Navigation

Migros - Ein M besser

Nachhaltig sein:

Wir reden nicht nur drüber, wir machen es. Mehr erfahren!

SOS-Hilfe

Das kannst du gegen eine verstopfte Nase tun

Wer die Nase komplett zu hat, leidet: Schlafprobleme, Kopfschmerzen und verminderter Geruchssinn gehen damit einher. Wir sagen dir, was sofort hilft.

Text Lisa Stutz
Wenn der Winter kommt, kommt auch der Schnupfen. (Bild: Getty Images)

Wenn der Winter kommt, kommt auch der Schnupfen. (Bild: Getty Images)

Du willst Luft durch die Nase ziehen – also: atmen –, doch nichts dringt durch. Du leidest wahrscheinlich unter einem sogenannten Stockschnupfen. Im Gegensatz zum Fliessschnupfen, bei dem die Nase ständig läuft, ist hier die Nase verstopft. Das heisst konkret: Die Nasenschleimhaut ist geschwollen, und ein zähes Sekret stockt in der Nase. Stockschnupfen wird oft durch eine Grippe oder eine Erkältung ausgelöst. Mit unseren sechs Tipps wirst du ihn los oder kannst immerhin für ein paar Stunden durchatmen.

Inhalieren

Beim Inhalieren wird heisser Wasserdampf eingeatmet. Das reinigt die Schleimhäute in den oberen Atemwegen und steigert deren Durchblutung. So kann hartnäckig festsitzender Schleim leichter ausgeschnäuzt werden. Bringe dafür Wasser zum Sieden und leere es in eine Schüssel. Wenn du willst, kannst du Inhalationszusätze wie Eukalyptusöl hinzuzufügen, du kannst den Wasserdampf aber auch pur inhalieren. Lege dir nun ein Handtuch über den Kopf und beuge dich über die Schüssel. Das Handtuch soll dafür sorgen, dass kein Dampf entweichen kann. Atme nun tief durch Nase und Mund ein. Ist die Nase so verstopft, dass gar nichts durchdringt, kannst du vorher Nasenspray anwenden.

Nasenspray

Bei akut verstopfter Nase darfst du Nasenspray verwenden. Er verengt die Blutgefässe und wirkt dadurch abschwellend. Wie aber schon jeder Apotheker beim Verkauf warnt: Der Nasenspray darf nicht länger als sieben Tage angewendet werden. Sprayst du länger, tritt ein Gewöhnungseffekt ein, und du hast das Gefühl einer dauerhaft verstopften Nase.

Einmal durchatmen bitte!

Akupressur

Es gibt verschiedene Akupressurpunkte, die man bei einer akut verstopften Nase drücken oder massieren kann. Im Internet findest du zahlreiche Anleitungen dazu. Ein wichtiger Akupressurpunkt befindet sich in der Grube direkt neben den Nasenflügeln. Diese kannst du rund eine Minute lang mit je einem Finger massieren – du spürst sofort, wie das den Druck im ganzen Kopf etwas lindert und sich in der Nase endlich etwas bewegt.

Tee trinken

Abwarten und Tee trinken ist nicht immer schlecht. Je mehr Flüssigkeit du zu dir nimmst, desto grösser ist die Chance, dass sich der Schleim verflüssigt und leichter abfliesst. Teesorten mit Thymian eignen sich besonders. Es kann aber auch einfach Wasser sein.

Anleitung

Lieber schnäuzen oder hochziehen?

Wie du deine Nase richtig putzt, erfährst du auf iMpuls.

Raumluft befeuchten

Gerade jetzt sind viele Räume trocken. Doch trockene Luft trägt dazu bei, dass deine Nase noch mehr gereizt ist. Achte deshalb darauf, dass du immer genügend lüftest. Wenn du gerade eine Wäsche gemacht hast, dann stelle den Wäscheständer in das Zimmer, in dem du dich am meisten aufhältst – die nasse Wäsche gibt Feuchtigkeit an die Luft ab. Alternativ kannst du eine kleine Schale gefüllt mit Wasser auf den Heizkörper stellen.

Oberkörper hochlagern

Wer erkältet ist, braucht Erholung. Doch ist die Nase zu, lässt es sich oft nicht gut ein- und durchschlafen. Das hat damit zu tun, dass der Nasenschleim im Liegen noch weniger in den Rachen abfliessen kann und noch hartnäckiger in der Nase verbleibt. Dadurch fällt das Atmen schwer. Um aus der waagrechten Position herauszukommen, kannst du zu einem zweiten Kissen greifen oder dein Bett so verstellen, dass dein Oberkörper höher liegt.

Schon gelesen?