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Hilti Farm, René Hiltbrunner

Die Hilti Farm ist ein Familienbetrieb in Bibern oberhalb von Schaffhausen und seit mehr als 5 Jahren ist René Hiltbrunner einer unserer «Aus der Region.»-Kirschenproduzenten.


Der Hof wird nun in der dritten Generation geführt und wurde vor 20 Jahren von René Hiltbrunner übernommen. Im Jahre 2010 pflanzte er die ersten Kirschbäume und mittlerweile hat er über 1'900 Kirschbäume auf seinem zwei Hektare grossen Feld. 


Kirsche ist gleich Kirsche.
Stimmt nicht ganz, denn insgesamt hat René fünf verschiedene Kirschsorten angepflanzt. Die Kirschen reifen zu anderen Zeitpunkten. Diejenigen welche Anfangs der Saison, in der Regel Mitte Juni, geerntet werden können sind eher weich und die Sorten welche später reif sind eher fester.

 

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Während der Kirschensaison werden täglich bis zu zwei Tonnen Kirschen gepflückt. Das ergibt ca. 10.5 Kilogramm Ertrag pro Baum.

Bei der Kirschen-Ernte können die Hiltbrunners auf die Unterstützung der Familie und fleissigen Erntehelfer zählen. Zu den Erntehelfern gehören auch Flüchtlinge, welche ihr Geschick bei der Ernte beweisen dürfen. 
 

 

Aber wie werden die Kirschen überhaupt anpflanzt bis sie schlussendlich bei uns im Laden erhältlich sind?

Wussten Sie, dass die Kirschenbauern anstelle von Kirschenpflücken, Kirschengünne sprechen?

Als erstes müssen die Kirschbäume gepflanzt ein Gerüst erstellt werden. Damit die Kirschbäume nicht zu hoch werden, wendet René Hiltbrunner die Drapeau-Erziehung an. Die Stämme der Bäume werden schräg in einem Winkel von 45° in Reihenrichtung gepflanzt.

Damit die Bäume geschützt sind, werden wird das Gerüst mit einem Regendach und Hagelschutznetz versehen. Bevor die ersten Kirschen geerntet werden können müssen die Bäume fünf Jahre erzogen werden. Nach der Saison wird als erstes das Hagelschutznetz und das Regendach repariert und anschliessend entfernt. 

Im Februar startet die Dünnung mit Hofdünger. Teilweise müssen von März bis Mai die Bäume beheizt werden damit diese nicht erfrieren. Im Anschluss wird das Regendach wieder montiert. Auch fallen diverse Laubarbeiten wie pinzieren (d.h. es werden eine oder mehrere Triebspitzen einer Pflanze entfernt, das bewirkt die vermehrte Bildung neuer Seitentriebe und Knospen) und binden an. Damit einer guten Ernte nichts mehr im Weg steht, werden das Hagelschutznetz und das Regendach geschlossen und die Kirschen erhalten ihren perfekten Reifegrad und werden im Anschluss geerntet. 

Nebst den Kirschen erhalten Sie von der Hilti Farm auch Quitten «Aus der Region.».

www.hiltifarm.ch

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