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Migros - Ein M besser

Theater Basel Klassiker und Neues mit Gesang und Tanz

Das Abo «Musikalische Werke» bietet auch in diesem Jahr ein Best-of der neuen Saison des Theaters Basel.

Theater Basel Musikalische Werke 2020-2021

Die «Musikalischen Werke» sind ein fantastischer Querschnitt durch die besten Opern- und Ballettaufführungen der Saison.

Programm und Preise

Sonntag, 22.11.2020
Die Zauberflöte  Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Samstag, 12.12.2020
Alte Tiere Hochgestapelt  Revue von Les Reines Prochaines & Friends

Samstag, 13.2.2021
Giselle  Ballett von Pontus Lidberg

Samstag, 15.5.2021
Intermezzo  Musikalische Komödie von Richard Strauss

Sonntag, 27.6.2021
Requiem  Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Kategorie A: Fr. 542.–
Kategorie B: Fr. 462.–
Kategorie C: Fr. 407.–
Kategorie D: Fr. 349.–

Vorverkauf Theater Basel

Der Vorverkauf für die Abonnements ist telefonisch unter 061 295 11 33 oder via E-Mail unter billettkasse@theater-basel.ch möglich.

Neue Spielzeit – neue Produktionen
Nach einer durch Corona verkürzten Saison hat das Theater Basel unter der Leitung des neuen Intendanten Benedikt von Peter für die kommende Spielzeit ein Programm im Angebot, das viele Highlights verspricht. Eine höchst attraktive Mischung von Opern- und Ballettaufführungen erhalten Kulturinteressierte mit dem «Musikalische Werke»-Abo dank der Förderung durch das Migros-Kulturprozent zum vergünstigten Preis. Den Anfang macht Wolfgang Amadeus Mozarts wohl beliebteste und wundersamste Oper «Die Zauberflöte» in einer Inszenierung von Simon McBurney. Der britische Regisseur garniert das Meisterwerk mit ebenso eigenwilligen wie beeindruckenden Projektionen und Soundeffekten, sodass man in der Tat eine zauberhafte Aufführung erwarten darf.

Alte Geschichten in neuen Versionen
Wundersam ist auch «Alte Tiere Hochgestapelt», eine neue Version des Märchens «Die Bremer Stadtmusikanten», erzählt vom Basler Frauenkollektiv «Les Reines Prochaines» und den Damen des Opernchors des Theaters Basel. Schon seit den 80er-Jahren überrascht die Gruppe, indem sie politische, feministische und sozialkritische Inhalte gekonnt mit Humor und Poesie würzt. Völlig zu Recht wurde sie 2019 mit dem Schweizer Musikpreis ausgezeichnet.

Romantisch, tragisch …
Ausgesprochen romantisch geht es in «Giselle» zu. Das Ballett, das 1841 in Paris uraufgeführt wurde, handelt von einem Bauernmädchen, das von einem Herzog verführt wird. Der Choreograf Pontus Lidberg transferiert die Geschichte ins Heute und verwandelt seine Giselle in eine Migrantin. Deren Schicksal wird durch die Liaison mit einem reichen Mann namens Albrecht bestimmt, der sie – so viel sei hier schon verraten – am Ende fallen lässt.

… und turbulent heiter
Nach so viel Tragik sorgt Richard Strauss’ aberwitziger Opernschwank «Intermezzo» für Heiterkeit. Kaum hat sich Hofkapellmeister Robert Storch auf eine Reise begeben, sorgt ein Brief mit pikantem Inhalt einer gewissen Mieze Meier für Verstimmung bei dessen Gattin Christine. Filmschnittartig springt das Konversationsstück zwischen Szenen und Schauplätzen hin und her, spielt mal im Wohnzimmer, mal im Wirtshaus und lässt das Publikum mal einer Schlittenfahrt, mal einer Skatrunde beiwohnen. Turbulent!

Bildgewaltige Inszenierung
Der Abschluss des Abo-Pakets ist wie der Auftakt Mozarts Kunst gewidmet. Und das wird bewegend, denn Romeo Castellucci inszeniert das unvollendete «Requiem» als bildmächtige, szenische Meditation über Verschwinden und Vergänglichkeit.