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Migros - Ein M besser

Erst fremd, dann Heimat

Die Sonderausstellung „Eingewandert. Wie das Fremde Heimat wird“ im Museum.BL wirft einen Blick auf die Herkunft von Dingen, die für uns heute Heimat bedeuten.

Eingewandert

Wie sind Kartoffeln, Buchen oder Mandarinenten hier heimisch geworden? Wie kam die Rotbuche, welche heute die Landschaft prägt, aus dem Balkan in die Region Basel? Was haben der Indische Ozean und der Eiffelturm mit dem Baselbiet zu tun? Die neue Ausstellung des Museum.BL „Eingewandert. Wie das Fremde Heimat wird“ beantwortet diese Fragen und zeigt an Beispielen, wo die prägenden Elemente der Region ihre Wurzeln haben und wie sie hierhergekommen sind.

An der Museumskasse erhalten die Besucherinnen und Besucher einen Kopfhörer mit einem Hörspiel, das sie von Station zu Station durch die Ausstellung begleitet. An jeder der insgesamt 12 Stationen, welche mit ungewöhnlichen Ortsbezeichnungen wie „Muttenz/Montenegro“, „Aesch/Peru“ oder „Langenbruck/Konstantinopel“ versehen sind, öffnet sich ein Fenster zur Heimat des jeweiligen Objektes. Diese Objekte untermalen die Themen der Stationen.

So erinnert zum Beispiel ein Stück Eisenbahnschiene vom grossen Unglück in Münchenstein 1891 an die Industrialisierung der Region. Ein Schwert aus einem germanischen Grab bezeugt die frühmittelalterliche Einwanderung deutschsprachiger Menschen aus dem Norden. Dazu gibt es zu jeder Station jeweils zwei Zeitungen: eine aus der Fremde und eine aus der Heimat. Doch nicht nur Schauen und Staunen ist möglich, es kann auch selber angepackt werden.
An sechs Spielstationen können Besucherinnen und Besucher Amulette prägen, aquarellieren oder sich in einem Dialektspiel gegenseitig herausfordern. Und wer ein Stück Museum mit nachhause nehmen will, kauft im Museumsshop das Hörspiel zusammen mit einem Baselbieter Reisespiel.

 

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