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Migros - Ein M besser

Ein Bio-Label bei der Migros? Natürlich.

Hat Bio bei uns Tradition? Natürlich.

Die Migros lancierte erstmals in den 1960er-Jahren Bio-Produkte. Das Migros Bio Label in seiner heutigen Form gibt es seit 1995. Damals umfasste unser Bio-Sortiment Bio-Früchte und Bio-Gemüse. Weitere Produkte wie Milchprodukte, Eier, Brot und Backwaren, aber auch Fleisch und Fisch kamen bald dazu.

Heute bietet Ihnen die Migros unter dem Label «Migros Bio» eine Vielzahl von Produkten an – von Babynahrung über Mayonnaise und Schokolade bis hin zu Tee. Dabei sind höchste Naturverträglichkeit und Qualität das oberste Gebot für uns. Ob ökologische Landwirtschaft, Bio-Tierhaltung oder unser klares «Nein» zu Flugtransporten für Migros Bio.

Wo Migros Bio draufsteht, ist auch Bio drin? Natürlich.

Deswegen gelten für unser Label Migros Bio strengste Richtlinien.

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  1. Bei allen Massnahmen achten wir darauf, die Natur und die Umwelt zu schonen.

  2. Der Anbau findet stets im Einklang mit natürlichen Kreisläufen statt.

  3. Natürliche Dünger und vielseitige Fruchtfolge erhöhen die natürliche Bodenfruchtbarkeit.

  4. Anstatt schädliche chemische Schutzmittel zu verwenden, setzen wir auf vorbeugenden Pflanzenschutz.

  5. Alle Nutztiere werden in artgerechter Umgebung gehalten und wenn möglich mit hofeigenem Futter versorgt.

  6. Verzicht auf künstliche Farbstoffe, geschmacksverstärkende Zusatzstoffe und künstliche Aromastoffe.

  7. Sowohl Flugtransporte als auch Verpackungen aus Aluminium sind bei Migros Bio Produkten verboten.

Mehr Informationen über Bio bei der Migros? Natürlich.

Starke Partner, starkes Bio-Konzept? Natürlich.

 

Bio Suisse, gegründet 1981, ist die führende Bio-Organisation der Schweiz und vertritt die Interessen von Landwirtschafts- und Gartenbaubetrieben. Alle unverarbeiteten Schweizer Migros Bio Nahrungsmittel (z. B. Früchte, Eier oder Gemüse) stammen aus Betrieben, die nach den strengen Vorgaben der Bio Suisse produzieren.


Mehr erfahren zu Bio Suisse

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Der Leitgedanke im Biolandbau ist das Wirtschaften im Einklang mit der Natur. Dabei sind zwei Stufen der Wertschöpfungskette von Lebensmitteln von besonderer Relevanz:

  1. die Landwirtschaft
  2. die Verarbeitung

Landwirtschaft

Für die Bio-Landwirtschaft gelten folgende Grundsätze:

  • umweltschonender Anbau von Rohstoffen
  • schonungsvoller Umgang mit Natur und Umwelt
  • Produktion im Einklang mit den natürlichen Kreisläufen
  • Förderung der natürlichen Bodenfruchtbarkeit
  • vorbeugender Pflanzenschutz anstelle chemischer Schutzmittel
  • artgerechte Haltung und Fütterung der Tiere, wenn möglich mit hofeigenem Futter
  • Verbot von Gentechnik und Flugtransporten
  • möglichst geschlossene Produktionskreisläufe
  • Förderung natürlicher Lebens- und Nährstoffkreisläufe
  • Förderung der natürlichen Abwehrkräfte von Pflanzen und Tieren


Verarbeitung

Bei der Verarbeitung von Bio-Lebensmitteln dürfen keine künstlichen Farbstoffe, geschmacksverstärkenden Zusatzstoffe und künstlichen Aromastoffe verwendet werden.

Warum Bio-Gemüse & Bio-Obst in Plastik verpackt wird, lässt sich im Wesentlichen durch die Punkte Gesetzgebung, (Verwechslungs-)Schutz, Frische und längere Haltbarkeit erklären.

Im Detail bedeutet dies:

  1. Bio-Produkte müssen aufgrund der Bio-Verordnung jederzeit klar erkennbar von konventionell produzierten Produkten getrennt werden. Nur die Auslage zu kennzeichnen, genügt nicht.
  2. Anstatt chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel einzusetzen werden in der biologischen Landwirtschaft natürliche Pflanzenschutzmittel und Nützlinge eingesetzt. Somit sind Bio-Lebensmittel weniger bis gar nicht mit Pestiziden belastet. Um beim Transport und im Geschäft garantieren zu können, dass biologische Erzeugnisse nicht mit sich ebenfalls im Verkauf befindenden konventionellen Produkten in Berührung kommen und mit Pestiziden verunreinigt werden, sind Bio-Produkte oftmals in Plastik verpackt.
  3. Bei Produkten wie Gurken oder Brokkoli macht eine dünne Plastikfolie im Sinne des Produktschutzes durchaus Sinn: Eine unverpackte Gurke etwa ist nach einigen Tagen nicht mehr verkäuflich, da sie ohne eine Ummantelung aus Plastik sehr schnell viel Wasser verliert. 1.5 Gramm Verpackung halten sie aber für rund zwei Wochen frisch – die Haltbarkeit der Produkte kann also signifikant verlängert werden.

