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Süsskartoffeln

Der regionale Exot

Eigentlich kommt die Süsskartoffel aus wärmeren Gegenden des Globus. Doch auch bei «Aus der Region»-Gemüsebauer Michael Imhof in Leuggern wächst sie prächtig – und gelangt von dort neu in die Filialen der Migros Basel.

Exotisches Gemüse
Bereits als Kind hat Michael Imhof auf dem Hof mitgeholfen. Inzwischen führt er den Familienbetrieb in der dritten Generation. «Die Abwechslung ist das Beste – draussen zu sein und zu sehen, wie alles wächst und gedeiht», schwärmt er. Abwechslung bringen neben den klimatischen Veränderungen auch die zum Teil damit verbundenen Anpassungen bei den Gemüsesorten. Auf dem Betrieb wachsen neben Blattsalaten, Zwiebeln, Rüebli und Kartoffeln neuerdings auch die bislang exotischen Süsskartoffeln.

Kurze Transportwege
Letztere wurden in den vergangenen Jahren immer begehrter, und die klimatischen Bedingungen in der Schweiz für deren Anbau besser. Ursprünglich stammt die Süsskartoffel aus Mittel- und Südamerika, wo sie bei langen Sommern die nötige Sonneneinstrahlung erhält. Lange Zeit hatte deshalb die Süsskartoffel weite Transportwege, bevor sie in den Regalen der Migros Basel landete. Das gilt inzwischen immer weniger. Rund 25 Prozent aller Süsskartoffeln wachsen in der Region, Tendenz steigend. So sind auch die von Michael Imhof neu unter dem Label «Aus der Region. Für die Region.» bei der Migros Basel erhältlich.

Eigentlich keine Kartoffel
Im Mai, sobald die Eisheiligen vorbei sind, werden die Setzlinge in die Erde gepflanzt. Dort bleiben sie über 100 Tage. Obwohl sie ähnlich heissen und auch aussehen, haben Kartoffeln und Süsskartoffeln ansonsten nicht viel gemeinsam. Denn die Kartoffel ist ein Nachtschattengewächs und die Süsskartoffel ein tropisches Windengewächs. Diese langen Ausläufer der Windenpflanze machen dann während der Ernte auch das Ausgraben anstrengender.

Von Hand geerntet
Während die Kartoffeln maschinell geerntet werden können, ist bei den Süsskartoffeln noch Handarbeit gefragt. Ist sie dann aber mal ausgegraben, gibt es ein kleines Festessen. Denn egal, ob gebraten, gedämpft, gebacken, ob als Stocki, Gratin oder sogar roh: Mit der regionalen Süsskartoffel wird es im Herbst nie langweilig in der Küche. 

Während Kartoffeln maschinell geerntet werden, ist bei Süsskartoffeln noch Handarbeit gefragt.

Michael Imhof, Biobauer