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Migros - Ein M besser

August 2020 Drei M für die Migros Aare

Elena und Marija Mitoska und David Mitoski sind Drillinge. Am 3. August beginnen die drei 15-Jährigen aus Mellingen gleichzeitig ihre dreijährige Lehre als Detailhandelsfachleute bei der Migros Aare. Das war alles andere als geplant. «Aber es ist ein Glück», sagt David Mitoski.

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Automobil-Fachmann, Coiffeuse, Parfümerieverkäuferin, Logistiker, Fachfrau Betreuung, Lackierer, Schuhverkäuferin: Die Drillinge Mitoska-Mitoski schnupperten in verschiedenen Berufen. Doch als Marija jeden Tag begeisterter aus dem Supermarkt in Mellingen zurückkehrte, bewarb sich auch ihre Schwester für eine Schnupperlehre bei der Migros Aare. Marija erinnert sich: «Die Tage sind so schnell vergangen. Und das Team war mega, mega nett.» Elena sagt: «Ich durfte vom ersten Tag an die Kunden beraten. Und es hat mir gefallen, die Lebensmittel zu sortieren.» Als nun auch die zweite Schwester so schwärmte, wirbelte das Davids Pläne durcheinander. Eigentlich hätte der Sekundarschüler etwas im Bereich Auto machen wollen und die Tage in verschiedenen Garagen hatten ihm gefallen. Dennoch beschloss er, zusätzlich in einer Migros-Filiale zu schnuppern. Nach den fünf Tagen in Baden-City war für ihn klar: «Ich gehöre in den Detailhandel. Es ist interessant, so viele Lebensmittel kennenzulernen, und ich hatte viel Spass mit den Kollegen.»

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«Wir erledigen nicht alles zusammen»
Während die drei in ihrem Zuhause in Mellingen AG erzählen, sitzen sie so adrett nebeneinander auf dem Sofa wie die Getränke und Snacks für den Besuch auf dem Stubentisch arrangiert sind. Zwar ähneln sich die Drillinge äusserlich wenig, doch man spürt ihre Verbundenheit. Nie fallen sie einander ins Wort. Und als die Rede auf den kurzen Vortrag kommt, den sie beim Vorstellungsgespräch mit der Berufsbildung der Migros Aare halten mussten, stehen alle drei gleichzeitig auf und verschwinden im Nebenzimmer.
Als Erste kommt Elena zurück mit zwei riesigen Plakaten. Die Ränder sind verziert mit vielen, vielen orangen M. «Mein Vater hat beim Ausschneiden geholfen», erzählt sie lachend auf Hochdeutsch. Auf dem einen Plakat stellt sie sich selbst vor. Auf dem anderen Plakat zeigt sie Infos über ein Lebensmittel: Sie hat Orangensaft gewählt. Marija hat Informationen über das Produkt der Migros gesammelt, das alle drei am liebsten mögen: Paprika-Pommes-Chips. David liess sich bei seinen Präsentationen über seine Person und das Thema «Apfel» inspirieren von den Rändern mit orangen M wie bei Elena. Sonst aber achteten sie darauf, dass sie die Plakate und die Bewerbung selbständig machten. «Nur weil wir Drillinge sind, erledigen wir nicht alles zusammen», sagt Elena. «Ich will auch selbst gut sein.»

Unterschiedliche Ausbildungsplätze
Nie hätten sie gedacht, dass sie alle die gleiche Lehre machen würden. Und erst noch bei der gleichen Firma und alle im Bereich Nahrungs- und Genussmittel. «Es ist ein Glück. Es hat einfach bei allen gepasst. Zudem haben wir von den vielen Weiterbildungsmöglichkeiten gehört bei der Migros, darum sind wir nun sehr froh darüber», erzählt David. «Und unsere Eltern auch.» Die Drillinge machten beim Gespräch mit der Berufsbildung und beim Besuch in den jeweiligen Ausbildungsfilialen einen solch motivierten Eindruck, dass alle die Zusage erhielten für die Lehrstelle. «Schon am zweiten Tag durfte ich an die Kasse», erzählt Marija. Elena kümmerte sich um Dekorationsartikel. «Das war voll chillig, so schöne Sachen zu sortieren», erzählt sie. 
Ins Hochdeutsch der in Mazedonien aufgewachsenen Drillinge mischen sich immer wieder schweizerdeutsche Ausdrücke. Vor knapp vier Jahren folgten sie mit ihrer Mutter dem Vater in die Schweiz. Ihre Angst, hier keine Freunde zu finden, verflüchtigte sich schon am ersten Tag. «Ein Mädchen hat an der Tür geklingelt und uns zum Spielen abgeholt», erinnert sich Elena. Manchmal vermissen sie und ihre Geschwister den Trubel: In Mazedonien wohnten sie mitten in der Stadt Tetovo, in Mellingen leben sie im Industriequartier. 
Zwar unternehmen die Drillinge viel zusammen, fahren nach Baden zum Lädelen oder spielen Fussball oder Basketball, doch alle haben einen eigenen Freundeskreis. Nach einem Integrationsprogramm in Baden wechselten die Mädchen Mitoska vor drei Jahren in verschiedene Klassen der Primarschule Mellingen, David in die Sekundarschule. Auch ihre Lehre bei der Migros Aare beginnen sie diese Woche in unterschiedlichen Filialen: Elena in Mellingen, Maria in Fislisbach und David in Baden-City. 
Besonders gespannt sind sie auf ihre Klassenkameraden. Alle drei freuen sich zudem auf ihre Arbeitskolleginnen und -kollegen, die sie bereits kennengelernt haben. «Das ist eine Art zweite Familie», sagt Marija Mitoska, und ihre Geschwister nicken dazu.
 

Lernende gesucht fürs 2021

Bereits jetzt kann man sich bewerben für Berufserkundungen oder für eine Lehre bei der Migros Aare ab August 2021. Bei einer Berufserkundung lernt man einen Beruf live und vor Ort kennen. Sie dauert in der Regel zwei Tage – so bleibt genügend Zeit, um sich in die verschiedenen Aufgabenbereiche eines Berufsbilds zu vertiefen und das Team kennen zu lernen.
Zur Anmeldung Berufserkundung und zu den Lehrstellen

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