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Sauber siegt!

So wäschst du deine Sportwäsche

Unsere Sportkleider sollen lange gut aussehen und immer gut riechen. Mit der richtigen Wäsche klappt das. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Text Heidi Bacchilega
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(Bild: Getty Images)

Muss ich Sportkleider nach jedem Training waschen?

Ja. Am besten direkt nach dem Training. Bleiben die Sportkleider im Wäschekorb liegen, setzen sich Deo-, Parfüm- und Schweissrückstände fest und damit auch üble Gerüche. Ist abends nicht gleich eine Waschmaschine verfügbar, spült man die Sportkleider mit warmem Wasser und einem milden Waschmittel aus. Danach gut auswringen und auf den Wäscheständer hängen.  Am nächsten Tag wie gewohnt in der Maschine waschen – am besten mit einem Sportwaschmittel. 

Wie kriege ich hartnäckigen Schweissgeruch wieder aus dem Sportshirt?

Die betroffene Kleidung in einer Lösung aus Migros- Plus-Apfelessigreiniger (2 dl Essigreiniger auf 10 l Wasser) über Nacht einweichen. Anschliessend mit einem Spezialwaschmittel zur Geruchsneutralisierung waschen. 

Wie kriege ich schlechte Gerüche aus der Sportwäsche

Dazu gibt es spezielle Wasschmitte, zum Beispiel die Total Anti-Geruch Multicaps. Eine neue Geruchsneutralisations-Technologie machts möglich: Schlechte Gerüche werden neutralisiert, und die Wäsche duftet wieder wunderbar frisch. Vor allem für Sport-wäsche und synthetische Wäsche geeignet. Die Anti-Geruchs-Multicaps von Total entfernen zusätzlich auch hartnäckige Flecken.

Kann ich Turnschuhe in der Waschmaschine waschen?

­Jein. Die Hersteller raten davon ab, da der Leim sich lösen könnte. Oft reicht es, wenn man einfach die Innensohle wäscht. Wer es trotzdem versuchen will, sollte die Schuhe zusammen mit Frotteewäsche bei 30 Grad waschen, unbedingt ein Feinwaschmittel verwenden und auf eine niedrige Schleuderzahl achten. Danach die Turnschuhe mit Zeitungspapier ausstopfen und trocknen lassen. Und unbedingt die Frotteewäsche noch einmal waschen. 

Darf ich der ­Sportwäsche etwas Weichspüler beigeben?

­Nein. Feind aller Funktionsbekleidung ist der Weichspüler. Er verklebt die Gewebestruktur und vermindert dadurch die Atmungsaktivität des Materials. Das Shirt bleibt unangenehm nass. Das T-Shirt oder Shorts sind nach einer «Weichspülung» aber nicht für immer kaputt. Der Weichspüler löst sich nach einigen Waschgängen wieder aus dem Gewebe. 

Kann ich Sportkleider zusammen mit Baumwolle waschen?

Nein. Funktionskleider sollte man nicht mit Baumwoll-­teilen waschen, denn Natur­faserrückstände können die Funktion der Kunstfasern ­einschränken. Auch Kleidungsstücke aus groben Materialien wie Jeans oder mit Reisverschlüssen könnte die Textur der feinen Sportbekleidung beschädigen.

Welche Temperatur ist ideal?

Sportwäsche maximal bei 30 bis 40 Grad waschen. Wer auf seiner Waschma-schine Spezialprogramme wie «Pflegeleicht», «Sport» oder «Mix» hat, sollte diese verwenden. Ansonsten einfach eine niedrige Temperatur anwählen und die Schleuderzahl reduzieren: auf maximal 800 Umdrehungen. 

 

Tut jedem Sportkleid gut

Wie bringe ich hartnäckige Flecken, zum Beispiel Grasflecken, aus der Sportwäsche raus?

­Den Fleck mit Zitronensaft ­beträufeln und waschen. Oder mit einem Vorwaschreiniger einsprühen. Bei älteren Grasflecken ist der Einsatz von Gallseife und Vorwaschreiniger eine gute Empfehlung. Danach wie üblich in der Maschine waschen.

Wie wasche ich Sportsocken?

­Sportsocken, insbesondere wenn sie Wolle enthalten, ­sollten mit einem für Wolle geeigneten Waschmittel bei 30 Grad gewaschen werden. Weisse Baumwoll-Sportsocken am besten bei 40 Grad mit ­einem bleichehaltigen Pulver (für weisse Wäsche).

Wie wasche ich Sportwäsche aus Merinowolle?

Bei einer Temperatur zwischen 30 und 40 Grad im Hand- oder Wollwaschprogramm. Unbedingt ein Wollwaschmittel (Yvette Care) verwenden. Achtung: Beim Kauf eines Waschmittels unbedingt beachten, ob es für Wolle geeignet ist. Wollwaschmittel enthalten keine Protease. Dieses Enzym spaltet die Eiweissmoleküle der Merinowolle – daraus entsteht der gefürchtete Woll-frass (Löcher).

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