Navigation

Migros - Ein M besser

Rahmtäfeli Das Original mit Rahm

Eine Basler Herbstmesse ohne ihre süssen Spezialitäten ist kaum vorstellbar. Franziska Bosio-Furrer und ihr Team von Werners Backstube sorgen dafür, dass die feinen Rahmtäfeli auch dieses Jahr wieder in die Migros-Regale der Region Basel kommen.

Werners Rahmtäfeli

Erhältlich in Filialen Ihrer Migros Basel: Werner's Nidletäfeli 150 g

Basler Mäss-Spezialität
Es ist eine besondere Zeit, wenn in der Region der Herbst einzieht. Das Highlight dieser Zeit ist die Basler Herbstmesse vom 26. Oktober bis 10. November. Auch in diesem Jahr werden die Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland wieder durch die Gassen flanieren, die mit dem Duft von gebrannten Mandeln, Magenbrot und Rahmtäfeli erfüllt sind.

Ein Duft, den alle mögen
Während sich Basel nur zwei Wochen lang an diesen Düften erfreuen kann, hat das 800-Seelen-Dorf Rottenschwil im aargauischen Reusstal mehr Glück: Hier werden diese Spezialitäten hergestellt, das riecht man schon am Ortseingang. «Es ist einer der wenigen Gerüche, an denen sich niemand stört, im Gegenteil, die Leute fragen, ob sie gleich hier kaufen können», sagt Franziska Bosio-Furrer, stellvertretende Geschäftsführerin von «Werners Backstube».

Der Tradition treu geblieben
Betritt man das Gebäude, wähnt man sich in einem Aromadampfbad. In zwei Kupferkesseln blubbert eine Masse aus Milch, Rahm, Butter, Zucker bei über 120 Grad vor sich hin. Mitte des 19. Jahrhunderts tauchten die ersten Rahmtäfeli in der Schweiz auf. 1916 verfasst die Baslerin Emilie Respinger ein Rezept als Gedicht und beschreibt, wie die gekochte Masse auf ein «Däfeliblech» geleert wird und die Täfeli ausgestochen werden. Auch wenn «Werners Backstube» erst seit rund 20 Jahren Rahmtäfeli herstellt, ist man dem Grundrezept treu geblieben.

Es muss nach Rahm schmecken
Während andere Produzenten auf Rahm verzichten, ist dieser hier ein wichtiger Bestandteil und stammt wie die anderen Zutaten aus der Region um Rottenschwil. «Ein richtiges Rahmtäfeli darf nicht gummiartig sein und muss nach Rahm schmecken, nicht nach Caramel», erklärt Betriebsleiter Stefan Fust während er die Masse auf ein Gitter leert. Nach zehn Minuten sind die Rahmtäfeli abgekühlt und können in quadratischer Form aus dem Gitter gelöst werden.

Nichts bleibt übrig
Es kommt vor, dass einzelne Rahmtäfeli zerbrechen. Diese werden wieder eingeschmolzen und ebenfalls verwertet. So entsteht bei der Produktion kein Abfall. Nachdem sie über Nacht gekühlt wurden, kommen die Rahmtäfeli in die typische rosafarbene Verpackung. 400 Kilo Rahmtäfeli verlassen so «Werners Backstube» pro Tag. «Die Nachfrage nach Rahmtäfeli hat in letzter Zeit stark zugenommen», bestätigt Franziska Bosio-Furrer. Kein Wunder bei dem Duft und Geschmack.

Mehr zum Thema