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Migros - Ein M besser

Spezialitäten Ein Hauch Fasnacht

Auch in Pandemiezeiten muss niemand auf die süsse Seite der «drey scheenschte Dääg» verzichten. Die Migros Basel ist dank der Midor bestens auf die Fasnachtszeit vorbereitet.

Ein süsser Trost
Am 22. Februar würde der Morgestraich die Basler Fasnacht einläuten und die Gassen und Strassen mit schönsten Pfeif- und Trommelklängen füllen. Doch Corona zwingt alle, zu Hause zu bleiben und Abstand zu wahren. Süssen Trost spenden die köstlichen Fasnachtsleckereien der Migros. Zusammen mit «Faschtewaaie», Mehlsuppe, «Kääs- und Ziibelewaaie» gehören die «Fasnachtschüechli» zu den typischen Speisen der Basler Fasnacht.

Aufwendige Herstellung
«Fasnachtschüechli» sind über die Kantonsgrenzen hinweg das wohl beliebteste Stück fasnächtliche Esskultur. Produziert werden sie schon seit 1935 von der Midor AG in Meilen, die auch für die Seehund-Glace oder Blévita-Cracker bekannt ist. Dazumal zogen Frauen den Teig noch übers Knie, damit er hauchdünn wurde und in einer Pfanne über Gasflammen gebacken werden konnte. Die Herstellung war aufwendig und benötigte viel Zeit und Erfahrung.

Wunder der Backkunst
Hauchdünn müssen sie sein, aber nur so dünn, damit sie nicht reissen. Sie sind wahre Wunder der Backkunst, weshalb sie in der Westschweiz als «Merveilles» – kleine Wunder – bekannt sind. Auch wenn der Prozess inzwischen automatisiert und professionalisiert wurde, schmecken die beliebten «Chüechli» heute noch immer so gut wie vor über 80 Jahren.

Bis zum Morgestraich
Von Januar bis zum Morgestraich läuft die Herstellung der «Fasnachtschüechli» auf Hochtouren. Alle sechs Minuten werden 140 Kilo Teig aus Weizenmehl, Eiern, Sonnenblumenöl und Puderzucker angerührt. Der Teig wird auf vier Bahnen millimeterfein ausgewalzt und anschliessend werden Kreise ausgestochen. Sämtliche Teigreste werden wieder in den Herstellungsprozess eingespeist und so der Food Waste minimiert. Zu guter Letzt landen die Rondellen in einem Bad mit siedendem Sonnenblumenöl, ehe sie abtropfen und mit Puderzucker bestäubt werden.