wollen. Entziehen Sie allen die Berechtigung, die das nicht tun sollen.

Android: Unter Einstellungen/Datenschutz/Berechtigungsmanager findet sich die Option «Kontakte». Hier wird angezeigt, welche Apps auf Ihre Kontaktliste zugreifen dürfen und welche nicht. Tippen Sie die App an, denen Sie den Zugriff untersagen möchten.

Alles auf einen Blick

Alle relevanten Einstellungen punkto Datenschutz und Privatsphäre sind bei Android-Geräten und iPhones gut zu finden und intuitiv verständlich. Erstere finden alle relevanten Optionen unter Einstellungen/Datenschutz/Berechtigungsmanager. Nutzerinnen und Nutzer eines iPhones öffnen Einstellungen/Datenschutz.

Beide Systeme listen Gerätefunktionen wie Bluetooth, Kalender, Mikrofon, Kamera oder Gesundheitsdaten auf, wo Sie jeweils definieren können, welche Apps darauf zugreifen dürfen und welche nicht.

Android oder iPhone – Melectronics hats

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