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Migros - Ein M besser

Die Schwester der Pizza

Die Piadina ist weit über Italiens Landesgrenzen hinaus ein Renner. Auch die Migros Basel bietet diese Spezialität aus der Emilia-Romagna in verschiedenen Sorten an.

Bild Piadina
Teaser Piadina

Fabio, Vania und Salvatore Fiorellis Firma Buongusto ist spezialisiert im Import italienischer Spezialitäten und liefert der Migros Basel die feinen Piadine.

Fladenbrote sind weltweit in fast allen Kulturen bekannt, wobei sich die Ingredienzen und Zubereitungsarten sowie die Bezeichnungen unterscheiden: In Indien und Pakistan gibt es Fladenbrote unter dem Namen Roti in vielen Varianten. In der Türkei heissen sie Yufka oder Pide, in Griechenland Pita und in Polen Podplomyk. In Amerika sind vor allem die Tortillas bekannt. In Italien entstanden aus einfachem Fladenbrot die Pizza und die Piadina. Während man sich bei der Pizza über ihren Ursprungsort streitet, lässt sich dieser bei der Piadina in die Region von Emilia Romagna, die sich entlang des adriatischen Meeres, von Bologna bis Rimini erstreckt, zurückzuverfolgen. Dieses typische Produkt findet man dort an jeder Strassenecke. Auf romagnolischen Tischen ersetzt die Piadina oft sogar das Brot.

Wie bei der Pizza unendlich viele Varianten denkbar
Die wohlriechende Fladenbrotscheibe, die ohne Hefe zubereitet wird, besteht in der Regel aus Weizenmehl, Wasser, Salz und Olivenöl. Gefüllt wird sie traditionellerweise mit Rohschinken. Aber es gibt etliche Varianten. „Man kann sie mit verschiedenen Arten von Käse, Speck, gekochtem Schinken, Gemüse, Ruccola und vielem mehr füllen. Je nach Kombination ergeben sich ganz neue Geschmackserlebnisse“, erklärt Salvatore Fiorelli.

Die Migros-Piadine lassen sich beliebig belegen
Zusammen mit seiner Frau Vania hat er vor 15 Jahren die Buongusto GmbH gegründet. In der Zwischenzeit ist auch Sohn Fabio in der Geschäftsleitung des Unternehmens, welches sich auf den Import von italienischen Delikatessen spezialisiert. Für die Migros Basel liefern sie zwei verschiedene Sorten Piadina (Prosciutto Crudo mit Käse und Speck mit Brie) sowie zwei Sorten der etwas kleineren Varianten, der Fagottini (Prosciutto cotto mit Käse und Salami mit Käse), welche alle in der Region um Parma hergestellt werden.

In Italien gelten die Piadine als Spezialität und erfreuen sich grosser Beliebtheit. Auch in der Schweiz sind sie immer gefragter. „Das hat abgesehen vom Geschmack sicher auch damit zu tun, dass man sie entweder als kleine Zwischenmahlzeit oder - zusammen mit einem Knackigen Salat oder anderen Beilagen - als Hauptspeise geniessen kann.“, erklärt Fiorelli. Wenn man will, könne man die Piadina auch wahlweise mit Zutaten wie Ruccola oder Tomatenscheiben ergänzen. Ideal ist auch die Zubereitung, die einfach und schnell geht. Die Piadina kann im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (oder in der Pfanne) während ca. 3 Minuten erwärmt werden. So hat man innert kürzester Zeit einen Hauch Italien auf dem Teller.

 

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