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Zubereitung

Die richtige Kaffeezubereitung hängt von vielen Faktoren ab. Hat man sie jedoch einmal erlernt, machen die Zubereitung und die Pflege des Kaffeegenusses bald Freude. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihren Lieblingskaffee perfekt zubereiten können

Das Kaffeepulver gleichmässig im Filter verteilen und die Aufgiessfläche nivellieren. Verwenden Sie pro 100 ml Wasser 6 g Kaffee und giessen Sie dann mit 94 °C heissem Wasser auf. Bei herkömmlichen Filtermaschinen sind Kaffeemenge, Wasser und richtiger Mahlgrad entscheidend. Der Rest erledigt die Maschine.

Wählen Sie einen kristallzuckerfeinen Mahlgrad, damit dem Kaffee alle Aromen entzogen werden können.

Tipp vom Barista

Verwenden Sie fein gemahlenen Kaffee und füllen Sie diesen in das Sieb. Das Kaffeepulver sollte nicht zu fest angedrückt, sondern nur nivelliert werden. Dann füllen Sie den unteren Wasserbehälter bis zum Ventil mit Wasser. Wenn Sie heisses Wasser einfüllen, verkürzt sich die Brühzeit, und der Kaffee schmeckt nicht nach Eisen. Nehmen Sie den Kaffee vom Feuer, sobald das Wasser kocht, und stellen Sie die Kanne auf einen nassen Lappen, damit der Kaffee nicht verbrennt.

Verwenden Sie immer frische Bohnen. Sollten nicht alle Bohnen einer Packung im Bohnenbehälter des Mahlwerks Platz haben, verschliessen Sie die Packung wieder möglichst luftdicht. Kaffee ist ein Frischeprodukt, und je länger es mit Luft in Kontakt kommt, desto mehr oxidiert es. Zudem ist es wichtig, den Bohnenbehälter immer wieder mit einem feuchten Lappen zu reinigen. Besonders bei dunklen Röstungen sondert sich Kaffeebohnenöl ab und bleibt am Bohnenbehälter kleben. Die Reinigung verhindert ein Ranzigwerden dieses Öls.

Verwenden Sie weiches Wasser, damit der Kaffee noch aromatischer wird und sich kein Kalk absetzt. Das ist gut für die Maschine und den Geschmack.

Tipp vom Barista

Das Wasser macht bis zu 99 Prozent des Kaffeegeschmacks aus. Nur wenn das Wasser passt, schmeckt auch der Kaffee. Weiches Wasser eignet sich besser, aber auch die geringe Gesamthärte sowie die Karbonathärte (Alkalinität) sind wichtige Faktoren. Für die Kaffeezubereitung optimal geeignetes Wasser hat eine Gesamthärte von 6 °dH zu einer Karbonathärte von 3 °dH.

Da es in der Schweiz völlig unterschiedliche Wasserhärten gibt, lohnt es sich, die lokale Wasserhärte zu evaluieren und entsprechend an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Tipp vom Barista

Selbst die beste Maschine macht nicht automatisch einen guten Kaffee. Da eine Siebträgermaschine mit dazugehöriger Mühle (Halbautomat) eine beachtliche Investition voraussetzt, lohnt es sich, auch einen Barista Kurs einzuplanen. Dort lernt man, wie man mit der Maschine umgehen muss, um den besten Kaffee zuzubereiten.

Die Maschinenhygiene ist genauso wichtig wie die Qualität der Kaffeebohnen. Nur eine saubere Maschine erzeugt guten, geschmackvollen Kaffee. Versichern Sie sich, dass Sie den Bohnenbehälter regelmässig leeren und reinigen. Falls Sie eine Siebträgermaschine verwenden, reinigen Sie regelmässig das Sieb und den Siebträger selbst mit einem Schwamm.

Sogenannte «Blindsiebe» erleichtern Ihnen bei der Innenreinigung der Maschine die Arbeit. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Maschinenhändler danach.

Tipp vom Barista

Für die sogenannten «langen» Getränke wie Lungo oder Filterkaffee wählen Sie einen gröberen, für «kurze» Getränke wie Espresso oder Ristretto einen feinen Mahlgrad.

Mahlen Sie den Kaffee immer frisch und unmittelbar vor Gebrauch, da sich die Aromastoffe sonst schnell verflüchtigen.

Tipp vom Barista

Für «längere» Kaffees wie Lungo, Café Crème oder Filterkaffee empfehlen wir heller geröstete Kaffeebohnen. Dunkler geröstete Bohnen eignen sich für «kürzere» Kaffees wie Espresso oder Ristretto.

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