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Migros - Ein M besser

Im Eiltempo aus der Erde

Frühlingszeit ist Spargelzeit. Insbesondere die badischen Spargeln sind bei uns der Renner. Die Iseppi Frutta SA sorgt dafür, dass sie so schnell wie möglich in der Migros erhältlich sind.

Teaser Spargeln

Sobald die Sonne scheint und Wärme ausstrahlt, stecken die Spargeln ihre Köpfe gleich gruppenweise aus dem Boden. „Der Spargel schiesst“, heisst es im Volksmund – und das nicht ohne Grund. Denn eine Stange kann ohne weiteres fünf Zentimeter an einem Tag zulegen. Sie kann sogar in sage und schreibe 24 Stunden ihre volle Länge erreichen. Dabei handelt es sich im Prinzip um den Versuch der Pflanze einen Stamm zu bilden, aus dem ein Busch wachsen kann. Bis zu sieben Mal versucht das der Spargel pro Saison. So kann der Bauer in der Regel aus einer Spargelpflanze sechs Stangen ernten. Die siebte muss er durchwachsen lassen, damit er auch im nächsten Jahr wieder ernten kann. Dies bedingt jedoch ein optimales Klima und gute Bodenverhältnisse. Das alles bietet die Sonnenregion Markgräflerland in der südbadischen Rheinebene zwischen Basel und Freiburg. Der fruchtbare Boden und das milde Klima sind ideale Voraussetzungen für das köstliche Aroma, die Milde und Zartheit des beliebten badischen Spargels. Diesen bezieht die Migros Basel über die Iseppi Frutta SA in Dornach, die sich seit 55 Jahren für gute Qualität und schnelle Transportwege einsetzt. 300 Tonnen badische Spargeln gelangen über sie in die Schweiz. Tendenz steigend. „Die weissen Spargeln sind insbesondere nördlich der Alpen sehr beliebt. Insbesondere die badischen Spargeln, da sie höchsten Qualitätsansprüchen genügen.“, erklärt Roberto Iseppi, Geschäftsführer und Mitinhaber der Iseppi Frutta SA. Nicht umsonst ist Deutschland nach China und Peru der drittgrösste Spargelproduzent der Welt.

 

Sorgfalt und ein gutes Klima

Damit die Spargeln wie gewünscht wachsen und ihren typischen Geschmack erhalten, braucht es einen kalten und schneereichen Winter sowie einen sonnig-warmen Frühling. Da diese Bedingungen nicht immer gegeben sind, helfen weisse und schwarze Folien aus, welche die Wärme abweisen, bzw. besser in die Erde leiten. Neben den äusserlichen Gegebenheiten, bedarf es aber auch gekonntem Handwerk. „Das Geheimnis einer guten Spargelqualität sind sorgfältiges Arbeiten und das gewisse „Gschpüri“, so Roberto Iseppi. Der Spargelstecher muss die Stangen, welche eine Länge von über 20 Zentimetern erreicht haben, erfühlen und mit viel Sorgfalt stechen, ohne die kleineren Triebe zu verletzten. Ist die Ernte im Juli abgeschlossen, dauert es rund drei Monate bis zum ersten Frost. Diese Zeit braucht der Spargel, um sich zu erholen und genügend Kraft zu sammeln, damit er im kommenden Jahr wieder austreiben kann. Dies tut er indem er zu einem Busch wächst. So hat die Pflanze Energie, die er in die Wurzel leitet, um im kommenden Jahr wieder neue Stangen zu bilden.

Die Spargeln, welche aktuell im Regal liegen, stammen aus Peru. Doch sobald die ersten badischen aus dem Boden schiessen – das wird voraussichtlich in zwei Wochen der Fall sein – gelangen sie via Iseppi Frutta in weniger als 24 Stunden zur Migros. Kurz darauf landen sie auf dem Teller der Kundschaft – meistens begleitet von ein paar feinen Scheiben Schinken.

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