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Migros - Ein M besser

Die super Bio-Produkte

In den Supermärkten der Migros Aare gibt es mit Demeter ein neues Label. Dieses geht deutlich weiter als die Bio-Labels.

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Eier, Kartoffeln, teilweise Früchte und Gemüse gibt es in den Supermärkten der Migros Aare bereits unter dem Demeter-Label. Bald werden auch Milch und Joghurt folgen. Demeter ist ein Qualitätslabel für Nahrungsmittel aus der biologisch-dynamischen Landwirtschaft. Wer Demeter einkauft, weiss, dass dahinter eine konsequent naturnahe und nachhaltige Landwirtschaft und Verarbeitungsweise steckt. Demeter ist das strengste Label bei der Verarbeitung von Lebensmitteln. Es lässt fast keine Zusatzstoffe zu. Auch Hitze und Druck werden kaum eingesetzt, damit die Lebensmittel so natürlich wie möglich sind. 

Mehr Demeter-Produkte
«Die Demeter-Produkte haben grosses Potenzial», ist Gabriela Grütter, Leiterin Frische im Direktionsbereich Supermarkt, überzeugt. «Unsere Kundinnen und Kunden fragen nach natürlichen Lebensmitteln, deshalb passt das Label Demeter hervorragend in unser Sortiment.» Die Hälfte der Filialen in der Genossenschaft Migros Aare führen Demeter-Produkte. Aktuell gibt es 45 Artikel unter diesem Label im Sortiment. Bis Mitte Jahr sollen 20 bis 25 Produkte hinzukommen. «Aufgrund der strengen Vorgaben, welche die Bauern einhalten müssen, sind Demeter-Produkte nicht ganz günstig», räumt Gabriela Grütter ein. «Aber man unterstützt so eine nachhaltige Landwirtschaft.»

Schonende Verarbeitung
Die Kernkompetenz von Demeter ist die Stärkung von Boden, Pflanzen, Tier und Mensch. Ziel ist es, den Boden so nachhaltig wie möglich für die Landwirtschaft zu betreiben. Für die Produkte wird die schonendste Verarbeitung gewählt. Tiere werden ihrem Wesen gemäss gehalten. So haben die Kühe zum Beispiel Hörner. Pflanzen werden für mehr Vitalität und Sortenvielfalt gezüchtet, und die Bodenfruchtbarkeit wird dank hofeigener Kompost-Kultur gefördert. 
Vieles klingt vielleicht für den einen oder anderen beim ersten Mal etwas seltsam, zum Beispiel, wenn als Präparat Horn vergraben wird oder Bäume nach dem Mondstand geschnitten werden. An den Demeter-Schulungen für Supermarkt-Mitarbeitende wies die Co-Geschäftsführerin des Demeter-Verbandes, Aline Haldemann, denn auch immer wieder darauf hin. Sie betonte auch, dass es bei solchen Massnahmen um Nuancen gehe. Trotzdem konnte die Forschung nachweisen, dass ein Demeter-Boden 60 Prozent weniger CO2 ausstösst als ein normaler landwirtschaftlicher Boden. 
 

Demeter: Ältestes Bio-Label

Demeter ist die erste biologische Anbaumethode überhaupt. Begründet wurde sie Anfang des 20. Jahrhunderts vom Anthroposophen Rudolf Steiner. Die biologisch-dynamische Landwirtschaft, die Demeter zugrunde liegt, wird weltweit in über 60 Ländern praktiziert. Schweizer Bauern, die das Demeter-Label erhalten wollen, müssen sich an strengste Richtlinien halten. Sie unterstehen zuerst der Schweizerischen Bio-Verordnung, dann Bio-Suisse, und zum Schluss kommt die strenge Demeter-Verordnung.

 

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