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Spezialitäten Orient auf dem Teller

Vom kleinen Snack zur eigenen Manufaktur: Die Gebrüder Ozeri beliefern die Migros Basel neu mit «Jonny’s handgemachter Hummus».

Jonny Parker
Lange war Hummus bei uns nur in Spezialitätengeschäften zu finden. Doch das Kichererbsenpüree erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Auch Menashe und Abraham Ozeri haben den Hummus-Boom miterlebt. 2012 übernahmen die Brüder das Parkcafé im St. Johannspark. Angelehnt an den Namen des Parks nannten sie das Lokal Jonny Parker. Neben Getränken sollte auch ein feiner Snack zum Apéro angeboten werden – Salznüsschen und Oliven kamen jedoch nicht infrage. «Wir wollten für unsere Gäste etwas, das sättigt, einen Boden gibt und gesund ist», erklärt Menashe. Schnell entstand die Idee eines eigenen Hummus – Jonny’s Hummus.

Getüftelt und gepröbelt
Die Brüder tüftelten nach dem richtigen Rezept: «Wir haben viele Youtube-Videos angeschaut und herumgepröbelt», so Menashe. «Unsere Freundinnen haben uns als Vorkosterinnen unterstützt.» Dank ihres Feedbacks und der gewonnenen Erkenntnisse war der Hummus irgendwann so, wie er sein muss: leicht, würzig, mit angenehmem Knoblauchgeschmack und einer zitronigen Frische.

Hummus to go
Womit aber beide nicht gerechnet haben: Der Hummus war bei ihrer Kundschaft so beliebt, dass er bald nicht nur zum Apéro bestellt wurde, sondern auch zum Znüni, Zvieri und manchmal schon zum Zmorge. Der Hummus kam so gut an, dass grössere Mengen für Veranstaltungen bestellt wurden. Wieder andere wollten das feine Püree mit nach Hause nehmen. «Wir hatten damals keine passenden Behälter und verkauften den Hummus im Coffee-to-go-Becher», erinnert sich Abraham Ozeri. So stiegen die Brüder unverhofft in die Hummus-Produktion ein.

Produktion in der Küche
2017 gaben sie das Lokal im St. Johannspark auf und widmeten sich ausschliesslich der Herstellung des orientalischen Dips. Heute stellen sie in einer kleinen Küche in Münchenstein täglich Jonny’s Hummus her. Auf dem Tisch stehen dort Kichererbsen, Sesampaste, Knoblauch, Olivenöl, Zitronen und verschiedene Gewürze. Doch die wichtigste Zutat für den perfekten Hummus sei Zeit, sagt Abraham Ozeri.

Viel Handarbeit
Vom Schälen der Knoblauchzehen über das Auspressen der Zitronen bis zum Pürieren und Abpacken wird alles von Hand gemacht. «Die Kichererbsen liefern wichtiges Eisen, das der Körper nur mit Vitamin C aufnehmen kann. Deswegen ist Zitronensaft ein wesentlicher Bestandteil», erklärt Menashe Ozeri, während er Zitronen auspresst. «Irgendwann kaufen wir uns vielleicht mal eine Knoblauchschälmaschine», schmunzelt Bruder Abraham.

Mit und ohne Knoblauch
Rund drei Tage dauert es von der rohen Kichererbse zum fertigen Hummus. Für die Migros Basel stellen die Ozeri-Brüder drei Sorten Hummus her: die klassische Rezeptur, eine ohne Knoblauch und eine mit Tomaten und Oliven. «Egal, welche Sorte man wählt: Hummus ist eiweissreich, vielseitig einsetzbar und unkompliziert für Gastgeber, denn es schmeckt zu fast allem», so Abraham Ozeri.