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Frische Eier aus Ziefen

Yves und Sonya Leuenberger beliefern die Migros Basel täglich mit frischen «Aus der Region.»-Eiern. Diese sind im Moment so stark gefragt wie selten zuvor.

Immer auf der Hut
Noch ist es ruhig im Aussenbereich des Hühnergeheges der Familie Leuenberger, das malerisch auf einem Hügel oberhalb von Ziefen liegt. Zaghaft trauen sich die weissen und braunen Hühner. Wenn sie merken, dass draussen keine Gefahr lauert, begutachten sie ihre Umgebung und picken am Stroh.

Die Farbe bestimmt den Charakter
Während die weissen Hühner eher zurückhaltend und scheu sind, flattern die braunen relativ schnell quer durchs Gehege. «Die weissen Hühner sind angenehmer im Umgang als die braunen. Sie fressen weniger und sind nicht so zickig», erklärt Yves Leuenberger.

3 Millionen Eier pro Jahr
Mit seiner Frau Sonya betreibt er den Hof in Ziefen und beliefert als einer von vier Betrieben die Migros Basel regelmässig mit «Aus der Region»-Eiern. 10’000 Hühner legen hier pro Jahr rund drei Millionen Eier. Ein Teil davon geht an die Privathaushalte, Bäckereien, Kliniken, Restaurants und Hotels der Nachbardörfer, der Rest in die Migros-Filialen.

Licht an – Ei im Nest
Frühmorgens schaltet im Stall eine Zeitschaltuhr ein helles Licht an. Dadurch ziehen sich die Hühner in die Nester zurück und legen dort ihre Eier. Diese werden per Fliessband in einen benachbarten Raum transportiert, kontrolliert, nach Grösse sortiert, verpackt und für den Transport bereitgemacht. Vereinzelt liegen Eier auf dem Stallboden, die von Hand eingesammelt werden.

Leuchtende Katzen- und Fuchsaugen
Wenn das Wetter passt, gehen die Hühner gerne nach draussen ins Freie. Doch dort ist es nicht nur angenehm, denn andere Tiere warten oft schon sehnlichst auf sie. «Füchse und Raubvögel wissen genau, dass es hier Beute zu holen gibt. In der Nacht sieht man manchmal auf dem Hügel hinter dem Stall die Katzen- und Fuchsaugen leuchten», erzählt Yves-Leuenberger.

Alpacas schützen vor Raubtieren
Eine Zeit lang wurden jede Woche drei bis fünf Hühner gerissen. Doch inzwischen haben Leuenbergers eine Lösung für dieses Problem: Alpacas. Die flauschigen Vierbeiner sind von Natur aus sehr neugierig und schauen immer gleich nach, wenn sich ein Raubtier anschleicht. «Das reicht, damit sich der Fuchs aus dem Staub macht, und funktioniert auch bei Raubvögeln gut», bestätigt Leuenberger.

Nachfrage dank Lockdown
Wenn im Dezember alle Gutzi backen, ist die Nachfrage nach Eiern am höchsten. Dann folgt das Januarloch. Doch das gab es dieses Jahr nicht. «Wegen der Pandemie kochen und backen die Leute öfters selbst zu Hause. Das merken wir, denn die vielseitig verwendbaren Eier sind so beliebt wie noch nie», freut sich Yves Leuenberger.

Dank der neugierigen Alpacas macht sich der Fuchs aus dem Staub.

Yves Leuenberger, Eier-Produzent