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Theodor Herzl aus der Sicht von Künstlern

Anlässlich des 120. Jahrestags des ersten Zionistenkongresses in Basel zeigt das Jüdische Museum der Schweiz noch bis 10. September die Doppelausstellung «Altland» und «Neuland».

Herzl aus der Sicht von Künstlern

Yael Bartanas Tryptichon «Herzl» und weitere Kunstwerke sind in «Neuland» zu bestaunen.

Der jüdische Schriftsteller und Journalist Theodor Herzl aus Wien schrieb in sein Tagebuch: «In Basel habe ich den Judenstaat gegründet. Wenn ich das heute laut sagte, würde mir ein universelles Gelächter antworten. Vielleicht in fünf Jahren, jedenfalls in fünfzig, wird es Jeder einsehen.»

Im August 1897 rief Herzl seine Glaubensgenossen zum Kongress in Basel zusammen, um sich ihre Unterstützung für die Gründung eines jüdischen Staates zu sichern. 1948, fünfzig Jahre und acht Monate später, wurde der Staat Israel ausgerufen. Theodor Herzl erlebte das nicht mehr, dennoch wird er als Staatsgründer Israels angesehen. Bis heute wirkt sein Erbe nach. Sein Konterfei findet sich auf Banknoten und Briefmarken, und in der Geografie und Kultur Israels ist sein Name verankert.


Anlässlich des 120. Jahrestags des ersten Zionistenkongresses widmet sich das Jüdische Museum Schweiz noch bis 10. September in der Ausstellung «Neuland. Theodor Herzl in der zeitgenössischen Kunst» Herzls Erbe und Charisma aus der Perspektive von zeitgenössischen Künstlern.


Parallel dazu ist auf der Website www.jms-altland.ch die Online-Ausstellung «Altland. Theodor Herzls europäisches Erbe» zu sehen, die den Fokus auf seine Vision legt, die sich zu einer politischen Bewegung entwickelte.

 

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