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Migros - Ein M besser

Den süssen Hasen auf der Spur

Nur noch wenige Tage, und der Osterhase ist wieder unterwegs. Bei Chocolat Frey AG laufen die Maschinen auf Hochtouren, damit die Osternester wieder randvoll sind mit den feinsten Schokoeiern und -hasen.

Teaser Shoggihasen

Seit 2009 arbeitet Daniel Meier bei Chocolat Frey. Trotzdem (oder gerade deswegen) nascht er auch heute noch gern von den Köstlichkeiten.

Die kleinen Wunder

Neben den bunt bemalten Ostereiern gehören auch ihre Verwandten aus Zucker und Schokolade in ein richtiges Osternest. Natürlich darf auch ein Osterhase aus feinster Schokolade nicht fehlen, denn Osterzeit ist Schokoladenzeit.
Als grösste Schweizer Produzentin liefert die Chocolat Frey AG in Buchs über ein Drittel aller Schweizer Osterhasen: Zwischen sieben und acht Millionen erblicken jedes Jahr das Licht der Welt. Das wäre fast ein Hase für jede Schweizerin und jeden Schweizer.

Von der Bohne zur Schokolade
Jeder Osterhase fängt mal klein an – in Form von Kakaobohnen. Sie gelangen aus nachhaltigem Anbau (UTZzertifiziert) von Plantagen rund um den Globus zu Chocolat Frey, wo sie gereinigt, gelagert und anschliessend geschält, gebrochen, geröstet, gemalen und gewalzt werden. In der letzten Bearbeitungsstufe, dem sogenannten Conchieren, wird die Masse kräftig geknetet, mit Zucker und Kakaobutter gemischt, durchlüftet und schliesslich verflüssigt. In dieser Phase verflüchtigen sich Wasser-, Geruchs- und Bitterkomponenten. Die Aromen aller Inhaltsstoffe entfalten sich, und es entwickelt sich der typische Schokoladengeschmack.
«Je nachdem, woher die Kakaobohnen stammen, haben sie andere Eigenschaften, die man nach Wunsch mischen kann», sagt Daniel Meier, Leiter Verkauf Schweiz bei Chocolat Frey AG. Welche Bohnenmischung für die Osterhasen verwendet wird, will er jedoch nicht verraten: Betriebsgeheimnis.

Allschwil im Osterhasenfieber
Die Produktion der Osterhasen beginnt jeweils im Herbst. Im Januar sind die meisten fertig verpackt und bereit für den Transport in die MigrosFilialen, wo man sie bereits sehnlichst erwartet. Insbesondere die Kundschaft einer Filiale in der Region scheint sich jedes Jahr sehr auf Ostern zu freuen: «Die Migros Paradies in Allschwil verkauft schweizweit mit Abstand am meisten Osterhasen», bestätigt Daniel Meier. Das hat, so vermutet man, unter anderem mit der Nähe zur Grenze und der grossen Beliebtheit der Hasen bei der französischen Kundschaft zu tun. Doch auch die Firmen im Umkreis der Filiale kaufen jedes Jahr für ihre Mitarbeitenden Osterhasen.

Obwohl die Migros Basel verschiedene Hasen im Sortiment hat, ist sich die Kundschaft einig, welches ihr Favorit ist: der Mahony-Hase mit dem weissen Ohr. Das Einzige, bei dem man sich nicht ganz findet und worüber schon mehrere Studien verfasst worden sind, ist das Wie: Wie isst man einen Osterhasen korrekt? Haut man drauf und isst dann die Stückchen? Bricht man ihn in der Mitte entzwei? Beisst man zuerst in die Ohren oder in den Boden? – «Das ist jedem selbst überlassen. Wie wohl die meisten Osterhasenliebhaber beginne ich persönlich bei den Ohren und geniesse die Köstlichkeit von oben nach unten», sagt Daniel Meier.

 

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