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Kulturprozent Man sehnt sich nach Kultur

Die Corona-Situation hat grossen Einfluss auf das kulturelle und soziale Leben. Das sehen auch Sarah Härri und Selina Meyer, Projektleiterinnen beim Migros Kulturprozent Basel, bei ihrer Arbeit.

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Sarah Härri und Selina Meyer beim «Gärtli im Park», das im Sommer stattfinden konnte.

Die Kulturszene hat es wegen Corona sehr schwer. Was bedeutet das für das Migros Kulturprozent?

Sarah Härri: Da wir primär Veranstaltungen unterstützen und nicht Betriebskosten, haben wir weniger Unterstützungsgesuche aus dem Kulturbereich erhalten. Viele Veranstaltungen konnten nicht stattfinden, es gab eine grosse Planungsunsicherheit. Eigene Projekte wie den Generationen-Jass mussten wir wegen der Pandemie leider auch absagen.

Selina Meyer: Es wandten sich mehr soziale Institutionen an uns, die bedürftigen Personen etwas geben wollten. Da haben wir sehr gerne geholfen.

Was ist mit den bereits geplanten Unterstützungsbeiträgen im Kulturbereich passiert?

Härri: Projekte, die nicht realisiert werden konnten, aber schon den Aufwand hatten, haben wir natürlich trotzdem unterstützt.

Meyer: Wir haben versucht für unsere eigenen Veranstaltungen, die nicht stattfinden konnten, etwas zurückzugeben. So haben wir, obwohl der grosse Räbeliechtliumzug nicht stattfinden konnte, wie jedes Jahr in den Filialen Gratisreben angeboten – in der Hoffnung, dass kleinere Quartierumzüge durchgeführt werden können.

Härri: Die Santiglause-Säggli, die für den «Santiglaus im Park» vorbereitet worden waren, haben wir an soziale Institutionen weitergegeben und konnten diesen damit eine Freude bereiten.

Gab es denn gar keine Veranstaltungen?

Meyer: Im Sommer gab es wieder Veranstaltungen wie das «Gärtli im Park» und das Sommertheater, die beide im Freien und mit BAG-konformem Schutzkonzept durchgeführt werden konnten.

Härri: Es war uns wichtig, in den Sommerferien etwas anzubieten, da viele Familien ihre Ferien zu Hause verbrachten. Man sehnt sich nach Kultur und Unterhaltung. Die Veranstaltungen waren gut besucht.

Wie geht es nun weiter?

Härri: Im Freien stattfindende Projekte haben grössere Chancen, durchgeführt zu werden. Hier prüfen wir die Möglichkeiten.

Meyer: Wir hoffen, dass das kulturelle Leben bald wieder normal stattfinden kann – und freuen uns, wenn es endlich so weit ist.