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Sport Joggend durch den Herbst

Es wird wieder früher dunkel, die Temperaturen sinken – und mit ihnen die Motivation eine Runde zu joggen. Doch mit der richtigen Ausstattung kann Laufen in der kühleren Jahreszeit richtig Spass machen.

Joggen im Herbst

Barbara Fix ist Teamleiterin des Ryffel-Running-Shops im MParc Dreispitz. Dem Migros-Magazin verrät die ehemalige Leichtathletin einige Tipps und Tricks für die herbstliche Joggingrunde.

Joggen im Herbst

Der richtige Laufschuh ist das A und O beim Joggen.

Joggen im Herbst

Funktionale Bekleidung hilft, die kritischen Stellen vor Kälte zu schützen.

Joggen im Herbst

Leuchtbänder, Stirnlampen oder LED-Lichter sorgen dafür, dass man im Dunkeln nicht übersehen wird.

Warum im Herbst joggen?
Im Herbst zeigt sich die Natur von ihrer schönsten Seite. Bunte Blätter, kühle Luft und vielleicht ein bisschen Nebel sorgen für eine fast märchenhafte Stimmung. Man kann besser abschalten, wenn die Strecken nicht so überrannt sind wie im Sommer.

Nicht zu warm anziehen
Bei Kälte zieht man sich leicht zu warm an. Das kann im Extremfall zu einem Hitzestau führen. Unverzichtbar sind Handschuhe und ein Stirnband oder eine dünne Mütze. Nach dem Anziehen, sollte man kurz in der Kälte stehen. Ist einem warm, hat man zu viel an. Richtig angezogen ist man, wenn man die ersten fünf Minuten im Freien als kühl empfindet.

Die richtige Kleidung
Ideal ist das Zwiebelprinzip, also mehrere dünne Schichten wärmespeichernde Kleidung wie eine atmungsaktive untere und eine wind- und wasserabweisende obere Schicht. Empfehlenswert sind Kleidungsstücke, die vorne beschichtet sind, da kalte Luft meist von vorne kommt. Solche Kleidung ist auch zum Wandern, Biken oder Langlaufen sehr praktisch.

Sehen und gesehen werden
Wer im Dunkeln seine Runden dreht, sollte helle, farbige Kleidung oder solche mit reflektierenden Streifen oder fluoreszierender Beschichtung tragen, um von Auto- und Velofahrern nicht übersehen zu werden. Viele Laufschuhmodelle sind mit Reflektoren ausgerüstet. Praktisch sind auch Stirnlampen oder LED-Lichter, die man an der Kleidung befestigen kann

Schuhe sind das A und O
Die Schuhe sollten atmungsaktiv sein und vor Kälte und Nässe schützen. Sie müssen eine griffige Sohle haben, damit man nicht bei Nässe oder auf Laub ausrutscht. Alte Laufschuhe sollten eventuell ersetzt werden, da sich Sohlen wie Autoreifen abnützen und das Laufen in solchen Schuhen die Gelenke belastet.

Langsam starten
Am besten beginnt man mit einem lockeren Gymnastikprogramm oder einem zehnminütigen Lauf in langsamem Tempo. Wichtig ist, sich nicht völlig zu verausgaben und die Atmung dem Lauftempo anzupassen. Faustregel: Wenn man sich noch unterhalten kann, hat man das ideale Tempo.

Die richtige Atmung
Generell sollte man durch die Nase atmen, erst recht bei kalter Luft. Bei Mundatmung reizt die kalte Luft die Bronchien und erhöht die Erkältungsgefahr. Bei Nasenatmung wird die Luft befeuchtet, erwärmt und gefiltert. Kräftiges Ausatmen reduziert zudem das Risiko von Seitenstechen und erleichtert das richtige Einatmen.

Der innere Schweinehund
Das Gute am Joggen ist, dass man relativ schnell spürbare Fortschritte macht. Man kann sich ein Ziel setzen, für das es sich lohnt, fit zu bleiben. Bei Strecke und Dauer des Laufs immer wieder mal was Neues auszuprobieren sorgt zudem für Abwechslung.

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