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11 Backtipps

So gelingen die Weihnachtsguetzli! 

Am liebsten haben wir die Klassiker. Aber ein bisschen Abwechslung schadet nie. Hier bekommst du sie, und dazu gibts Tipps, wie dir die Guetzli garantiert gelingen.

Text Dinah Leuenberger
Der Klassiker schlechthin: Mailänderli. 

Der Klassiker schlechthin: Mailänderli. 

1.

Teige am Vorabend (oder bis zu drei Tage vorher) vorbereiten und im Kühlschrank übernachten lassen. So kann man am Guetzle-Tag grad direkt mit Ausstechen starten. Schnellere Variante: Fertigteig verwenden.

2.

Für ebenmässige, gleichmässig gebackene Guetzli brauchts normalerweise Teighölzer. Alternativ gehts auch mit zwei gleich dicken Küchenbrettern, die seitlich an den Teigrand platziert werden. 

3.

Kühl gestellten Teig vor dem Auswallen etwas antemperieren lassen. Ist er zu kalt, entstehen beim Auswallen schnell ärgerliche Risse. 

Wenn's mal schnell gehen soll...

Rezepte

Klassiker und ihre unklassischen Verwandten:

Mailänderli:
Wir kennen sie alle, die Klassiker. Allen voran die Mailänderli. Woher das Rezept kommt, ist nicht bekannt. Man weiss einzig, dass das Guetzli-Wort seit gut 300 Jahren existiert. Hier geht es zum Rezept. Du magst Varianten. Dann haben wir hier eine und da gleich noch eine.

Spitzbuben:
Die Spitzbuben sind eine nifelige Sache. Wie es geht, erfährst du hier.  Du magst sie fruchtiger? Voilà. Oder lieber ein Rezept mir Schoggi? Das findest du hier.

Zimtsterne:
Auch sie dürfen an Weihnachten nicht fehlen. Hier das Rezept. Und hier noch eine «scharfe» Variante.

 

Du willst noch mehr guetzlen? Kein Problem. Hier findest du noch viel mehr Rezepte, süsse, fruchtige, in Tannenbäumchenform und vieles mehr. 

4.

Wer von klebrigem Teig die Nerven verliert: Teig zwischen zwei Bögen Backpapier legen und so auswallen. Die Bögen können später zum Backen verwendet werden.  Zudem Förmchen nach jedem Ausstechen im Mehl wenden, so haftet der Teig auch daran nicht.

Vom Teig naschen – ja oder nein?

5.

Nach dem Ausstechen Teigreste zusammenfügen (nicht kneten) und erneut auswallen. Ist der Teig weich, vor dem nächsten Ausstechen kurz kühl stellen.

6.

Rohen Teig naschen? Gehört natürlich dazu! Enthält der Teig Eier, müssen diese frisch sein. 

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Wagst du dich an Spitzbuben heran?

7.

Spitzbuben verlangen viel Fingerspitzengefühl, Geduld und Nerven. Darum diese Sorte als Erstes backen, so ist beides noch vorhanden.

Wem es trotzdem zu filigran ist: runde Doppeldeckerguetzli mit Konfifüllung, aber ohne Loch in der Mitte sind eine gute Einsteigervariante.

8.

Guetzli haben eine relativ kurze Backzeit. Am besten bleibt man in der Nähe des Ofens und behält sie im Blick, denn wenige Sekunden können entscheidend sein. 

9.

Tipp für alle Brillenträger: Für die Brillengläser sind plötzliche starke Temperaturunterschiede schädlich. Darum beim Ofenöffnen die Brille kurz ausziehen. 

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10.

Die einfachste Glasur besteht aus Eiweiss und Puderzucker, 250 g pro Eiweiss. Soll sie etwas flüssiger werden, wenig Wasser oder Zitronensaft beigeben. Einige Tropfen Lebensmittelfarbe sorgen für Abwechslung. 

11.

Guetzli lagern: Zuerst vollständig auskühlen lassen, dann in gut verschliessbare Dosen füllen, eventuell nach Sorten getrennt. Die mit Glasur durch ein Backtrennpapier separieren. Gegen das Austrocknen hilft eine Apfelscheibe oder ein Schnitz Zitrone. 

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