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Migros - Ein M besser

Fitnesscenter Kein Schema X

Seit sechs Jahren arbeitet Holger Friedrich in den Fitnesscentern der Migros Basel, aktuell im Niederholz. Ein Gespräch über Ehrgeiz, Stolpersteine und wichtige Muskeln.

Migros-Fitnesscenter

Holger Friedrich steht der Kundschaft beratend zur Seite.

Fitness-GA für die Region

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Migros-Fitnesscenter

Der Latzug ist Holger Friedrichs liebstes Fitnessgerät.

Das beste Training hilft nichts, wenn man es nicht durchführt.

Holger Friedrich

Warum sind Sie Fitnesstrainer?
Nach dem Studium habe ich als Gymnasiallehrer gearbeitet. Irgendwann reizte es mich, wieder mit Erwachsenen zu arbeiten und ich habe in die Fitnessbranche gewechselt. Hier kann ich vielen Leuten mit meinem Fachwissen helfen.

Wie kamen Sie zum Fitness?
Ursprünglich habe ich Physik studiert. Ich las ich in der Bibliothek jedoch mehr Sport- als Physikbücher und wechselte deshalb später das Studienfach.

Wie sieht ihr Berufsalltag aus?
Ich warte die Geräte und stehe der Kundschaft mit Rat und Tat zur Seite. Ich habe auch oft Einzeltrainings und erstelle dafür individuelle Trainingspläne.

Was macht Ihnen am meisten Spass?
Der kreative Teil. Wir arbeiten zwar immer mit den gleichen Geräten, doch gibt es kein Schema X. Jede Kundin und jeder Kunde erhält ein individuelles Trainingsprogramm.

Wie sieht ein effektives Training aus?
Regelmässigkeit. Um ein Ziel zu erreichen, muss man zwei bis drei Mal pro Woche trainieren. Das beste Training hilft nichts, wenn man es nicht durchführt. Dazu braucht man eine Portion Ehrgeiz.

Kann man Ehrgeiz auch trainieren?
Das ist eine Frage der Motivation. Trainiert man, weil man es will, dann ja. Kommt man aber ins Training, weil man muss – weil zum Beispiel jemand gesagt hat, man solle abnehmen – dann eher nicht.

Ist das Training ein Vorsatz fürs neue Jahr?
Anfangs Jahr starten viele bei uns ihr Training. Dann nimmt die Motivation ab und sie hören wieder auf. Wir wollen deshalb eine Atmosphäre schaffen, damit die Kundschaft gerne zu uns kommt. Ich glaube, im Fitnesscenter Niederholz ist uns das gelungen.

Weshalb ist das so?
Der helle Raum sehr einladend und die Geräte sind nicht zu nahe beieinander. Und natürlich das harmonische Team, das eine familiäre Atmosphäre schafft, die auch die Kundschaft spürt.

Was verleitet, mit dem Training aufzuhören?
Die Bequemlichkeit. Nach der Arbeit ist man müde und setzt sich zu Hause hin. Dann wieder aufzustehen, ist schwierig. Sport spendet jedoch mehr Energie, als er nimmt. Sitzt man erst einmal, bewegt man sich kaum mehr. Darum sollte man direkt nach der Arbeit ins Training und erst anschliessend den Feierabend einläuten.

Gibt es einen wichtigsten Muskel?
Jein. Es gibt zwei sehr wichtige Bereiche: Bauch und Rücken. Für eine gesunde Grundhaltung sind die Bauch- und Rückenmuskeln unabdingbar. Alles andere baut auf diesen Muskeln auf.

Welches ist Ihr Lieblingsgerät?
Der Latzug. Das ist eine Stange am Seilzug, mit der man den Rückenmuskel trainiert, den man auch für Klimmzüge braucht. Es fühlt sich super an, wenn man die Stange herunterzieht. Ich kann diese Übung nur empfehlen.

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