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Migros - Ein M besser

Floristik Dekorative Farbenpracht

Ob im Wohnzimmer oder auf dem Balkon: Im Herbst sorgen Zierkürbisse für fröhliche Farbtupfer. Die Exemplare der Migros Basel kommen vom Hof der Familie Hufschmid, wo sie in Handarbeit angebaut werden.

Kürbisse in grossen Mengen anzupflanzen, ist sehr aufwendig und zeitintensiv.

Andreas Hufschmid, Landwirt

Perfekte Herbstdeko
Kürbisse läuten jedes Jahr den Herbst mit bunten Farben den ein. Für Sarah Degen, Floristin im MParc Dreispitz, ist diese Jahreszeit die schönste. «Der Herbst liefert viele schöne Farben. Mit den Zierkürbissen kann man sie in die Wohnung holen», sagt sie. Vor Ort werden die Kürbisse ausgehöhlt und mit Blumen und verschiedenen Blättern ergänzt. «Das ist schnell gemacht und sieht einfach super aus. Die Zierkürbisse sind aber nicht nur perfekt für Blumenarrangements, sondern sehen auch als Ensemble gut aus», erklärt die Teamleiterin.

Jedes Jahr neue Sorten
Gezüchtet werden sie von der Familie Hufschmid, auf deren Landwirtschaftsbetrieb im aargauischen Nesselnbach Hühner, Ziegen, Damhirsche und auf den Feldern Mais, Kartoffeln, Gerste – und rund 20 Sorten Zierkürbisse wachsen. Beliebt sind kräftige Rot-, Orange- und Gelbtöne, doch es gibt fast unendlich viele verschiedene Sorten, und jedes Jahr kommen neue Züchtungen auf den Markt: Es wird experimentiert mit Formen, Grössen und Farben.

Per Zufall zum Kürbis
Seit neun Jahren leitet Andreas Hufschmid den über 200-jährigen Familienbetrieb. Auf die Idee, Kürbisse professionell anzubauen, kamen bereits seine Eltern: Vor 20 Jahren entdeckten sie eine Kürbispflanze auf ihrem Kompost und liessen sie ungestört wachsen. Als die ersten Kürbisse gedeihen, war die Neugier geweckt. Kurze Zeit später kauften sie auf einer Kürbisfarm in der Nähe von Paris die ersten Samen. Der erste Ertrag war enorm und Hufschmids wurden von Kürbisfans überrannt.

Hoffest mit Kürbissen
Auch heute sind die Gewächse immer noch sehr beliebt – jedes Jahr veranstaltet die Familie auf dem Hof ein grosses Kürbisfest. Doch bis es so weit ist, wird viel geschwitzt. Während die Familie sich in den Wintermonaten zu dritt um den Hof kümmert, wird sie während der Kürbisernte von vier zusätzlichen Helfern unterstützt. «Kürbisse in grossen Mengen anzupflanzen, ist sehr aufwendig und zeitintensiv», erklärt Andreas Hufschmid.

Knochenjob
Kürbisse mögen es warm, aber nicht trocken. Bewässern ist heikel, da sie bei zu viel Wasser faulen. Ideal ist nicht zu heisses Wetter mit genügend Wasser. Und weil das Unkraut nicht chemisch beseitigt werden kann, muss man von Hand jäten und jeden Kürbis mit Schere oder Messer einzeln ernten. Auch das Sortieren und Waschen geschieht manuell. «Es ist ein Knochenjob», gesteht Hufschmid, «doch es lohnt sich: Wir helfen der Kundschaft, während der trüberen Jahreszeit die eigenen vier Wände mit bunten Farben verschönern.