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Unerwünschte Gesellschaft

So oft solltest du deine Bettwäsche wechseln 

Wir sind im Bett nie allein, auch wenn wir alleine darin schlafen. Ausser wir wechseln die Bettwäsche regelmässig. 

Text Bettina Bendiner
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Im Bett sind wir selten alleine, auch dann nicht, wenn wir alleine darin schlafen. (Bild: Getty)

Wie oft wechselst du die Bettwäsche? Viele Menschen antworten hier mit recht schamlosen Lügen. Im Extremfall – das fanden Forscherinnen und Forscher der britischen National Sleep Foundation 2019 heraus – wird das Bett nur dreimal pro Jahr frisch bezogen.  

Wem sich nun die Haare im Nacken aufstellen – zurecht. Es gibt nämlich gute Gründe fürs Wäschewechseln: Ein Mensch schwitzt pro Nacht rund einen halben Liter Feuchtigkeit aus, Extremschwitzer auch gerne mal eineinhalb. Zusammen mit Hautschüppchen und Haaren ist das Buffet für Milben im feuchtfröhlichen Klima also fürstlich angerichtet. Deutsche Forscher haben zwischen stark benutzten Laken bis zu 16 verschiedene Pilze und Keime nachgewiesen. In einem Bett können sich zudem hunderttausende Milben tummeln. Da bekommt der Ausdruck «ich schlafe allein» eine völlig neue Bedeutung.  

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Alle sechs bis acht Jahre gehört ein neues Duvet-Kissen-Set ins Bett. (Bild: Getty)

Wie oft sollte ich waschen?

Wie oft wechselst du deine Bettwäsche?

Dabei müssen wir gar nicht viel tun, um halbwegs hygienisch durch die Nacht zu kommen. Wer alle zwei Wochen das Bettzeug wechselt, ist auf der sicheren Seite. Nacktschläfer haben etwas mehr Aufwand. Sie sollten einmal die Woche zu frischer Wäsche greifen. Denn je mehr Haut exponiert ist, desto mehr Futter steht auf dem Milben-Tisch.
 

Auch Vielschwitzer müssen öfter ran. Ein vollgeschwitztes T-Shirt tragen wir üblicherweise ja auch nicht für drei Wochen. Im Zweifelsfall gilt die Faustregel: Wenn es muffig riecht, dann weg damit. Aber sicher zweimal im Monat.

Bettwäsche aus der Migros

Auch Matratzen brauchen Liebe

Übrigens lohnt es sich, beim Bettwäsche wechseln auch der Matratze etwas Liebe zu schenken. Im Minimum zwischendurch einfach umdrehen. Dann wird nicht nur eine Seite beansprucht. Noch besser ist es, die Matratze regelmässig abzusaugen, um Hausstaub, Milben und andere fürs Auge nicht sichtbare Mini-Kriecher zu entfernen.  

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Es muss nicht immer Kochwäsche sein – aber manchmal. (Bild: Getty)

Auch Matratzen brauchen Liebe

Denn Milben-Kot kann uns krank machen und bei regelmässigem Einatmen im schlimmsten Fall zu Hausstauballergien oder Asthma führen. Auch Hautausschläge können die Folge von unhygienischen Schlafbedingungen sein. Verschütteter Kaffee oder andere Flecken gehören übrigens genauso gründlich entfernt.

Bitte an Kissen und Duvets denken

Experten empfehlen, auch Kissen und Duvets regelmässig in die Waschmaschine zu stecken und nach rund sechs bis acht Jahren gegen ein neues Set einzutauschen. Die gute Nachricht kommt zum Schluss: Mehr als zehn Minuten dauert das leidige Wechselprozedere nicht. Bei Nicht-Allergikern reicht es auch, die Wäsche bei sanften 30 bis 40 Grad durch die Waschtrommel zu jagen. Allergiker sind im Generellen mit 60 Grad gut beraten. Nur Noro-Viren sind hartnäckiger – die gehören einmal schön bei 95 Grad durchgekocht.  

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