Was macht die Migros, um den Plastikverbrauch bei Obst und Gemüse zu reduzieren?

Die Migros hat angekündigt, den Bio-Offenverkauf im laufenden Jahr zu verdoppeln: Künftig werden 6000 Tonnen Bio-Früchte und -Gemüse ohne Verpackung angeboten. Die Migros verkauft bereits heute viele Bio-Produkte unverpackt. Bio-Nektarinen, Bio-Melonen, Bio-Avocados, Bio-Orangen, Bio-Mangos und viele weitere Früchte und Gemüse werden entweder mit einem Sticker oder Banderolen versehen. Dies wird wo immer möglich vorangetrieben. Zudem prüft die Migros laufend neue Alternativen. Bio-Produkte müssen allerdings aufgrund der Bio-Verordnung (siehe oben) jederzeit klar erkennbar von konventionell produzierten Produkten getrennt werden, weshalb sie heute häufig eingepackt sind.

Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Bio-Labels. In der Schweiz unterliegen Bio-Produkte der Schweizer Bio-Verordnung, die mit der EU-BIO-Verordnung vergleichbar ist. Zusätzlich gibt es verschiedene privatrechtliche Standards wie «Bio Suisse». Die meisten Einzelhändler in der Schweiz führen Bio-Produkte unter einer eigenen Bio-Marke.

Die Migros führt unter der Eigenmarke Migros Bio ein vielfältiges Sortiment an Bio-Produkten. 2014 hat die Migros Bio-Produkte der Marke Alnatura in ihr Sortiment aufgenommen.

In der Schweiz und im Ausland kontrollieren staatlich anerkannte und unabhängige Organisationen die Einhaltung aller Richtlinien. Dazu gehören die Bio-InspectaProcertIMO Schweiz und Bio Test Agro. Die Kontrollen finden jährlich statt. Wenn Verstösse gegen die Vorgaben vorliegen, werden den Betrieben strenge Auflagen gemacht. Im schlimmsten Fall kann ein Betrieb als Bio-Lieferant ausgeschlossen werden.

Die ökologische Landwirtschaft, welche hinter «Bio» steht, ist im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft arbeits- und auch zeitintensiver. Zudem erfordert die ökologische Landwirtschaft einen Mehraufwand an Handarbeit und Personaleinsatz. Um den aufwändigeren Anbau zu verdeutlichen: Die Erträge aus Bio-Betrieben sind bis zu 50% geringer als beim konventionellen Anbau und das Risiko von Schädlingen oder Krankheiten ist grösser. Dafür werden die Pflanzen ohne chemische Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger angebaut, sie erhalten nur organischen Dünger. Alle Tiere haben regelmässigen Auslauf ins Freie und erhalten überwiegend biologisches Futter. Sowohl bei Pflanzen als auch bei Tieren sind Flugtransporte und Gentechnologie strikt verboten. So kommt nur das auf den Tisch, was wirklich biologisch – nachhaltig und naturnah – erwirtschaftet wurde.

Die Auswahl an Bio-Produkten ist sehr vielfältig. So gibt es Bio-Produkte sowohl im Lebensmittelbereich als auch im Nicht-Lebensmittelbereich. Nicht-Lebensmittel umfassen Waren wie Kosmetik, Putzmittel und Textilien. Im Lebensmittelbereich werden nicht nur frisches Obst und Gemüse angeboten, sondern auch Produkte wie Eier, Fleisch und Convenience.

Bio-Lebensmittel werden unter dem Label «Migros Bio» und unter der Marke «Alnatura» angeboten. Bio-Produkte aus dem Nicht-Lebensmittelbereich führt die Migros unter «Migros Bio Cotton» (Textilien aus Bio-Baumwolle für Erwachsene und Kinder sowie Bett- und Frotteewäsche, Tischtextilien und Watteprodukte für die Körperpflege) und unter «Migros Bio Garden« (Hilfsmittel für den biologischen Gartenbau wie Erden und Pflanzenschutzmittel).

Ja, Migros Bio ist echtes Bio. Denn …

  • … Migros Bio erfüllt als Basis die gesetzlichen Anforderungen der Schweizer Bio-Verordnung respektive der Europäischen Bio-Verordnung.
  • … Migros Bio stellt bei Rohstoffen aus der Schweiz, beim Transport und bei den Verpackungsmaterialen strenge Anforderungen:
  • Für Rohstoffe aus der Schweiz gelten die Richtlinien der Bio Suisse …
  • … Migros Bio Produkte und deren Rohstoffe dürfen nicht mit dem Flugzeug transportiert werden und
  • … für Migros Bio Produkte dürfen keine Verpackungen aus Aluminium verwendet werden.
  • Die Einhaltung der Richtlinien wird auf jeder Stufe der Wertschöpfungskette von unabhängigen Kontrollinstanzen überprüft.

Die Migros lancierte erstmals in den 1960er-Jahren Bio-Produkte, die Zeit war damals jedoch noch nicht reif für Bio. Das Bio-Label der Migros in der heutigen Form startete 1995. Damals führte die Migros nur Bio-Früchte und Bio-Gemüse. Weitere Produkte wie Milchprodukte, Eier, Brot und Backwaren, aber auch Fleisch und Fisch kamen bald dazu. Heute bietet Ihnen die Migros unter dem Label Migros Bio eine Vielzahl Produkte – von Babynahrung über Mayonnaise und Schokolade bis hin zu Tee.

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