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Migros - Ein M besser

«Dieser Sozialpreis würdigt die Werte und das Engagement der Migros»

Umgebaute Filialen, neue Dienstleistungen, Produktinnovationen und eine Auszeichnung: Seit Anfang Jahr ist bei der Migros Basel viel los. Zeit für ein Gespräch mit Geschäftsleiter Stefano Patrignani.

Sommerinterview Patrignani

Stefano Patrignani, die erste Hälfte des Jahres ist um. Wo steht die Migros Basel?
Es läuft für uns wie erwartet. Wir haben fast gleich viele Kunden wie im letzten Jahr. Das heisst aber nicht, dass wir uns zurücklehnen können. 
Die Frankenstärke ist nach wie vor eine grosse Herausforderung. Als Grenzregion sind wir davon übermässig betroffen. In Anbetracht dieser schwierigen Rahmenbedingungen haben wir bis jetzt solide Resultate erzielt. Wir müssen uns aber weiterhin anstrengen, damit es so weitergeht.

Was wird diesbezüglich unternommen?
Obwohl wir das jüngste Filialnetz haben, müssen wir die Modernisierung der Filialen vorantreiben. Die Migros Laufen und Ziegelei, das Restaurant Seegarten sowie der Do it Sternenhof wurden bereits umgebaut, weitere Filialen werden bis Ende des Jahres folgen. Im Bereich der Dienstleistungen haben wir «PickMup» eingeführt. Mit diesem Abholservice kann man sich Produkte von Melectronics, Micasa, SportXX, Ex Libris, Galaxus und Digitec zu einem frei wählbaren Zeitpunkt in eine Filiale der Wahl liefern lassen und sie dort abholen. Ich bin gespannt, wie das bei der Kundschaft ankommt. Auch im Produktebereich wollen wir der Kundschaft Mehrwerte bieten. Wir haben das Biosortiment erneut erweitert und werden das auch in Zukunft tun.
 
Erfolgreich eingeführte Linien wie «Frisch & Fruchtig» oder «Frisch & Handgemacht» bauen wir ebenfalls aus. Des Weiteren konnten wir neue Lieferanten für das Label «Aus der Region. Für die Region.» gewinnen und so unser Sortiment vergrössern. Mit über 550 regionalen Produzenten ist die Migros Basel der regionalste Detaillist.
 
Was war Ihr Highlight in den vergangenen sechs Monaten?
Da gab es einige. Ich würde gerne zwei davon hervorheben. Der Basler Sozialpreis, den wir vom Kanton Basel Stadt erhalten haben, war ein Höhepunkt. Das ist eine grosse Anerkennung und Bestätigung für unser jahrelanges Engagement im Bereich der beruflichen und sozialen Reintegration von Mitarbeitenden. Das motiviert uns alle zusätzlich – zumal es nicht ein Preis ist, für den man sich bewirbt, sondern einer, für den wir nominiert worden sind. Der Sozialpreis ist auch eine Bestätigung der Migros-Werte, und das freut mich besonders. Des Weiteren habe ich wie jedes Jahr unsere Lernenden in verschiedenen Workshops getroffen. Die jungen Mitarbeitenden, die die Migros frisch kennenlernen, sind sehr wissbegierig und bringen sich bereits sehr gut ein. Sie sind die Zukunft der Migros. Mich mit ihnen auszutauschen, ist immer wieder ein Highlight.
 
Worauf freuen Sie sich in den kommenden Monaten?
Auf die anstehenden Modernisierungen unserer Filialen. Die Migros Pratteln, Marktplatz und Burgfelder werden als Nächstes umgebaut. Doch zuerst kommt der Sommer.

Genau. Getreu dem aktuellen Slogan «So geht Sommer»: Wie geht Sommer bei den Patrignanis?
Wir werden nach der Europameisterschaft nach Italien in die Marken aufbrechen, dort Verwandte und Freunde treffen und am Meer entspannen. Das machen wir jedes Jahr, und es ist für uns die schönste Erholung.

 

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