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Spielzeug Welten Museum Basel Ein zeitloses Accessoire

Noch bis 5. April ist im «Spielzeug Welten Museum Basel» die Ausstellung «Taschen – Ikonen & Wertanlagen» zu sehen.

Spielzeug Welten Museum Basel

Der Liebling der Frauen hat einen Henkel und wird am liebsten von Hand getragen.


Praktisches Kultobjekt
Eine Handtasche kann klein oder gross sein, weich oder hart, am Henkel getragen werden oder am Riemen über der Schulter. Mit Goldkettchen verziert oder schlicht und elegant. Heutzutage ist die Handtasche vor allem für Frauen ein Kultobjekt. Das war nicht immer so. Früher konnten Beutel und Säckchen von Männern wie Frauen getragen werden. Damals trug man Taschen noch praktisch am Gürtel oder als Umbindetaschen unter den Kleidern.

Vom Beutel zur Ikone
Irgendwann wurde aus der Tasche für beide Geschlechter die reine Damenhandtasche. Als enge Kleider aus dünnem Musselin aufkamen, blieb gar keine andere Wahl, als die Beutel in die Hand zu nehmen. Im 20. Jahrhundert erlebten die Handtaschen dann ihren grossen Boom. Sie wurden zu Kultobjekten oder Ikonen wie die Kelly Bag. Einige der stilbildenden Taschenhersteller wie Louis Vuitton, Hermès, Gucci oder Prada kommen aus dem Sattlergewerbe und stellten ursprünglich luxuriöses Reisegepäck her.

Taschen seit 1550
Die Ausstellung «Taschen – Ikonen & Wertanlagen» im Spielzeug Welten Museum Basel gewährt mit rund 400 Exponaten einen Einblick in die frühe Geschichte der Taschen ab 1550. Die Reise endet mit exklusiven und ausgefallenen Laufstegtaschen zeitgenössischer Designer und Künstler wie der angesagten Úna Burke, verspielte Objekte von Stasha Chimbur oder die luxuriösen Taschen von Ming Ray aus London. Taschenkunstobjekte wie der Arbeit aus Alabaster von Barbara Ségal oder das Werk des niederländischen Konzeptkünstlers Ted Noten runden die Ausstellung ab.

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