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Migros - Ein M besser

NEUBAUPROJEKT POST-AREAL IN AARBERG

Die Genossenschaft Migros Aare ist Eigentümerin des Post-Areals an der Bahnhofstrasse 4 in Aarberg und will dieses in den kommenden Jahren einer neuen Nutzung zuführen; dies unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Aspekte und einer optimalen Anbindung an die Altstadt.

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Migros Aarberg

Neben der Schaffung einer neuen Überbauung bietet die geplante Entwicklung des Areals der Gemeinde die einmalige Chance, bestehende Herausforderungen rund um den Bahnhof und die Altstadt anzupacken: Schaffung eines neuen Bushofs, Erhalt der Postfiliale sowie eine attraktive Gebäude- und Umgebungsgestaltung, die sich nutzungsmässig und städtebaulich optimal in die denkmalgeschützte Altstadt einfügt. Die Genossenschaft Migros Aare hat sich zum Ziel gesetzt, nebst einem Supermarkt gemeinsam mit lokalen Partnern einen attraktiven Mix mit weiteren Dienstleistungs- und Wohnangeboten zu schaffen.

Studienauftrag durchgeführt
Um für das komplexe Areal die bestmögliche städtebauliche Lösung zu finden, wurde ein Studienauftrag durchgeführt. Ein Beurteilungsgremium, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde und der Migros Aare sowie unabhängigen Fachleuten, hat nach sorgfältigem Abwägen das Projekt der Atelier 5 Architekten und Planer AG aus Bern gewählt. Dieses bildet nun die Grundlage für die notwendigen planungsrechtlichen Verfahren und die Realisierung.

Mit der Altstadt verbunden
Der Haupteingang des Migros Supermarkts ist auf der Höhe der Falkenbrücke geplant. Damit wird dem Ziel der Gemeinde entsprochen, einen optimalen Anschluss zur Altstadt zu gewährleisten und für mehr Laufkundschaft im historischen Zentrum zu sorgen. Weiter werden die bestehenden Langsamverkehrsverbindungen von der Altstadt zum Bahnhof und in den Stadtgraben aufgewertet und sicher gestaltet.

Richtprojekt

Der grosszügige Bushof, den Vorplatz der Bahnstation ergänzend, bildet den neuen, in sich gefassten Ankunftsplatz von Aarberg. Die parallel zum Neubau aufgestellten Busse vermitteln eine informative Ein-/Ausstiegsplattform und dominieren sowie beleben nach Fahrplantakt den Bushofplatz. Der räumliche Abschluss bildet der lang gezogene 3- bis 4-geschossige Baukörper mit einer zur Arkade geformten Auskragung. Der Rücksprung bietet einerseits Schutz für die auf den Bus wartenden Fahrgäste, andererseits bildet er den einladenden Übergang zur Halle. An diesem sind die Eingänge zur Post sowie zu weiteren Dienstleistern und der Aufgang zur Migros angebunden.

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Richtprojekt

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Situation

Bushof

Der grosszügig angelegte Bushof definiert die Gebäudekante im Osten.

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Bushof

Stadtgraben

Der geschichtlich gewachsene Stadtgraben bildet den östlichen Abschluss des Gebäudes.

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Stadtgrabem

Platz an der Falkenbrücke

Durch das geschickte Rückversetzen der Gebäudeflucht resultiert ein neu definierter Platz. Dieser Bereich dient als Haupteingang des Migros-Supermarktes und verbindet die Parzelle mit dem Stedtli.

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Falkenbrücke

Durchblicke

Blickachsen vonseiten Bahnhofstrasse gliedern den Baukörper in verschieden hohe Körper. Durch diesen Eingriff bleibt der Blick auf die Stadtsilhouette vom Bahnhof her erhalten.

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Durchblicke

Weiteres Vorgehen - Termine

 

Kantonale Vorprüfung ZPP August 2017
Abstimmung Gemeinde-versammlung ZPP Mai 2018
Genehmigung UeO Sommer 2018
Eingabe Baugesuch Herbst 2018
Baubeginn Sommer 2019
Eröffnung  2020

Nutzung und Angebot

Der Haupteingang des Migros Supermarkt ist auf der Höhe der Falkenbrücke geplant. Damit wird das Ziel der Gemeinde erreicht, einen optimalen Anschluss zur Altstadt zu gewährleisten und für mehr Laufkundschaft im historischen Zentrum zu sorgen.

