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Migros - Ein M besser

Neuheit Die salzige Blume aus den Alpen

Die Saline in Bex VD beliefert die Migros Basel mit feinstem Alpensalz. «Fleur des Alpes» setzt geschmacklich Akzente und ist in grösseren Migros-Filialen erhältlich.

Weisses Gold
Seit Jahrtausenden gehört Salz weltweit zu den wichtigsten Gewürzen. Es belebte einst den Handel und brachte Händlern und Produzenten grossen Reichtum. Bereits vor rund 12’000 Jahren wurde Salz zum Haltbarmachen und Würzen von Speisen genutzt und war ein begehrtes Handelsgut. Im Römischen Reich erhielten Beamte und Soldaten zum Sold eine Ration wertvolles Salz, das sogenannte Salarium, wovon der Begriff Salär abgeleitet wurde. Wegen der Kostbarkeit des Salzes spricht man bis heute vom weissen Gold.

Dank Ziegen zum Salz
Die Geschichte der Saline von Bex reicht nicht ganz so weit in die Vergangenheit zurück, steht aber in Verbindung mit der Entdeckung der Solequellen im Waadtland im 15. Jahrhundert. Der Legende nach bevorzugten die Ziegen eines jungen Hirten das Wasser von zwei Quellen. Der neugierige Hirte probierte es ebenfalls und fand es sehr salzig. Er kochte das Wasser deshalb im offenen Kessel, wo nach dem Verdampfen eine Prise Salz am Kesselboden zurückblieb.

Mit Wasserdruck zur Sole
Die Saline von Bex wurde 1680 mit Entdeckung des Salzvorkommens bei Le Bévieux gegründet. Die rund 35 Mitarbeitenden gehören zu den letzten aktiven Bergleuten in der Schweiz. Sie bohren in einem 50 Kilometer langen Labyrinth aus Stollen nach salzhaltigen Adern und fördern jährlich rund 30’000 Tonnen Salz. Unter Druck spritzen sie Wasser aus der Alpinenquelle durch ein Rohr in den Fels, um vorhandenes Salz herauszulösen. Weil das Wasser keine Ausweichmöglichkeit hat, tritt es als rohe Sole (gesalzenes Wasser) wieder aus, die über einen Kanal zur Saline befördert wird.

Von Hand geschöpft
Nachdem das Wasser verdunstet ist, bleibt das Alpensalz übrig. Auf der obersten Schicht bilden sich kleine Kristallblumen aus Salz – das sogenannte «Fleur des Alpes», das von Hand abgeschöpft wird. Die Produktion dieses Produkts ist begrenzt, weshalb das Produkt teurer ist als grobes Salz. Das naturbelassene Fleur des Alpes hat eine andere Beschaffenheit als gewöhnliches Salz, eine relativ hohe Restfeuchte sowie bedeutende Anteile an Kalzium und Magnesium, die für sein Aroma ausschlaggebend sind.

Geschmackliche Akzente
Die Kristalle schmelzen dank ihrer Vielfalt unterschiedlich schnell und sorgen so für ein konstantes Empfinden von Salzigkeit. Die kristalline Köstlichkeit ist ideal, um Gerichte abzuschmecken, eignet sich aber auch als Garnitur einer Crème brûlée. Die Salzblumen setzen geschmacklich Akzente und bereichern ein Menü auch optisch. Nachdem die Variationen von «Sel des Alpes» schon länger in der Migros Basel erhältlich sind, kommt die Kundschaft nun auch in den Genuss des «Fleur des Alpes». 

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