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Migros - Ein M besser

Ihr Weg zu mehr Frischluft und Bewegung

Bewegung an der frischen Luft stärkt Körper und Geist. In der Theorie sind wir uns alle einig, doch das Umsetzen fällt häufig schwer. Der «innere Schweinehund» sorgt allzu oft dafür, dass wir vor dem TV-Gerät sitzen bleiben. Wie überwindet man solche Widerstände und sorgt für mehr Bewegung zu Fuss an der frischen Luft? Wie findet man Gleichgesinnte oder Ideen, um sich zu motivieren?

Raus – gegen alle Widerstände
Sie möchten sich mehr zu Fuss an der frischen Luft bewegen, bleiben aber trotzdem häufig drinnen? Keine Sorge; Sie sind damit nicht allein. Doch direkt zur Standard-Ausrede: zu nass, zu kalt, zu windig etc. Kaufen Sie eine gute Jacke und robuste Schuhe, die einen Regenguss oder Schnee aushalten. Dazu noch einen stabilen Schirm oder einen schönen Hut. Um Stürze zu vermeiden, empfehlen sich zum Beispiel Trekkingschuhe oder in der kalten Jahreszeit zusätzlich auch Schuhkrallen oder -spikes. Und schon sind Sie draussen unterwegs und merken, dass selbst ein Regentag einiges bieten kann. 
Kommen wir zu Ausrede Nummer zwei: Sie haben pro Tag nur eine Viertelstunde Zeit und finden, der Aufwand lohne sich nicht? Tun Sie es trotzdem und Sie werden feststellen, dass sich auch in kurzer Zeit viel Schönes erleben lässt. Welche Blumen blühen gerade? Welche Geschäfte oder Restaurants sind neu in Ihrem Quartier? Das finden Sie nur raus, wenn Sie sich mit Schwung nach draussen begeben. Ideal ist es, sich mit jemandem zu einem Spaziergang zu verabreden. Wenn Sie zuerst jemandem absagen müssen, werden Sie sich häufiger überwinden. Auch leicht umzusetzen: Steigen Sie beim Benutzen des ÖV eine oder zwei Stationen früher aus und gehen Sie den restlichen Weg zu Fuss. Übrigens, bei garstigem Wetter darf man zwischendurch ruhig eine Pause in einem Café einlegen. 

Abwechslung bereitet Freude 
Falls Sie bereits regelmässig zu Fuss draussen unterwegs sind und Sie auch schlechtes Wetter nicht abschreckt, werden Ihnen wohl irgendwann die Ideen ausgehen. Immer dieselbe Runde zu drehen, sagt nicht allen zu. Erster Tipp: Wechseln Sie doch mal die Richtung. Zweiter Hinweis: Es gibt in fast allen Städten interessante Rundgänge; manche sind sogar kostenlos. So lernen Sie Ihren Wohnort aus einer neuen Perspektive kennen. In vielen Ortschaften existieren sogenannte Themenwege, welche zum Beispiel die Geschichte des Sandsteinabbaus zeigen oder an besonders schönen Holzbrücken oder Häusern vorbeiführen. Ein guter Tipp für Geniesser sind Genusstouren oder -wege: Man läuft von A nach B, gönnt sich in B einen Apéro, spaziert nach C, wo bereits das Mittagessen wartet und geniesst in D ein Dessert.

Warum nicht Nordic Walking?
Falls das Spazieren Sie langweilt oder unterfordert – wie wäre es mit gelenkschonendem Nordic Walking? Sie benötigen dazu nur gute Sportschuhe und zwei leichte Stöcke in der richtigen Länge. Um Frust aufgrund von mangelhaftem Equipment oder falschen Bewegungsabläufen zu vermeiden, lohnt es sich, sich bei der Auswahl der Ausrüstung in einem Fachgeschäft beraten zu lassen. Auch sinnvoll ist ein Einführungskurs vom Sportartikel-Händler oder Fitnessanbieter. Dort lernt man vor allem, wie man die Stöcke richtig einsetzt und die Bewegungen optimal ausführt. Oft übernimmt die Krankenkasse einen Teil der Kurskosten. Nordic Walking eignet sich übrigens auch für untrainierte Personen. Wer nicht gerne allein unterwegs ist, findet bestimmt eine Gruppe, die sich regelmässig trifft. In der Region Bern bietet zum Beispiel Pro Senectute diverse Nordic Walking-Treffs an. Doch das wichtigste Element sind natürlich Sie. Treten Sie vor die Haustür und laufen Sie los!