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Der Migros-Supermarkt soll eine Fläche von rund 1000 m2 aufweisen und hauptsächlich den täglichen Bedarf der Einwohnerinnen und Einwohner von Aarberg abdecken. Nebst dem Migros Supermarkt, einer Poststelle und einem neuen Bushof sind die weiteren Nutzungen im geplanten Neubau offen. In den Obergeschossen über dem Supermarkt sollen Nutzungen untergebracht werden, die der Gemeinde und der Bevölkerung einen Mehrwert bieten. Gemeinsam mit lokalen Partnern wird seitens der Migros entsprechend an einer «Aarberger-Lösung» gearbeitet. Dazu laufen verschiedene Gespräche mit lokalen Partnern, wie etwa mit der Stiftung Aarvital zum Thema «Wohnen im Alter», eine Nutzung, die sich aufgrund der Lage im Zentrum und der unmittelbaren Nähe zum Pflegezentrum fast aufdrängt. Ebenso ist die Migros Genossenschaft Aare im Dialog mit der Gemeinde und deren Arbeitsgruppe «Gesundheitszentrum» sowie mit den Fachgeschäften im Stedtli. Weitere oder andere Nutzungen sind ebenfalls denkbar und werden in den nächsten Planungsschritten unter Einbezug der Gemeinde konkretisiert.

Erhöhte Verkehrssicherheit

Die Neugestaltung des Post-Areals bietet der Gemeinde die Chance, gemeinsam mit dem Kanton als Partner, bereits bestehende Herausforderungen und lang gehegte Wünsche wie beispielsweise die Umgestaltung des Bushofes und die Erhöhung der Sicherheit auf der Bahnhofstrasse anzupacken. In den letzten Monaten wurden vertieft drei Schlüsselbereiche bearbeitet: Bahnhofstrasse, Bushof und Ringweg.

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Bahnhofstrasse
Aufgrund der Mitwirkungseingaben sind wesentliche Neuerungen geplant. Auf dem Streckenabschnitt der Bahnhofstrasse, auf Höhe des Bahnhofgebäudes/Post-Areals, wird Tempo 30 eingeführt. Die Reduktion der Geschwindigkeit führt zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Die Autofahrenden müssen langsamer fahren, haben aber gegenüber dem Fussverkehr weiterhin Vortritt. Über den gesamten Bereich wird ein Mehrzweckstreifen in der Fahrbahnmitte geschaffen und dient unter anderem als Einbiegehilfe für Velos und Autos oder als Querungshilfe für Fussgänger. In Fahrtrichtung Süden wird ein Fahrstreifen mit einer Breite von 4,5 Meter angeboten. Bei dieser Breite ist das Überholen der Velofahrenden durch Motorfahrzeuge mit grösserem Abstand als heute möglich, wodurch sich die Sicherheit verbessert. Erhalten bleibt der bestehende Fussgängerstreifen mit Lichtsignalanlage zum Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Schulkinder oder ältere Menschen.

Bushof
Der Bushof entspricht in diversen Bereichen nicht mehr den heutigen Bedürfnissen: Er bietet zu wenige Haltekanten und erfüllt das Behindertengleichstellungsgesetz nicht. Der gemeinsam mit Postauto und dem Amt für öffentlichen Verkehr geplante neue Bushof mit überdachtem Wartebereich verfügt inskünftig über zwei Perrons mit behindertengerechten Haltekanten für sechs Busse.

Ringweg
Die Erschliessung des motorisierten Verkehrs in die Einstellhalle und die Lkw-Anlieferung für den Neubau erfolgen direkt von der Bahnhofstrasse über den Ringweg. Die Verbindungsstrasse wird mit einer Markierung für den Veloverkehr versehen. Durch die erhöhte Aufmerksamkeit der Fahrzeuglenkenden steigt damit die Sicherheit für die Velofahrenden. Um die Sicherheit für den Fuss- und Veloverkehr zu erhöhen, wird dieser Bereich mit einer Lichtsignalanlage (Dunkelanlage) abgesichert. Zudem ist für den Fussverkehr eine sichere Durchgangsverbindung auf der Nordseite des Gebäudes der Westhof Immo GmbH geplant. Der Stadtgraben bleibt vollständig verkehrsfrei.

Standort

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