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Berufsbildung Full House

Im MParc Dreispitz arbeiten 27 Lernende unter einem Dach. Welche Vorteile das hat und warum die Arbeit dort Spass macht, wissen Fabrice Freyburger und Alexander Brem.

Ein tolles Team
Rund 150 Lernende arbeiten in über 80 Verkaufsstellen der Migros Basel in den verschiedensten Bereichen: vom Fitnesscenter, Migros-Restaurant und Supermarkt bis hin zur Logistik und dem Fachmarkt. Im MParc Dreispitz sind es alleine 27 Lernende aus vier Lehrberufen und zwölf Branchen im Detailhandel. Doch kommt das gut mit so vielen jungen Menschen? «Ja», sagen zwei, die es wissen müssen. Fachmarktleiter Fabrice Freyburger und Supermarkt-Filialleiter Alexander Brem. «Die Lernenden sind alle sehr neugierig und unterstützen sich gegenseitig», so Brem.

Fortschrittliche Arbeitsbedingungen
Die Lehrzeit bei einem anderen Detaillisten ist zwar schon einen Moment her, trotzdem kann sich Alexander Brem noch gut daran erinnern: «Ich fand es toll, dass man damals jedes Lehrjahr in einer anderen Filiale absolviert hat. Aber es gibt auch Dinge, die jetzt besser sind», erklärt er. So wurden früher Arbeiten nach Feierabend nicht immer als Überzeit abgerechnet oder man musste private Aufträge und Botengänge erledigen. «Heute geht das nicht mehr – und das ist gut so!», sagt Brem. 

Von Älteren lernen
Fabrice Freyburger half als Informatikstudent in seiner Freizeit bei Melectronics im Paradies in Allschwil aus. Über verschiedene Stellen bei der Migros Basel gelangte er schliesslich zu Melectronics im MParc Dreispitz. Dabei hatte er immer mit Lernenden zu tun und schätzt deren Einsatz. «Bei uns sind vier Lernende in verschiedenen Fachbereichen, die sich regelmässig austauschen, gegenseitig unterstützen und so voneinander lernen. Das ist toll und auch sehr wichtig», sagt Freyburger.

Freude an der Arbeit
Neben der positiven Dynamik unter den Lernenden bietet die Arbeit in einem grossen Center weitere Vorteile: «Es ist einfacher, sich für die Ausbildung Zeit zu nehmen. In kleineren Filialen ist man immer voll im Einsatz, weshalb meist weniger Zeit für die Lernenden bleibt. Das wiederum hat jedoch den Vorteil, dass man praktische Arbeiten schneller lernt», erklärt Fabrice Freyburger. 

Kein «9 bis 17 Uhr»-Job
Was müssen Lernende mitbringen? «Es braucht Freude am Umgang mit Menschen und Interesse an den Produkten. Die Versorgung mit Lebensmitteln ist eine wichtige Aufgabe, auf die man auch stolz sein darf», schwärmt Brem. «In den Fachmärkten ist es das fachspezifische Grundinteresse: SportXX-Lernende sind meist sportlich aktiv, Melectronics-Lernende technikaffin und so weiter. Wichtig ist aber überall die Freude an der Arbeit», sagt Freyburger.

Die 4-M-Regel
«Am Schluss dreht sich alles um die ‹4-M-Regel›: Man muss Menschen mögen», ergänzt Brem. Das war auch bei ihm ausschlaggebend bei der Berufswahl. Bei einer Schnupperlehre war er oft allein in einer Motorradwerkstatt, bei einer anderen hingegen in einem vollen Laden mit viel Kundschaft. Da wusste er, dass seine Zukunft der Detailhandel ist.

Grossartige Möglichkeiten
Fabrice Freyburger half ursprünglich als Student aus, fand aber bald Freude am Umgang mit der Kundschaft und blieb deshalb der Migros treu. «Ich habe mich vom Aushilfsjob hochgearbeitet», führt er aus. «Das ist das Schöne. In der Migros gibt es viele Möglichkeiten sich aus- und weiterzubilden. Wer hier hart arbeitet, kann viel erreichen», ergänzt Alexander Brem.