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Migros - Ein M besser

Waadtländer Pasteten Eine Spezialität mit Hülle und Fülle

Das Traditionsunternehmen Suter Viandes AG in Villeneuve stellt seit über 140 Jahren verschiedene Fleischspezialitäten her – jetzt auch Waadtländer Pasteten, die neu in der Migros Basel erhältlich sind.

Pasteten

Philippe Gerber hat schon als Teenager im Betrieb seines Vaters ausgeholfen. Heute kümmert er sich um den Verkauf.

Pasteten

Die Füllung der Pastete besteht aus einer Fleisch-Kräuter-Mischung.

Pasteten

Deckel und Blume werden mittels einer Schablone ausgestochen.

Pasteten

Die Blume ist das i-Tüpfelchen auf der Pastete ...

Pasteten

Eine Stunde lang bleiben die Pasteten im 200 Grad heissen Ofen.

Pasteten

Die Sulz bewahrt die Pastete vor dem Austrocknen.

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1467 servierte der Kanzler von England, George Nevell, zu seiner Amtseinführung 4000 kalte und 1500 warme Pasteten.

Ob warm oder kalt – Pasteten werden gerne als Vorspeise serviert. Das findet Philippe Gerber ein bisschen schade, denn «eigentlich kann man Pasteten jederzeit essen. Mit einem Salat ist eine Pastete sogar ein komplettes Menü», sagt der 34-Jährige. Zusammen mit seinen zwei Brüdern leitet er das Traditionsunternehmen Suter Viandes AG in Villeneuve am Genfersee.

Familienbetrieb mit Tradition
Das 1871 von der Familie Suter in Montreux gegründete Unternehmen wurde 1986 an den damaligen Geschäftsführer Ueli Gerber verkauft. Dieser hat vor zwei Jahren die Geschicke der Firma in die Hände seiner drei Söhne gelegt: Michel ist der Chef, Pascal für die Produktion zuständig und Philippe kümmert sich um den Verkauf – Entscheide werden jedoch gemeinsam gefällt. Mit über 200 Mitarbeitenden produzieren der Betrieb Frischfleisch, Wurstwaren, Schinken, Geflügel und Waadtländer Spezialitäten – darunter die Pastete, die neu in der Migros Basel erhältlich ist.

Tägliches Begrüssungsritual
Der Tag der drei Brüder beginnt mit einem besonderen Ritual. «Wir gehen jeden Morgen durch den Betrieb und begrüssen die Mitarbeitenden persönlich. Das nimmt zwar ein bisschen Zeit in Anspruch, ist uns aber sehr wichtig.» Viele der Mitarbeitenden sind seit vielen Jahren im Betrieb, in dem sich alle duzen. Als Schüler und Student arbeitete er jeweils im Sommer im väterlichen Betrieb und kennt viele Mitarbeitende noch aus dieser Zeit.

Von Hand gemacht
Neben der Begrüssung legen die Gerbers aber auch grossen Wert auf Handarbeit: Während die meisten Pasteten automatisiert am Fliessband entstehen, wird hier der Teig vor Ort gemischt und geknetet. Ein Mitarbeiter schneidet ihn danach in Portionen und drückt ihn mit Hilfe einer Presse gleichmässig in Alu-Schälchen. Danach wird die Füllung in die Form gelegt und aus dem restlichen Teig der Deckel und die Blume ausgestochen. In der Mitte bleibt ein Loch, «damit im Ofen Dampf entweichen kann und die Pastete schön knusprig wird», erklärt Philippe Gerber.

Zu jeder Zeit ein feiner Genuss
Nach dem Abkühlen wird das Loch mit Sulz gefüllt, damit die Spezialität nicht austrocknet. «Von Hand gemacht sieht jede Pastete anders aus – schmecken müssen aber alle gleich gut», erklärt Gerber und probiert ein Stück. Rund 3000 Pasteten entstehen hier jeden Tag und werden in Hotels wie das Montreux Palace geliefert – und in die Filialen der Migros Basel, wo sie als Znüni, zum Zmittag oder als Apéro die Kundschaft erfreuen.

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