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03.01.2022 - News «E guete Giel»

Pero Jakovic wusste schon im zweiten Lehrjahr, dass er bei der Migros Karriere machen möchte. Das Best-Talents-Programm der Migros Aare bereitete ihn auf höhere Aufgaben vor. Nun führt der 22-Jährige als Stellvertreter die Filiale in Utzenstorf. Ein steiler Aufstieg.

Best Talent_Pero_Jakovic_Inhaltsbild

Ein Vorbild für viele Lernende: Pero Jakovic schaffte es innert kürzester Zeit zum stellvertretenden Marktleiter in Utzenstorf.

Manchmal ziehen ihn seine Freunde auf: «Achtung, der Chef kommt», heisst es dann. «Meine Freunde wissen halt, dass ich weiterkommen will», erzählt Pero Jakovic. Dafür legt und legte er sich auch ins Zeug – sogar schon vor der Lehre.

Er schnupperte bewusst an möglichst vielen Orten, sammelte Eindrücke und lernte, ehe er eine Migros-Filiale besuchte. «Für diese Schnupperwoche wollte ich so bereit sein, dass ich die Lehrstelle auch erhalte», erinnert sich Pero Jakovic. Denn die Migros sollte es sein: «Schon als kleiner Mann habe ich die Gipfeli und Züpfe der Migros geliebt.» Später lockten der Ruf und die Arbeitsbedingungen der Migros.

Tatsächlich bekam er die Lehrstelle und übernahm früh «eine Leaderfunktion unter allen Lernenden im Shoppyland». Er half seinen Kolleginnen und Kollegen bei der Lerndokumentation oder bei Fragen zum Laden. Pero Jakovic bezeichnet sich selbst als hilfsbereit und wertschätzend. «Ich glaube, ich bin ein guter Giel», fügt er lachend an.

Ich bin hungrig nach Wissen

Pero Jakovic

Früh aufgefallen

Sein Eifer und Können fielen damals auch seiner Berufsbildnerin und dem Marktleiter auf. So schaffte es Pero Jakovic ins Best-Talents-Programm der Migros Aare und lernte nach seiner Lehre in zehn Monaten alles, um schnell die Karriereleiter hochzuklettern. Heute führt er bereits als Stellvertreter die Filiale in Utzenstorf. Einige Funktionen hat er dabei übersprungen.

Doch auch einem Best Talent fällt nicht alles zu. «Am schwierigsten finde ich, als Führungsperson in heiklen Situationen die richtigen Worte zu finden.» Auch als er erfuhr, dass er neu für die Aktionen in Utzenstorf zuständig ist, war er «etwas geschockt». «Man muss die Kundschaft genau kennen, um einen Aufzug richtig zu gestalten.» Doch die Arbeit im Laden, die liegt ihm. Und nach Stationen im Shoppyland Schönbühl, in Ostermundigen und in Utzenstorf kennt er Migros-Filialen aller Grössen und mit unterschiedlicher Kundschaft. Das hilft.

Langeweile? Gibt es nicht

Seit fünf Jahren arbeitet Pero Jakovic bei der Migros Aare und schwärmt: «Mir war noch nie langweilig.» Besonders gefallen ihm die vielseitigen Aufgaben oder der Austausch mit der Kundschaft und seinen Mitarbeitenden. Auch die Führungsaufgaben schätzt er. «Ich sehe mich als Kumpeltypen, der aber auch Grenzen setzen kann.» Sogar an das Arbeiten an Samstagen hat er sich gewöhnt und geniesst «umso mehr, die freien Tage unter der Woche». In seiner Freizeit spielt er Tennis, verbringt Zeit mit Freundin, Familie und Kollegen und geht gerne reisen.


Irgendwann möchte er selbst eine Filiale leiten. Doch er lässt sich Zeit. «Jetzt will ich erst mal als Stellvertreter beweisen, dass ich es kann. Ich bin hungrig nach Wissen, und ich will und kann noch viel lernen.» Kürzlich hat er die Ausbildung zum Berufsbildner bei der Migros Aare absolviert und betreut nun in Utzenstorf die zwei Lernenden. Der 22-Jährige ist stolz, kann er sein Wissen weitergeben. Und sollten auch seine Schützlinge Karriere machen wollen, wäre Pero Jakovic der Erste, der sie fördern würde.

Zu Höherem berufen: Best Talents

Wer bei der Migros Aare während der Lehre im Detailhandel heraussticht, kann es ins Best-Talents-Programm schaffen. Ziel des Programms: Sich schnell Wissen aneignen, um möglichst früh die nächsthöhere Funktion übernehmen zu können. Damit fördert die Migros Aare ihren internen Nachwuchs und bietet leistungsstarken Jugendlichen einen direkten Karriereeinstieg. Begleitet werden die Jugendlichen von der zuständigen Marktleitung sowie der Nachwuchsprogrammverantwortlichen des Bereichs Human Resources. Das Best-Talents-Programm dauert 10 Monate.

Während dieser Zeit stehen den Jugendlichen pro Woche fünf Stunden Lernzeit zur Verfügung, in denen sie E-Learnings absolvieren oder verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen. Zudem erweitern sie ihre Kenntnisse an verschiedenen Rahmenveranstaltungen.

Facts:

  • Zurzeit absolvieren 18 Best Talents das Programm (von August 2021 – Mai 2022)

  • Das Best-Talents-Programm besteht seit 2016. Seither haben rund 68 Best Talents das Programm durchlaufen. Es wird stetig weiterentwickelt und an die aktuellen Bedingungen angepasst.

  • Über die Hälfte aller bisherigen Best Talents sind nach dem Programm, sprich bereits knapp 1 Jahr nach Lehrabschluss, in der Funktion als Fachleitende, Teamleitende oder sogar stellvertretende Marktleitende.