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Migros - Ein M besser

Die Störe sind zurück

In Susten züchtet die Firma Kasperskian mit grosser Sorgfalt Störe. Ihr Kaviar ist auch in der Migros Basel erhältlich.

Kaviar Stör

Bei Kasperskian trägt jeder Stör einen Namen und einen elektronischen Chip – zwecks persönlicher Betreuung.

Kaviar richtig geniessen

• Kaviar gleich nach dem Öffnen geniessen. Angebrochene Dosen kühl lagern, um Geschmack und Frische zu bewahren (optimale Lagertemperatur –2°C bis max. +2°C).

• Kein Metallbesteck verwenden, da es den edlen Geschmack des Kaviars verändern kann.

• Für einen Apéro rechnet man etwa zehn Gramm Kaviar pro Person.

• Perlen auf einem Blini servieren, optional mit Crème fraîche. Von Zitrone wird abgeraten.

• Ideal mit Champagner, Wodka und Weisswein.

Kaperskian Kaviar Leuk-Susten

Die Halle der Kasperskian AG liegt direkt an der Rhone, wo der Stör vor über 150 Jahren beheimatet war.

Kaviar-Perlen

Gesunde Delikatesse: Nicht nur beim Geschmack punktet der Kaviar – er ist auch ein hervorragender Eiweisslieferant.

Lange Zeit gehörte die Rhone zu den natürlichen Lebensräumen des Störs, dem Lieferanten des begehrten Kaviars. Doch infolge der Zerstörung von Lebensräumen verschwand der Fisch in der Schweiz und auch weltweit sind die Wildbestände stark gesunken.

Zurück in der Schweiz
Nachdem 1854 letztmals in der Schweiz ein Stör gefangen wurde, ist er nun wieder zurückgekehrt – dank der Kasperskian AG in Leuk-Susten. Nach intensiver Forschungsarbeit ist es gelungen, für die stark gefährdete Fischart einen neuen Lebensraum zu schaffen.

Nach mehrjähriger Vorbereitungszeit hat die junge Firma die Produktionsstätte Ende 2015 eröffnet und wegen der Wasserqualität für den Standort im Wallis gewählt.

15 Personen sind hier mit Zucht, Zubereitung der Produkte und administrativen Aufgaben beschäftigt. Das meiste wird von Hand gemacht. «Um ein sensibles Produkt wie Kaviar herzustellen, braucht es viel Sorgfalt und Fingerspitzengefühl», erklärt Frédéric Cherpin, Leiter Marketing und Verkauf.

Optimale Lebensbedingungen
Um Betreuung und Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten, erhält jeder Stör einen Chip und einen Namen. Der Fish-Master Timm Schneider kennt jeden einzelnen seiner Störe und kann ihr Verhalten interpretieren. Zudem sorgt er für optimale Lebensbedingungen wie die Regelung von Temperatur und Wasserqualität, die Vermeidung von störenden Lärm- und Lichtquellen.

«Die Fische werden lebenslang nach Grösse getrennt, damit auch kleinere Tiere problemlos Zugang zum Futter haben», sagt Schneider. «Dank unserer exklusiven Methode und neuester Technologien müssen die Fische nicht mehr getötet werden, um an den Kaviar zu gelangen.»

Sorgfalt bis ins letzte Detail
Sobald die wertvollen schwarzen Kügelchen gewonnen sind, werden sie sorgfältig verarbeitet. «Wir bearbeiten jedes einzelne Ei mit der Pinzette, um geringste Verunreinigungen zu entfernen», erklärt Frédéric Cherpin. Diese Handgriffe müssen präzis und schnell ausgeführt werden, da die Eier empfindlich auf Sauerstoff reagieren.

Auf einem Sieb werden die Kaviarperlen mehrmals durchgespült, eine kleine Dosis Salz als Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker zugefügt und anschliessend in kleine Dosen gefüllt und versiegelt.

Ein Topprodukt mit Bonus für die Gesundheit
Frédéric Cherpin ist zufrieden mit dem Produkt: «Der Kasperskian-Kaviar steht für grösste sorgfältige Herstellung und ist unter Kennern ein Favorit. Er ist fein und cremig, überrascht mit zarter Textur und schmeckt leicht nach Haselnuss.»

Doch nicht nur beim Geschmack punktet der Kaviar, er ist auch gesund. Reich an leichtverdaulichem Eiweiss versorgt er unseren Körper mit essenziellen Aminosäuren, enthält die Vitamine A, B, D und E sowie viele Mineralien. Ob Kaviar auch eine aphrodisierende Wirkung hat, konnte bis jetzt wissenschaftlich allerdings noch nicht nachgewiesen werden. 

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